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Autor Thema: Schreibübung Outtakes  (Gelesen 17138 mal)

Offline Serafina

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #15 am: 19. Oktober 2012, 10:38:34 »
Hahahahaha! Gnade! Ich kann nicht mehr!  :rofl:
Das ist wirklich Genial! Das MUSS ich unbedingt auch mal ausprobieren!

Offline Serafina

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #16 am: 19. Oktober 2012, 17:34:53 »
Mir wurde das Überarbeiten gerade etwas langweilig, also habe ich zu ein paar Szenen, an denen ich gerade sitze Outtakes geschrieben.
Meine Protas tanzen mir plötzlich auf der Nase herum und scheinen auf einmal wesentlich extrovertierter und quengeliger zu werden, als in der Geschichte vorgesehen. Besonders Ardan hat eine beunruhigende Entwicklung durchgemacht... Hilfe!

Szene 1
Im Garten. Eonie versteckt sich hinter Ardan, als fünf vermummte Männer mit Pistolen auf sie zukommen.

Anführer: Geh von dem Mädchen weg, und wir lassen dich vielleicht am Leben!
Ardan: Zuckt mit den Schultern und tritt ein Paar Schritte zur Seite.
Eonie: Stemmt die Hände in die Hüften. Hey, du sollst mich doch beschützen!
Ardan: Naja, eigentlich macht das gar keinen Sinn. Du bist eine Nervensäge und bedeutest mir überhaupt nichts. Warum sollte ich mich also für dich in Gefahr bringen?
Serafina: Schlägt sich die Hand vors Gesicht. Macht doch bitte einfach das, was im Drehbuch steht!
Eonie: Runzelt die Stirn. Und mein Vater zahlt dir schließlich eine stattliche Summe!
Ardan: Überlegt einen Augenblick. Stimmt ja, das Geld kann ich wirklich gut gebrauchen. Stellt sich wieder vor Eonie.
Anführer: Seid ihr endlich fertig? Wir müssen euch nämlich noch angreifen, wisst ihr?
Ardan: Ja ihr könnt loslegen! Nee Moment, ich muss ja noch was sagen. Ihr wisst nicht, mit wem ihr euch anlegt und so.
Serafina: Kann sich ein verzweifeltes Aufstöhnen nicht verkneifen.

Szene 2
Ardan und Eonie gehen durch den Wald. Hildine läuft leise fluchend hinter ihnen her.


Ardan: Ächzt unter der Last eines schweren Reisekoffers. Warum musst ich das blöde Ding nochmal tragen?
Eonie: Schenkt ihm ein zuckersüßes Lächeln. Doch nicht so stark, wie du immer tust?
Ardan: Trag ihn doch selber, du dumme Pute! Ist ja schließlich auch deiner!
Serafina: Cut!! Leute, hört endlich auf zu streiten! Hildine ist hier diejenige, die schlechte Laune verbreiten soll!
Hildine: Genau! Ich habe hier nur einen kurzen Auftritt und den lasse ich mir von euch beiden nicht versauen!
Ardan: Rollt mit den Augen. Ist ja gut, ist ja gut. Stolpert dabei über einen am Boden liegenden Ast und lässt den Koffer fallen. Verdammte Scheiße!
Eonie: Blickt auf die am Boden verteilten Kleider herab. Also ich sammel das bestimmt nicht wieder ein! Und solange Ardan nicht richtig mitspielt, hat das alles hier sowieso keinen Sinn! Dreht sich um und stürmt vom Set.
Serafina: Rudert verzweifelt mit den Armen. Halt! Wir sind hier noch nicht fertig! Was soll denn jetzt aus meiner Geschichte werden!

Szene 3

Eonie: Schleicht sich von hinten an Ardan heran.
Ardan: Mensch, wie soll ich bei dem Getrampel so tun, als würde ich sie nicht hören?
Serafina: Mit zusammengebissenen Zähnen. Tu‘s einfach!
Eonie: Wirft Ardan einen vernichtenden Blick zu und geht zurück auf Position. Dann schleicht sie sich erneut an ihn heran, springt mit einem großen Satz auf seinen Rücken und hält ihm ein Messer an die Kehle. Ich bring dich um, du Bastard!
Ardan: Fängt an loszuprusten und schüttelt sich vor unterdrücktem Gelächter.
Eonie: Kann sich nicht mehr festhalten und knallt mit dem Hinterteil voran auf den Boden.
Ardan: Wischt sich keuchend die Lachtränen aus den Augen. Das klang wie aus einem schlechten Actionfilm!
Eonie: Läuft rot an und pfeffert ihm das Messer vor die Füße. Ich geb dir gleich nen schlechten Actionfilm! Wendet sich an Serafina. Ich kann so einfach nicht arbeiten!
Serafina: Unterdrückt ein resigniertes Seufzen. Ich auch nicht... Und da wo ihr herkommt, wurden Actionfilme übrigens noch nicht erfunden!

Besprechung


Serafina: So Leute, es gibt eine kleine Änderung im Drehbuch. Ich habe beschlossen, dass aus Ardan und Eonie doch ein Paar wird.
Eonie: Springt auf. Das nennst du eine kleine Änderung? Bist du noch ganz richtig im Kopf? Der ist doch viel zu alt für mich und überhaupt nicht mein Typ!
Ardan: Brüllt vor Lachen und Haut sich auf den Schenkel. Das ist doch ein Scherz, oder? Allein die Vorstellung! Kippt fast vom Stuhl.
Serafina: Blickt unsicher zwischen den beiden hin und her. Also ich dachte, das wäre eine gute Idee...
Ardan: Ha! Seit du mich erfunden hast, hattest du keine guten Ideen mehr. Und das ist schon etwas her, wenn ich mich recht erinnere.
Eonie: Bitte, bitte tu mir das nicht an. Wenn ich nur an die Liebesszenen denke. Schüttelt sich.
Serafina: Wird wütend. Jetzt ist es aber genug, ihr beide kommt zusammen und damit basta! Wäre ja noch schöner, wenn ihr mir meine Story versaut.
Ardan: Zuckt mit den Schultern. Ach was solls, du versaust es dir doch sowieso schon selbst.

Offline K a t e

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #17 am: 19. Oktober 2012, 17:45:10 »
Oh, eure Outtakes sind der Wahnsinn! Ich kann nicht mehr! :rofl:

Ziemlich frech, deine Protas, Serafina. Und mehr als launisch, vielleicht solltest du dir Gedanken über eine Zweitbesetzung machen? ;)
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Offline Assantora

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #18 am: 21. Oktober 2012, 10:05:10 »
Ich hab die Outtakes auch mal für meinen gerade beendeten Doppelroman gemacht. Ich hoffe, es gefällt und ich muss wirklich sagen, wirklich witzige Sachen dabei. Kann leider nichts speziell benennen, weil dann würde ich mir wieder alles durchlesen und würde wieder irgendwo unten auf dem Fußboden liegen  :rofl:

Szene 1:
Nach Drehbuch soll Haskal mutig kämpfen und wird dann vom Kommandanten der Stadtwache fortgeschickt.

Erster Versuch:
Haskal sieht die anstürmenden Feinde. Dreht sich um und rennt zu den Ställen.
Assantora: „Hey, du sollst doch kämpfen.“
Haskal: Stoppt dreht sich um und tippt sich mit dem Finger an die Schläfe. „Hast du dir schon mal angeschaut wie viele das sind?“
Assantora: Fängt an mit den Fingern zu zählen.
Haskal: Verdreht die Augen. „Ach herje, und ich dachte, ich sei begriffsstutzig.“

Zweiter Versuch:
Die Feinde schießen mit Pfeilen auf die Städler. Haskal wird getroffen.
Assantora sieht im Drehbuch nach, nachdem er „Cut“, gerufen hat.

Assantora: „Gut gemacht. Er soll getroffen werden.“
Einer der Feinde: „Warum machen wir nicht weiter?“
Haskal: Richtet sich wieder auf und betrachtet seinen Unterkörper. „Acht Pfeile. Vielleicht deswegen.“
Assantora: „Sehr schön. Und die einzige Stelle, die ihr nicht getroffen habt, ist jene, die ihr treffen solltet.
Und jetzt alles  wieder alles auf Anfang.“
Haskal: Beginnt die Pfeile zu ziehen. „Autsch, Autsch, Autsch...“

Szene 2:
Sara, Haskal und Lurikan machen sich auf dem Weg nach Onaskar, um ein Schwert zu besorgen.

Erster Versuch:
Haskal: Stellt sich in den Stall. „Ich will mitkommen.“
Sara: „Nein.“
Lurikan: „Taugst nichts.“
Haskal: Dreht sich um und verlässt den Stall wieder.
Assantora: „Haskal, warte mal...“

Zweiter Versuch:
Haskal: Beobachtet Sara dabei, wie sie es pflegt. „Hübsches Pferd.“
Sara: „Willst du auch mal?“
Haskal: Grinst und stellt sich neben Sara.
Assantora: Verdreht nach einigen Momenten die Augen „Sag mal Sara, was machst du da?“
Sara: „Ich striegel ihn.“
Assantora: „Das sehe ich, aber warum nicht das Pferd?“

Szene 3:
Sara soll Haskal heimlich heilen.

Sara: Legt ihre Hände auf die Wunde.
Haskal: Reißt die Augen auf. „Bin noch wach.“
Assantora: Seufzt „Du sollst schlafen.“
Haskal: „Ach so. Ich dachte, ich wäre mit der Wache dran.“

Szene 4:
Eine wilde Schlacht tobt um eine Stadt. Die Verteidiger sind beinahe schon geschlagen.

Assantora: „Langsam müssten die mal kommen.“
Ein Horn ist zu hören, die Verstärkung kommt endlich und... schlägt ein Lager auf.
Assantora: Zückt verwirrt sein Handy „Was soll das denn? Ihr sollt helfen, nicht rasten.“
Anführer der Verstärkung: „Tut mir leid, aber wir haben eine Gewerkschaft gegründet. Wir haben die letzten zwölf Stunden schon geritten, jetzt ist eine Pause fällig.“
Assantora:Tippelt angespannt mit den Fingern auf der Mauer herum. „Ihr sollt den Feind schlagen.“
Anführer der Verstärkung: „Bekommen wir einen Nachtzuschlag?“
Assantora: Blickt gen Osten. „Wir haben Tag.“
Anführer der Verstärkung: „Dann Schlechtwettergeld.“

Szene 5:
Sara, Haskal und Lurikan sollen einen Dieb aus einer sehr misslichen Lage befreien. Er ist die Geisel eines sehr mächtigen Wesens und seiner Kumpanen, die das Haus umstellt haben.

Erster Versuch:
Haskal: Reibt sich über das Kinn. „Ok. Ihr bekommt das Schwert, dann lasst ihr den Dieb laufen.“
Sara: Stößt ihn in die Rippen und flüstert: „Wir brauchen das Schwert noch.“
Haskal: Versucht zu beschwichtigen. „Ich weiß. Dann nehmen wir ihn als Geisel und lassen ihn erst gehen, wenn er uns das Schwert wieder gibt.“
Lurikan: Schüttelt nur den Kopf. „Und was ist mit denen?“
Haskal: Blickt die stummen Kumapanen an. „Ach ja, dass nennt man dann wohl Überzahl, was?“

Zweiter Versuch:
Sara: Schreit „Gebt uns das Schwert“
Haskal: Reibt sich das Ohr „Hey, ich glaube nicht, dass er taub ist."

Dritter Versuch:
Lurikan: Schimpft wütend „Her mit dem Schwert. Es gehört unserm Volk.“
Das böse Wesen: Grinst. „Ich habs gefunden“
Dieb: „Stimmt nicht, du hast es geklaut“
Sara: Schaut den Dieb böse an „Ja. Und du hast es uns geklaut.“
Der Dieb schaut wild um sich.

Szene 6:
Statthalter Fenrid wird vom Prinzen aus dem Amt geworfen. Toloark steht daneben.

Erster Versuch:
Prinz: Schreit wütend „Ihr seit gefeuert“
Fenrid: „Ihr könnt mich nicht feuern“
Prinz: Schaut ihn verwirrt an. „Was? Warum nicht?“
Fenrid: „Weil der Kamin aus ist.“
Toloark: Grunzt und kaum ein Lachen unterdrücken.

Zweiter Versuch:
Fenrid: Starrt den Prinzen an. „Ihr wollt mich des Amtes entehben?“
Prinz: „Ja.“
Fenrid: Jammert „Aber wieso das denn?“

Sara und ihre Visionen:

1.
Sara sieht sich um und stellt fest, dass sie nackt ist. „Ah“, kreischt sie. „Das hier ist kein Porno.“
Assantora pfeift vor sich hin: „Künstlerische Freiheit.“

2.
Sara erblickt das fremde Wesen in ihrer Vision. „Hallo?“
„Echo.“

3.
Sara steht dem fremden Wesen gegenüber. Sieht aber nicht so aus, wie sie es sich vorgestellt hatte.
Sara: „Ziemlich menschlich.“
Wesen: „Gute Maskenbildner. Was man nicht so alles aus einer Schweineleber machen kann.“
Sara: „Ihhh.“

Szene 7:
In einem Sumpf begegnen Sara und die anderen einem Mann, der offenbar in Baumwurzeln gefangen ist. Im Wasser tummelt sich so einiges an Getier.

Erster Versuch:
Sara: „Hast du ihn?“
Haskal: Betrachtete die Luftblasen. "Hatte ihn."

Zweiter Versuch:
Haskal: „Ihr müsst kräftiger ziehn.“
Sara: „Ich hab aber Hunger.“
Fremder: „Ich habe Proviant im Rucksack.“
Zwei Minuten später stillt Sara ihren Appetit.
Assantora: „Wo ist der Fremde?“
Haskal blickt zum Wasserloch. „Hält die Luft an.“

Dritter Versuch:
Haskal: „Gib mir deine Hand.“
Fremder: „Hast du dir wenigstens die Hände gewaschen?“
Haskal blickt zu Assantora, der ihm ein Tempo rüber wirft.

Szene 8:
Der Fremde wurde doch noch gerettet und will in der Nacht Sara töten.
Fremder: „Vergib mir Herr.“
Assantora: „Ähm, welchen?“
Fremder: „Was?“
Assantora: „Hier gibt es mehr als einen Gott.“
Fremder: „Dann nehme ich den ersten, der her kommt.“

Szene 9:
Sara reist durch ein Portal:

Sara: „Ich geh dann mal.“
Haskal: „Ist gut.“
Sara: „Könnte gefährlich werden.“
Haskal nickt nur und Sara geht durch das Portal. Plötzlich schreit Sara auf.
Sara: „Au.“
Haskal: „Was ist passiert?“
Sara krabbelt wieder aus dem Portal wieder hervor. „Da geht’s ziemlich steil runter. Welcher Vollidiot kam darauf, dass Ende des Portals an einem Abgrund zu plazieren?“
Asantora sieht ein buntes Vögelchen

Szene 10:
Die Gruppe trifft auf An'ora. Lurikan weiß, wer sie ist.

An'ora: „Ich bin An'ora.“
Lurikan: „Du siehst aber nicht gerade wie die Schwester eines Fürsten aus.“
An'ora stemmt die Hände in die Hüften. „Ich bin auch schon über fünfhundert Jahre alt.“
Lurikan: „Das erklärt einiges.“
Assantora versucht verzweifelt ein Lachen zu unterdrücken.
In Ermangelung an geschlechtlichen Optionen zogen meine Eltern mich als Jungen auf

Hat jetzt Angst vorm Schreiben

Offline Serafina

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #19 am: 21. Oktober 2012, 12:45:35 »
@Assantora
Die Striegel-Szene! Und das mit der Gewerkschaft! Aber das bunte Vögelchen hat mir echt den Rest gegeben! :rofl:
Mann, ich liebe diesen Thread!

Offline SinTheFox

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #20 am: 22. Oktober 2012, 19:08:21 »
@Assantora: Ja, die Striegelszene gefällt mir so gut, dass ich sie gleich mehrmals lesen musste.  ;D
Aber auch, als Haskal sich die acht Pfeile rausziehen muss, hat was für sich.  :)
Und Schlechtwettergeld...  :rofl:
Kann mich bitte jemand vom Boden kratzen?
Danke.  ;D

LG
Sin
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Online Robin

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #21 am: 22. Oktober 2012, 19:18:57 »
Hilfeeeee! :rofl:
Ich muss, ich MUSS endlich mal eine Outtake-Übung machen... ;D
Das ist einfach nur herrlich, was sich hier ansammelt...
Derzeitiges Romanprojekt: Nephilim 1 - Engelssöhne      404: Innocent thoughts not found. :innocent:

Offline K a t e

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #22 am: 22. Oktober 2012, 19:22:41 »
*kommt mit einem Löffel in der Hand in den Raum, um SinTheFox aufzukratzen*

Hier gibt es was zu lesen?

*liest; liegt neben Sin auf dem Boden*

:rofl: Genial, absolut genial! Oh, jetzt muss bitte jemand andere uns beide aufkratzen, ich kann nicht mehr! :rofl:
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Offline Merlinda

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #23 am: 27. Oktober 2012, 14:35:11 »
*kommt herein* *grinst breit über die beiden am Boden liegenden*
Soll ich euch aufhelfen? ;)
Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Thread so gut bei euch ankommt. Aber es freut mich natürlich. :)
Wisst ihr, was mir neulich passiert ist? Schaut mal:


Merlinda: liegt völlig entspannt im Schatten eines Baums, überarbeitet das Drehbuch
Lyrill: heult wütend auf
Merlinda: zuckt erschrocken zusammen, kippt dabei ihren Kaffee aus. Versucht wild fluchend das Drehbuch in Sicherheit zu bringen
Lyrill: stocksauer Okay! Wer von euch Scherzkeksen war das? bebt vor Wut.
Merlinda: kneift verwirrt die Augen zusammen Wer war was?
Lyrill: klatscht ihr wütend ein Magazin vor die Brust.
Merlinda: runzelt die Stirn Du liest die «Die bunte Welt der Höllenfürsten» ?!
Lyrill: läuft knallrot an Darum geht es doch gar nicht! Lies den Artikel über mich!
Merlinda: seufzt, schlägt artig den Artikel auf, beginnt zu lesen.


Und hier ist es: Das langersehnte Interview mit dem Höllenprinzen Lyrill. «Die bunte Welt der Höllenfürsten» (DbWdH) hat einen persönlich ausgefüllten Steckbrief von dem jungen Herrn bekommen. Und hier sind seine Antworten auf unsere Fragen:

DbWdH: Hallo Lyrill! Schön, dass du dir die Zeit genommen hast, unsere Fragen zu beantworten!
Lyrill: Das ist doch selbstverständlich! Immerhin sollen meine Fans doch ein bisschen was über mich erfahren! *zwinker*
DbWdH: Okay Lyrill, du bist gleich nach deinem Bruder der unumfochtene Superheld der Unterwelt, wie fühlt sich das an?
Lyrill: Fantastisch! Es ist toll überall erkannt zu werden! Vor allem in den Großstädten! Zu neunzig Prozent muss ich mein Essen nicht mehr bezahlen. Ich bekomme fast alles geschenkt! Und außerdem habe ich es jetzt endlich geschafft, dass die Frauen ein Auge auf mich geworfen haben. Sonst war ich neben meinem wunderbaren, heißen, kleinen Bruder Xael immer nur Luft. Gut zugegeben, er bekommt zwar immer noch die heißeren Puppen ab, aber immerhin ... :)
DbWdH: Ah ja. Das ist natürlich ein Vorteil, da hat unser junger Held wohl Recht.
Lyrill, sag uns, wer ist dein größtes Vorbild?
Lyrill: Oh, da muss ich gar nicht lange überlegen! Mein größtes Vorbild ist Xael! Ehrlich! Der Kerl hat es einfach drauf! Schon alleine sein unheimlich sexy Auftreten oder seine charmante Art oder seine unbeschreibliche Kampfkunst! Wenn ich es mir so überlege, sollte ich eigentlich eine Religion um ihn herum gründen ...
DbWdH: Euh... Vielen Dank Lyrill! Was hast du denn so für Klamotten im Schrank hängen?
Lyrill: Das kommt drauf an, welche Phase es ist. Im Moment überwiegen die rosa und lilatöne. Es ist ja jetzt Frühling und alles blüht und deswegen finde ich, passen solche Pastellfarben im Moment ganz gut :)
DbWdH: Lieblingsfilm?
Eragon: Titanic! Mann ich liebe diesen Streifen! An der Stelle, an der sie ihn im Wasser versenkt muss ich jedes Mal heulen! Oder Rosamunde Pilcher! Ich finde es immer wieder fslaszinierend, wie die jungen Menschen drei Tage vor ihrer Hochzeit feststellen, dass sie den falschen Menschen heiraten und dann doch den richtigen finden, alles im Drama zu versinken droht und schließlich doch alles gut ausgeht! ;)
DbWdH: Sehr schön! Was ist dein Lieblingslied?
Lyrill: Puh, das ist echt eine gute Frage ... eigentlich bin ich voll unkompliziert. Ich höre von Klassik über Oper bis hin zu Filmmusik nahezu alles. Manchmal ist quch Justin Bieber oder Celine Dion mit dabei. Und wenn ich mal richtig rocken will, dann leg ich meine neue Hannah Montana CD ein!
DbWdH: Und was machst du noch so in deiner Freizeit?
Lyrill: Stricken! Ich arbeite gerade an einem rosafarbenen Pullover für mein Pferdchen. Immerhin wehen jetzt die Frühlingswinde und ich will nicht, dass sie sich erkältet.
DbWdH: Und wann hast du zum letzten Mal geweint?
Lyrill: vorhin. Da konnte ich meine Stricknadeln nicht finden!
DbWdH: Und zuletzt gelacht?
Lyrill: Als der Hauptmann mich gekitzelt hat.
DbWdH: Vielen Dank Höllenprinz!
Lyrill: immer wieder gern! Ich sehe jetzt mal zu, dass ich noch ein paar Verhaltensweisen von meinem Superhelden Xael abschauen kann! "

Merlinda: lässt langsam die Zeitschrift sinken
Lyrill:Das ist doch wirklich eine Frechheit, oder?
Merlinda: XAEL!!!!!
Lyrill: reißt die Augen auf Du meinst wirklich ...
Xael: kommt lässig angeschlendert. Hebt fragend eine Augenbraue
Merlinda: wedelt vielsagend mit der Zeitschrift vor seiner Nase herum"Was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?
Xael: setzt eine Unschuldsmiene auf, unterdrückt nur mit Mühe ein breites Grinsen Ich hab nichts gemacht!
Merlinda: Hm. Schon klar! Und der Himmel ist in Wirklichkeit rosarot mit hellblauen Wolken!
Xael: kneift die Augen zusammen und schaut nach oben. Chefin, du solltest dir eine Brille zulegen. klopft Merlinda grinsend auf die Schulter
Merlinda: heult wütend auf ICH BRAUCHE KEINE BRILLE!
Xael: Aber wenn du den Himmel in rosarot und die Wolken in ...
Merlinda: Ach sei still! Warum schreibst du in Lyrills Namen Steckbriefe?
Xael: Ich habe lediglich das aufgeschrieben, was er sich nie trauen würde zu sagen.
Merlinda: verschränkt die Arme vor der Brust Mach so was nie wieder!
Xael: zuckt nur mit den Schultern.
Merlinda: Und wenn doch, dann mach es nicht so auffällig!
Xael: Okay. Dann schiebe ich einfach Arowe die Schuld in die Schuhe.
Merlinda: nickt Genau! Sekunde ...  wird die Bedeutung seiner Worte klar. NEIN! DAS WIRST DU NICHT!
Xael: winkt beruhigend ab. Okay. Ich such mir ein anderes Opfer. Kayliri? ...

Offline Naudiz

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #24 am: 27. Oktober 2012, 15:30:03 »
 :rofl:

Armer Lyrill.

Offline K a t e

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #25 am: 27. Oktober 2012, 15:34:35 »
Typisch Xael, lobt sich natürlich selbst mal wieder in den Himmel. :rofl: Armer Lyrill.
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Offline SinTheFox

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #26 am: 27. Oktober 2012, 16:03:31 »
Erstmal danke für das Aufheben.  ;D

Aber als ich das hier gelesen habe... lag ich gleich wieder am Boden...  :rofl:
Lyrill kann einem echt leid tun. Und Xael sollte sich lieber Schämen, ihm so einen Streich gespielt zu haben.
Ist der immer so drauf?
Wen er sich wohl als nächstes Opfer aussucht? Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht lange dauert, bis er wieder jemanden ärgert...  ;D

LG
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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #27 am: 27. Oktober 2012, 16:07:03 »
Merlinda, wenn Xael zu viele Probleme macht, schicke ich Azrael zum zurechtstutzen vorbei. Mit dem Zweimetermonster von Klinge.

Ansonsten... :rofl:
GENIAL gemacht. Ich bin begeistert!
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Online Erdbeere

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #28 am: 27. Oktober 2012, 16:17:54 »
Oha, das musste ich gleich einmal ausprobieren. :rofl:


Szene 1

Militärflugplatz ausserhalb Budapests, Vincent trifft das erste Mal auf Abby und Takeo.

Vincent: entdeckt Takeo in seinem Flugzeug. Hey! Was soll die Scheisse? Raus aus meiner Maschine!
Abby: Lass ihn in Ruhe, er kennt Flugzeuge nicht.
Vincent: will lässig auf die Tragfläche springen, bleibt hängen und knallt der Länge nach hin.
Takeo: gackert.
Erdbeere: schüttelt den Kopf. Vincent, das konntest du schon mal besser.
Vincent: Ja, klar, reit auch noch drauf rum. Dreht sich zu Takeo um. Und du Japaner lach nicht so blöd!
Takeo: wischt sich Lachtränen weg. Oh, Mann, ihr hättet sein Gesicht sehen sollen, als er mit der Nase auf die Tragfläche geknallt ist!


Szene 2
 
Abends im Dschungel. Es ist dunkel. Elliott erzählt von giftigen Tieren.

Elliott: mit eindringlicher Stimme. ...und passt auf die Spinnen auf. Ihr Biss kann tödlich enden. Also wenn ihr in ein Netz lauft...
Vincent: erstarrt. Ich glaub, etwas krabbelt auf mir.
Takeo: erstarrt ebenfalls, schaut sich vorsichtig um. Jetzt, wo du’s sagst...
Vincent: Siehst du etwas?
Takeo: Nein, aber ich glaub, ich spüre auch etwas.
Elliott: zerbricht ein Stück Holz und wirft es ins Feuer. Vielleicht habt ihr euch auf einen Haufen der Feuerameisen gesetzt.
Abby: zieht unwillkürlich die Beine an. Das ist doch ein Scherz, oder Elliott?
Elliott: grinst schelmisch.
Takeo: springt kreischend auf.
Vincent: tut’s ihm nach. Was? WAS?
Takeo: hüpft auf der Stelle. Etwas ist in meinem Shirt, etwas ist in meinem Shirt. Nimm es weg, NIMM ES WEG!
Vincent: verfällt in Panik. AAAH, DA KRABBELT ETWAS! Schüttelt sich, zieht sein Shirt aus und wirft es weg.
Elliott: lacht sich schief.
Vincent: wütend. Das ist nicht witzig, verdammt! Da war wirklich etwas krabbelndes. Verwirft die Hände und dreht sich zu Erdbeere um. Und warum, zur Hölle, müssen wir eigentlich hier um Dschungel abhängen, hä?
Erdbeere: Das ist plotrelevant.
Vincent: Das steht aber nicht in meinem Vertrag. Zückt einen Vertrag. Hier steht nichts von „Tod durch giftige Insekten“.
Erdbeere: seufzt und lächelt dann zuckersüss. Warum vertraust du mir nicht einfach? Zückt ein Megaphon. Und jetzt haltet euch ans Drehbuch! Ja, auch du, Elliott!
   

Offline K a t e

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Re: Schreibübung Outtakes
« Antwort #29 am: 27. Oktober 2012, 16:48:52 »
Oh Gott, ich kann wirklich nicht mehr! :rofl:
Ich habe mich auch aufgerafft und hätte da etwas von meinem allerersten Fantasyroman.


Szene 1

Drei Auftragsmörder schleichen sich auf ein großes Himmelbett zu, indem eine schlafende Frau liegt. Zögerlich bleiben sie stehen.

K a t e: Was ist, warum geht ihr nicht weiter?
Mörder 1: Naja, wir wollen nicht erstochen werden…
K a t e: Verdreht die Augen. Arethel wird doch nur so tun, als ob sie euch erstechen würde. Und jetzt geht weiter!

Die drei Männer springen mit gezückten Dolchen auf das Bett zu, plötzlich blitzt es und mit aufgerissenen Augen fallen sie zu Boden. Zufrieden steckt Arethel ihren Dolch in die Scheide.

K a t e: Hast du mich nicht verstanden?! Du sollst sie nicht wirklich umbringen!
Arethel: Zuckt mit den Schultern. Sie werden doch eh nicht mehr gebraucht.


Szene 2

Halfdan und Arethel stampfen durch den Welt, irgendwann bleibt Arethel stehen.

Halfdan: Was ist?
Arethel: Ich hab keine Lust mehr.
Halfdan: Was?
Arethel: Schwerhörig?
Halfdan: Nein, aber –
K a t e: STOP! Was ist das Problem?
Arethel: Das Problem? Hmm… vielleicht habe ich einfach keine Lust, durch einen dunklen Wald mit einem Wildfremden zu stampfen, der nach Bär stinkt und mich die ganze Zeit mit „Junge“ anspricht!
Halfdan: Baut sich drohend für Arethel auf. Jetzt hör mir mal gut zu, ich habe das Buch nicht geschrieben, das war die da!
K a t e: Leute, bitte…
Arethel: Ja, aber du hast dich dazu bereiterklärt mitzuspielen! Mal ehrlich, einen ungehobelteren Jarkh konntest du wirklich nicht finden, oder?
K a t e: Halfdan ist perfekt für die Rolle und –
Halfdan: Weist du was, dreh doch die Szene allein!
Arethel: Ich wollte gerade dasselbe vorschlagen! Macht auf dem Absatz kehrt und verschwindet.
Halfdan: Geht fluchend in die andere Richtung davon.
K a t e: Ähm, Leute? Hallo? Kommt ihr wohl zurück!


Szene 3

Kampfszene. Arethel und Halfdan wehren sich verbissen gegen zwei Dunkelelfen.

Halfdan: Versucht einen der Elfen zu treffen, der ihm aber ausweicht.
Arethel: Lacht hämisch.
Halfdan: Beleidigt. Versuch’s du doch!
Arethel: Weicht blitzschnell einem Angriff aus und trifft mit einem Wurfdolch.
Halfdan: Anfängerglück.
Arethel: Können.
Halfdan: Ja, sicher… Bei deiner Vergangenheit wundert es mich, dass du überhaupt irgendwas triffst.
Arethel: Du aufgeblasener, stinkender -!
Dunkelelf 1: Hört mal, wir –
Arethel: Schnauze!
Halfdan: Ja, was wolltest du sagen?
Arethel: Du bist ein stinkender, ungepflegter Jarkh und ich werde niemals mit dir eine Kuss-Szene drehen!
Dunkelelf 2: Schön und gut, aber wollen wir nicht weiterkämpfen?
Halfdan und Arethel: Synchron. NEIN!
K a t e: CUT!

Nächster Versuch

Halfdan: Für einen Frau kämpfst du nicht schlecht. Aua! Zieht den Dolch aus seinem Fuß. Was sollte das?
Arethel: Gespielt mitleidig. Tut mir Leid, er ist mir aus den Fingern gerutscht.
Halfdan: Sicher, und ich bin ein Mensch.
Arethel: Ergänzt. Der die Bedeutung des Wortes baden kennt.
Dunkelelf 1: So, jetzt reicht’s mir! Lässt sein Schwert fallen und baut sich vor Arethel und Halfdan auf. Wisst ihr, wie lange wir das hier geübt haben?!
Arethel: Trocken. Bei deinem Talent… Ein Leben lang?
Halfdan: Prustet los.
Dunkelelf 1: Läuft Rot an und seine Augen funkeln wütend.
K a t e: Bitte, können wir einfach die Szene drehen?
Dunkelelf 1: Ich kündige! Verschwindet.
K a t e: Aber, aber…!
Dunkelelf 2: Drehpause?
K a t e: Nein! Dann kämpfst du eben gegen beide, alles auf Position!
Halfdan: Aber das wäre doch unfair! Immerhin sind wir zu zweit…
Arethel: Dein Ehrengefühl ist wirklich fehl am Platz.
K a t e: Vergräbt das Gesicht in den Händen.


Drehbuchbesprechung

K a t e: Und wenn Halfdan im Sterben liegt, gibst du ihm einen Kuss Arethel und dann –
Arethel: Vergiss es.
K a t e: Was?
Arethel: Ich küss ihn nicht.
Halfdan: Ich bin auch nicht gerade scharf darauf.
K a t e: Leute, bitte, nur ein klitzekleiner Kuss, in Ordnung?
Arethel: Nein.
K a t e: Du wirst tun, was ich dir sage!
Arethel: Willst du sterben?
K a t e: N-nein.
Arethel: Dann droh mir nicht.
Halfdan: Könntest du nicht einfach ein Double besorgen?
Arethel: Ich glaube nicht, dass sich irgendeine Freiwillige finden wird, die dich küsst.

Aus dem Hintergrund hört man verzückte Mädchen, die Halfdans Namen schreien. Der Jarkh räuspert sich peinlich berührt.

Arethel: Schweigt.
Halfdan: Herrlich, diese Stille.
K a t e: Na gut, da es ja einige Freiwillige gibt… Maskenbildner!
Arethel: Ich mach’s.
K a t e: Warum das jetzt?
Arethel: Steht auf und geht Richtung Tür. Darum. Verschwindet.
Halfdan: Frauen…
K a t e: Dreht sich zu den Mädchen um. Danke euch, ihr könnt dann gehen.
Mädchen: War uns ein Vergnügen!
Halfdan: Was hat das zu bedeuten?
K a t e: Betrachtet interessiert ihre Fingernägel. Ich wollte Arethel nur ein wenig auf die Sprünge helfen.
Halfdan: Runzelt verwirrt die Stirn.
K a t e: Männer…
Tod: Ich bin der Tod, meine Liebe, das hat so seine Vorteile.
Damon: Der Spruch passt nicht überall!

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