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Autor Thema: Was ist eigentlich "Romantasy"?  (Gelesen 1044 mal)

Offline Maria

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Re: Was ist eigentlich "Romantasy"?
« Antwort #15 am: 05. Mai 2017, 10:03:32 »
Danke für euer Feedback.

Ich bin ein bisschen weiter, aber immer noch ratlos, ob Schattenthron jetzt Romantasy genannt werden sollte oder nicht.

Es ist kein Urban Fantasy Setting, sondern ein Märchenfantasysetting.
Die Romanze bekommt etwa 1/5tel Anteil und entwickelt sich langsam. Nix Hirn gegen Zuckerwatte-Tausch bei der Prota als sie ihn erblickt.

Andere Geschenisse stehen ebensosehr im Vordergrund wie die Romantik.

 ??? Okay.  Romantasy oder nicht?

www.schattenthron.com  Schattenthron. Märchenfantasy bei Oetinger

Offline Steffi

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Re: Was ist eigentlich "Romantasy"?
« Antwort #16 am: 05. Mai 2017, 10:08:08 »
Ich denke, was du dich fragen solltest ist: Ist dein Buch ein Liebesroman im Fantasysetting?

Oder ein Fantasyroman, in dem es auch eine Liebesgeschichte gibt?

Ersteres wäre Romantasy, zweiteres ein Fantasybuch mit ein bisschen Romantik ;)
Sic parvis magna


Offline Dämmerungshexe

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Re: Was ist eigentlich "Romantasy"?
« Antwort #17 am: 05. Mai 2017, 10:20:55 »
Manchmal habe ich den Eindruck, dass Geschichten, in denen irgendwo eine Liebesgeschichte vorkommt gerne als "Romance" vermarktet werden obwohl sie es nciht unbedingt sind (da die Liebesbeziehung nicht Dreh-und-Angelpunkt der Handlung ist), einfach, weil es sich besser verkauft. Zumindest bei einer gewissen Zielgruppe, die ihr bevorzugtes genre sehr intensiv konsumiert. Dabei werden ab und an andere Leser abgeschreckt, die mit dem Begriff nicht viel anfangen können. Was Schade ist, aber offenbar in Kauf genommen wird. Das Schubladendenken ist halt fürs Marketing wesentlich einfacher zu handhaben.

Andererseits gibt es auch echte Romance, die nicht als solche Vermarktet wird, weil sie mit den üblichen Konventionen bricht und durch andere Aspekte ein völlig anderes Publikum anspricht. Niemand würde "Die Matrix" als Liebesfilm bezeichnen - aber der Satz "Ich liebe dich." (von Trinity an Neo) löst den zentralen Konflikt (dass Neo seine Bestimmung annimmt).
„So basically the rule for writing a fantasy novel is: if it would look totally sweet airbrushed on the side of a van, it’ll make a good fantasy novel.“ Questionable Content - J. Jacques

Offline Lothen

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Re: Was ist eigentlich "Romantasy"?
« Antwort #18 am: 05. Mai 2017, 13:24:38 »
@Maria : Ich glaube, eine echte Antwort kriegst du nur, wenn du dich bewirbst und mal schaust, was passiert. ;) Da es keine allgemeingültige Definition gibt, hängt die Entscheidung letztlich von der Marketing-Strategie des Verlags ab, und die kann keiner vorhersehen, der nicht drinsteckt.

Ich kann dein Dilemma aber nachvollziehen. Ich versuche mich einfach immer zu fragen: Könnte die Geschichte auch ohne die Romanze als eigenständige Story existieren? Wenn ja, ist es keine Romantasy, sondern - wie Steffi sagte - Fantasy mit Lovestory. Wenn nein, würde ich es als Romantasy bezeichnen.

Wobei ich, wie einige vorher schon anmerkten, die Zielgruppe berücksichtigen würde. Romantasy richtet sich nach meinem Empfinden an junge Frauen, dementsprechend sind auch die Protagonisten in der Regel im selben Alter (im Jugend- bis jungen Erwachsenenalter). Und die Protas sind in der Regel weiblich.

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