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Autor Thema: Füllwörter - wann ja, wann nicht  (Gelesen 409 mal)

Offline Tejoka

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Re: Füllwörter - wann ja, wann nicht
« Antwort #15 am: 19. März 2017, 15:37:51 »
Ich kann allen meinen Vorrednern nur zustimmen.  :winke: Ich glaube, ich hatte ein ähnliches Problem wie Tinnue früher und habe zu viele Füllwörter gestrichen. Aber sie gehören halt (sorry) zur Sprache dazu und es geht, wie hier oft erwähnt, mehr darum, sie richtig einzusetzen, als alle zu streichen.
Schließlich sind alle unsere Texte (oder zumindest die große Mehrzahl) so geschrieben, dass sie von einem Erzähler erzählt werden. Ob das jetzt Ich-Erzähler, personaler oder auch auktorialer ist. Also zeigen Füllwörter nicht nur im Dialog, wie jemand spricht.
Außerdem kann man sie vielleicht auch benutzen, um Charaktere zu unterscheiden. Zum Beispiel auch unterschiedliche Perspektivträger. Das muss nicht mal ein Tick sein, bei dem jemand immer ein bestimmtes Wort benutzt. Aber Unterschiede im Gebrauch von Füllwörtern können helfen, ihnen unterschiedliche Stimmen zu geben und diese zu entwickeln. Denke ich mir zumindest, ich würde nicht sagen, dass mir das schon gelungen ist :P


Si tacuisses, philosophus mansisses.

Offline Cailyn

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Re: Füllwörter - wann ja, wann nicht
« Antwort #16 am: 20. März 2017, 10:27:14 »
Ja, ich sehe das ähnlich, Tejoka. Ich habe gestern mal den Versuch gewagt, in einem Kapitel die meisten Füllwörter zu streichen. Das wirkte dann nicht mehr so flüssig und passte auch nicht mehr zum Erzählstil meiner Ich-Erzähl-Prota. Ich denke, ich lasse die Füllwörter drin und streiche jetzt nur ein paar wirklich überflüssige.

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