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Autor Thema: Kleinverlage – ex und hopp?  (Gelesen 2129 mal)

Offline Kaeptn

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Re: Kleinverlage – ex und hopp?
« Antwort #15 am: 01. Februar 2017, 10:51:50 »
Passend zum Thema: "Zwölf Gründe, warum sich ein gedrucktes Buch fast immer lohnt."
http://www.selfpublisherbibel.de/autoren-tipp-sechs-gruende-warum-ein-gedrucktes-buch-sich-fast-immer-lohnt/

Jörg Benne
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Offline Alana

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Re: Kleinverlage – ex und hopp?
« Antwort #16 am: 01. Februar 2017, 11:09:06 »
@Lothen: Das stimmt und es gibt ja auch Stoffe, mit denen man beim richtigen Kleinverlag sogar besser dran ist als im Großverlag. Deswegen sagte ich, dass man dann genau hinschauen muss. Ich habe für meine E-Onlys Vorschuss bekommen und der Verlag macht sehr viel dafür, daher ist das für mich okay. Davon kann man aber leider nicht ausgehen. Häufig bedeutet E Only oder Kleinverlag kein Marketing, weil es zur Strategie der Verlage gehört, dass die Autoren das machen. Cover sind häufig nicht besser als premade Cover, die du für 50 Euro kriegst und das Lektorat ist oft nur ein Korrektorat. Das weiß ich aus meiner Arbeit für die Delia-Ebook-AG für die wir mehrere 100 Verlage überprüft haben. Dafür erhältst du im Vergleich zum Selfpublishing nur einen Bruchteil der Einnahmen. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie einige sehr tolle Kleinverlage beweisen, und es gibt auch andere Gründe als Geld oder gute Verkaufszahlen, zu einem Verlag zu gehen. Ich finde nur, dass man sehr genau hinschauen sollte und sich gut überlegen, ob man mit SP nicht besser dran ist. :)


Offline treogen

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Re: Kleinverlage – ex und hopp?
« Antwort #17 am: 01. März 2017, 07:09:37 »
Kleinverlage, die immer noch Bücher auf knallweißem Papier

Ok, ich bin einer dieser Verlage, die ihre Bücher "immer noch" auf knallweißen Papier drucken.
Warum?
Ganz einfach - weil sich am Papier sowieso die Geister scheiden.
Die Hälfte, die mir was übers Papier sagt, sagt mir, dass das weiße Papier Scheiße ist. Die andere Hälfte sagt mir, dass sie es toll finden, dass ich nicht auf diesem ekelhaft grauen Mist drucke.
Das sagt mir eigentlich, dass es für einen Großteil ok ist. Wieso also mehr Geld investieren, wenn es keinen wirklichen Mehrwert gibt? Denn ich glaube schon, dass meine Erfahrungen dahingehend (50:50) repräsentativ sind.

Ich komme aus der ehemaligen DDR, in der es tatsächlich 2 Papiersorten für Bücher gegeben hat. Entweder dieses Altpapier, in dem man auch noch erkennen konnte, dass es Altpapier war - oder weiße Bücher. Ich habe diese "reinen" Bücher geliebt und gerne gelesen.
Und für mich war eigentlich klar, dass ich Bücher mache, die "sauber" aussehen und nicht schon von Anfang an "schmutzig" wirken. Auch wenn es drin schmutzig sein kann.

Ich habe auch Ausnahmen gemacht - einige Titel sind tatsächlich in diesem ... tristen Grau, weil sich die Autoren das gewünscht hatten.
Sie verkaufen sich nicht besser, sie wirken nicht wirklich professioneller, die Leserschaft reagiert nicht wirklich begeisterter.
Im Gegenteil, eine Rezi sagte, dass es toll wäre, dass wir jetzt auf creme umgestiegen werden, 2 Kunden beschwerten sich, wo das geile weiße Papier hin ist.
www.verlag-torsten-low.de

Phantastik vom Feinsten

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