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Autor Thema: Schreiben unter Stress  (Gelesen 877 mal)

Offline Elaya

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Re: Schreiben unter Stress
« Antwort #30 am: 09. Mai 2017, 22:09:38 »
Es kommt wohl auch auf die Art von Stress an ...
Da hier jetzt einige geschrieben haben, dass sie unter Stress besser schreiben können, will ich das mal testen.

In einem Monat werde ich 30 und ich habe mir gerade (auch inspiriert von meiner tollen Betreuerin hier!) zum Ziel gesetzt, bis dahin meinen aktuellen Roman fertig überarbeitet zu haben (noch 10 Kapitel). Eine Herausforderung neben Arbeitspensum, Ausbildung und einer Ferienwoche - aber nicht unmöglich!

Eine gute Planung, anfeuernder Stress und eine dahintersteckende Motivation, die mich das hoffentlich durchhalten lässt.  ::)
Egal in welche Schublade du mich steckst, eines kann ich dir verraten: Ich werde diese Schublade sprengen! (Bahar Yilmaz)

Offline Elona

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Re: Schreiben unter Stress
« Antwort #31 am: 10. Mai 2017, 07:03:41 »
@Elaya Fürs Überarbeiten gibt es hier auch eine Editorengilde. Vielleicht bringt dir das noch zusätzliche Motivation?  ;) Für die Gruppe kannst du dich unter deinem Profil und Gruppen Mitgliedschaften anmelden. 

Zu dem eigentlichen Thema kann ich leider nicht viel beisteuern, da ich tatsächlich zu den Personen gehöre, die beim Schreiben abschalten und entspannen. Egal wie stressig der Tag auch war, sobald ich mich ans Dokument setze und anfange zu tippen, wird einmal ein Schalter umgelegt und ich tauche ab. Das klappt aber nur beim Schreiben, fürs Überarbeiten brauche ich tatsächlich einen freien Kopf.  :)
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Offline Archivarin

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Re: Schreiben unter Stress
« Antwort #32 am: 24. Juni 2017, 19:21:54 »
Bei mir funktioniert oft ein Gedankentrick - wenn ich viel Stress habe und deshalb nicht viel Zeit zum Schreiben, dann wird die Schreibzeit in meinem Kopf umso "wertvoller" und ich sehe jede Gelegenheit, ein paar Zeilen aufs Papier zu bringen, als Belohnung. Und weil ich mich ja gerade belohne, bin ich dann auch schnell sehr froh und entspannt  :vibes:
Aber wichtig ist dabei für mich, dass ich am Anfang überhaupt keine Ansprüche stelle an die Anzahl Wörter oder den Inhalt meiner Wörter. Ich schreibe einfach mal meine Gedanken auf und merke dann, woran ich gerade gut arbeiten kann.

Deshalb denke ich auch manchmal, das es meiner Produktivität in gewissem Masse sogar gut tut, wenn ich kaum Zeit für's Schreiben habe - wie das hier schon einige geschrieben haben - aber sicher bin ich mir nicht. Ich finde, schwierige Szenen oder Fragen im Plot kann ich dann immer nur andenken, und ich komme meist erst zu einer Lösung, wenn ich mindestens 3 Stunden daran arbeiten kann.

Das kennen sicher alle, das man auf etwas überhaupt keine Lust hat, sobald man das Gefühl hat, man "sollte" es erledigen, es aber extrem geniesst, Dinge zu tun, die gerade nicht sehr produktiv oder wichtig sind (wie Schokolade essen  :jau: ). Im Moment kann ich noch das Schreiben als so eine Belohnung behandeln, weil ich noch kein Buch verkauft habe und niemand darauf wartet :P falls alles klappt wie ich es will und das Schreiben einmal weniger zur Privatsache wird, werde ich diesen Trick wohl leider nicht mehr brauchen können ;)

Offline MynaKaltschnee

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Re: Schreiben unter Stress
« Antwort #33 am: 28. Juni 2017, 02:25:58 »
Wenn ich mich gestresst fühle, kann ich auch nicht wirklich schreiben. Mir hilft es dann meist, wenn ich mich auf die Tage konzentriere, an denen ich etwas mehr Zeit habe (z. B. dem Wochenende). Da schreibe ich dann dafür umso mehr.

Ansonsten versuche ich auch, mich erst mal zu entspannen, bevor ich mich ans Schreiben setze. Was ich demnächst ausprobieren möchte, ist vor dem Schreiben zu meditieren. Ich habe Meditation schon öfter ausprobiert und es hat mir gegen Stress sehr geholfen. Deshalb erhoffe ich mir, dass es mich auch dabei unterstützt, an stressigen Tagen schreiben zu können.

Vielleicht kannst du dir auch bestimmte Tage in der Woche herauspicken, an denen du schreibst. Ich weiß ja nicht, was du beruflich machst, aber wenn du einen normalen Job hast oder studierst, wirst du sicher irgendwann freie Zeit zur Verfügung haben. Entweder du stehst morgens etwas früher auf oder setzt dich abends nach der Arbeit/Studium ans Schreiben. Wenn du immer an den gleichen Tagen schreibst, baut sich so vielleicht eine Routine auf, die es dir ermöglicht, auch trotz Stress schreiben zu können.


Ich bin nur ein schwarzer Geist, dessen Spinnerei Wort für Wort auf das Papier tröpfelt.

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