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Autor Thema: Das Moderatorenteam: Die Obermotze stellen sich vor  (Gelesen 3460 mal)

Offline Maja

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Das Moderatorenteam: Die Obermotze stellen sich vor
« am: 05. Juni 2012, 00:40:56 »
Dieses Forum wird betreut von einem siebenköpfigen Moderatorenteam, den Obermotzen. Sie sind zum Teil schon so lang im Tintenzirkel unterwegs, dass es nirgendwo auch nur einen Vorstellungsthread von ihnen gibt. Darum werden sie hier noch einmal in Kürze vorgestellt. Jeder Obermotz hat seine eigenen Zuständigkeiten, und wer sich nur in bestimmten Bereichen des Forums aufhält, wird mit manchen Moderatoren sehr viel zu tun haben und mit anderen kaum etwas. Trotzdem zieht sich das Team durch alle Bereiche des Forums - wichtige Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, und egal in welchem Board, im Zweifelsfall hat der Obermotz recht. Und nun: Die Vorstellungen.


Aryana
 
                    Aryana ist schon seit ihrer Kindheit ein Lesejunkie. Kein Buch war vor ihr sicher, und als sie dann in der Fleischerei ihrer Eltern Tafeln und Kreide in die Finger bekam (eigentlich für die Tagesangebote) wurden erste Buchstaben gemalt und mit Hilfe von Eltern und Großeltern Lesen gelernt. Natürlich blieb das nicht ohne Folgen - die Geschichten, die Aryana nachs ihren Stofftieren erzählte, mussten irgendwo bleiben, denn in den Kopf passt ja bekanntlich nur eine begrenzte Menge hinein. Also wurde geschrieben. Das Schreiben begleitete Aryana durch Schulzeit und Bio-Studium, allerdings eher sporadisch und ohne den Nachweis abgeschlossener Projekte. Nach dem Studium nahm sie dann das Schreiben erneut in Angriff, lernte üder das Filken Maja kennen, entdeckte den Tintenzirkel und wusste - das ist es.
Seit 2010 ist sie Mitglied im Obermotzteam und kümmert sich hier vor allem um die Begrüßung der Neumitglieder und all die kleinen und großen Fragen, mit denen die frischgebackenen Tintenzirkeler zu kämpfen haben.
Im realen Leben wohnt Aryana mit ihrem Mann, vier Aquarien und drei Katzen im platten Ostfriesland, der Heimat der Ostfriesenwitze und des schwarzen Tees. Sie arbeitet hauptberuflich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Emder Fachhochschule und als Kirchenmusikerin; in ihrer Freizeit besucht sie Wikingermärkte und schreibt Geschichten, Gedichte und Lieder. In ihren Geschichten geht es immer sehr phantastisch und häufig spitzohrig zu, manchmal auch ein wenig erotisch. Bei Rechercheproblemen könnt ihr sie nach biologischen Themen und der Französischen Revolution und Napoleon fragen, und sie kennt sich gut mit Katzen und Zierfischen aus.
 
 
chaosqueen
 
                    chaosqueen beschloss mit sechs Jahren, sich selber das Lesen beizubringen, weil sie als einzige ihrer Freunde noch nicht in die Schule gehen durfte. Mit Hilfe einer Alphabettafel und einer geduldigen großen Schwester klappte das auch super, und kurze Zeit später - sie war etwa acht - kritzelte sie ihre ersten Geschichten in Schulhefte und auf lose Zettel.
Als der Wechsel aufs Gymnasium anstand, übte ihre Vater mit ihr korrekte Rechtschreibung - und damit das nicht in trockenen Diktaten ausartete, gab er ihr je fünf Wörter vor, aus denen sie eine Geschichte basteln sollte. Durch seine Lachanfälle beim Lesen ermutigt, schrieb sie daraufhin kontinuierlich weiter - Gedichte, Kurzgeschichten, mit 13 den ersten Roman, der leider nie vollendet wurde.
Mit 17 gewann sie den Schreibwettbewerb ihrer Schule und widmete sich nach dem Abitur und einem kurzem Umweg durch die Medizin dem Studium der Literaturwissenschaft.
Nebenbei schrieb sie weiterhin Kurzgeschichten, von denen eine Handvoll in Magazinen veröffentlicht wurde.
Zunächst in einem Forum für Kurzgeschichten sowohl als Mitglied als auch als Moderatorin tätig, kam sie 2011 durch einen nachhaltigen Schubbs eines langjährigen Mitglieds in den Tintenzirkel.
Inzwischen hat sie etwa sieben unvollendete und einen in Rohfassung vollendeten Roman in der Schublade und hofft, dass die Heinzelmännchen sich um den Rest kümmern. Denn irgendwie muss sie sich im „echten“ Leben um Seifen, Kosmetik und die Weltherrschaft kümmern!
 
 
Grey
 
                    Greys Leben ist voller Geschichten, so lange sie sich erinnern kann. Das verdankt sie vor allem ihren pädagogisch cleveren Eltern, die ihrer Landplage von einer frühaufsteherischen Tochter schon im zarten Kindergartenalter das Lesen beibrachten - damit sie selbst morgens länger schlafen konnten. Die ältesten von Greys Erinnerungen hängen alle mit Buchstaben zusammen - und natürlich mit Büchern. Kein Wunder also, dass es nicht lange dauerte, bis sie selbst Geschichten erfand. Und das tut sie bis heute, nur jetzt in größerem Stil: Inzwischen hat sie insgesamt acht Romane fertiggestellt, die alle irgendwie mit Fantasy zu tun haben. Sie mag es, bekannte Themen auf ungewöhnliche Weise darzustellen, und für ihre Geschichten gilt folgender Leitspruch, den sie sich von Astrid Lindgrens "Karlsson vom Dach" abgeguckt hat: "Knallen muss es tüchtig, und lustig will ich's ha'm!"
2007 meldete sie sich im Tintenzirkel an, weil sie zu diesem tollen Haufen unbedingt dazugehören wollte. Und seit 2009 gehört sie sogar zu denen, die am lautesten motzen dürfen - sie ist die Wachwolfsrüdin an der Tür, Betreuerin der Verlagsrubrik und Neuigkeiten-Ausruferin in einem: Wenn ihr eine Pressemitteilung über eine neue Veröffentlichung aushängen wollt, wendet euch vertrauensvoll an sie.
Wenn sie sich nicht gerade im virtuellen Wohnzimmer Tintenzirkel rumdrückt, wohnt Grey in Bielefeld, der "Stadt, die es nicht gibt". Seit Juli 2010 arbeitet sie hauptberuflich als Schriftstellerin. Besonders gut kennt sie sich mit Neurobiologie, japanischer Geschichte und Kampfkunst aus, vor allem, wenn es um Katanas und Dämonen geht.
 
 
Lavendel
 
                    In einem früheren Leben muss Lavendel einmal eine Grünlilie gewesen sein. Sie kommt mit wenig aus und ist zäh genug, sehr lange ohne Wasser durchzuhalten. Kriegt sie dann doch ein paar Tropfen, blüht sie sofort auf. Sogar die vegetative Fortpflanzung hat sie nicht ganz verlernt, obwohl es heutzutage eher dicke Bücher als kleine unscheinbare Blüten sind. Vermutlich sind Grünlinien deshalb auch die einzigen Pflanzen, die in ihrer Obhut überleben (gut, die Yuccapalme macht es auch schon lange).
Nicht so viel mit Pflanzen hat Lavendel restliches Leben zu tun - obwohl sie auch mal Biologie studiert hat. Sie ist nicht nur Autorin, sondern auch mit Leidenschaft Literaturwissenschaftlerin, auch wenn manche Leute sagen, das ließe sich schwer vereinbaren.
Neben dem Cello und dem Zeichnen, ist das viktorianische England Lavendels größtes Hobby, denn immerhin ist sie auch Anglistin.
Ansonsten, denkt sich zu komplizierte Plots aus und schreibt zu dicke Romane (obwohl sie sich wirklich langsam bessert). Wenn sie dann noch Zeit hat, versucht sie ab und an vor Sonnenuntergang richtig wach zu werden, um wenigstens ein bisschen Tageslicht abzubekommen. Das braucht man als ehemalige Grünlilie nämlich durchaus.
 
 
Maja
 
                    Maja wusste schon immer alles besser, weswegen sie auch Bibliothekarin geworden ist. Ein Tag in ihrer Gesellschaft ist nicht nur grundsätzlich amüsant, sondern auch lehrreich. Entgegen landläufigen Meinungen hat sie den Tintenzirkel aber nicht gegründet, um andere herumkommandieren zu können, sondern um mehr Leute kennenzulernen, die ihre Leidenschaft zum Schreiben teilen - ein Hobby, das ihr schon als Kind den Ruf eingebracht hat, verrückt zu sein, und von dem sie heute sagt, dass es längst kein Hobby mehr ist. Sie hat das Ganzjahreskampfschreiben in den Tintenzirkel eingeführt und glaubt seitdem nicht mehr an Schreibblockaden, nur an Faulheit. Immerhin, seitdem mault sie nicht mehr darüber, dass sie nichts zu Papier bringt, sondern nur noch darüber, dass sie keinen Verlag findet, und bezeichnet sich selbst halb im Scherz als 'Puffmutter der deutschen Fantasy', ein Titel, der ihr wohl noch bis jenseits des Literaturnobelpreis, den sie hartnäckig zu gewinnen beabsichtigt, nachhängen wird.
Sie pflegt ein gesundes Ego und schätzt Leute, die sich nicht ständig für alles entschuldigen, aber so laut sie auch motzen mag, wenn jemand die Regeln ignoriert oder nicht versucht, sich im Problemfall erst einmal selbst zu helfen, ist sie tatsächlich ein hilfsbereiter, freundlicher und, man glaubt es nicht, ausgesprochen schüchterner Mensch. Als Geek vom Dienst kümmert sie sich um alle technischen Belange von Forum und Webseite und ist die richtige Ansprechpartnerin für alle, die Probleme mit der Bedienung des Tintenzirkels haben. Und so furchterredend sie auch auftreten mag - Angst haben muss man vor ihr sicher nicht.

 
Malinche
 
                    Die Freude an Sprache ist Malinche quasi in die Wiege gelegt worden, denn sie ist zwischen Wiener Schmäh und Berliner Schnauze aufgewachsen und trieb ihren Vater schon früh mit Regieanweisungen für Gute-Nacht-Geschichten zur Verzweiflung, sodass sie die Geschichten schließlich komplett selbst erfand. Auf der Schreibmaschine im väterlichen Büro wurde Malinche zur Jägerin verlorener Buchstaben, bis ihre Eltern ihr eine eigene Maschine und einen Kurs fürs Zehnfingersystem spendierten und das Unheil vollends seinen Lauf nahm.
Während ihres Studiums betrog Malinche das Geschichtenerzählen lange Zeit ruchlos mit Sachartikeln und Fremdsprachenvokabeln. Sie reiste sogar nach Südamerika, um den Geschichten zu entkommen – oder sie dort wiederzufinden? Seit sie 2010 von der Felsenkatze in den Tintenzirkel gelockt wurde, sind Malinche und die Geschichten jedenfalls wieder glücklich vereint, und das soll auch so bleiben!
Außerhalb des Tintenzirkels ist Malinche Ethnologin und Altamerikanistin, was ihr in ihren Schreibprojekten immer wieder zugute kommt. Sie interessiert sich leidenschaftlich für die indigenen Kulturen Amerikas samt Archäologie, Mythologie und Sprachen, schreibt sich rücksichtslos durch alle Genres und hat eine Schwäche für Tee, Notizbücher, peruanischen Traubenschnaps, tschechische Grammatik und Lamas. Vor allem Lamas. Aber keine Sorge, auch als Obermotz spuckt sie nicht Gift und Galle, sondern allerhöchstens Wörter!
 
 
Moni
 
                    Moni war schon in frühester Jugend fasziniert von anderen Welten. Zunächst waren das die anderen Welten der menschlichen Vergangenheit, besonders Urzeit und Antike - später kamen dann erdachte andere Welten hinzu. So dauerte es nicht lange, bis sie J.R.R. Tolkien für sich entdeckte und der Faszination Mittelerdes erlag - was bis heute andauert. Irgendwann führte das dazu, daß sie selber begann, Welten zu erfinden und so ist es bis heute gelieben. Sei es in einer weit entfernten Galaxie oder in fantastischen Reichen, der Weltenbau mit all seinen Facetten liegt ihr besonders am Herzen.   
Ihr tägliches Brot verdient sie als Buchhändlerin einer juristischen Fachbuchhandlung - was spannender ist, als es klingt...
Zum Tintenzirkel kam Moni auf Einladung von Maja, gleich zu Beginn, als alles noch über die Mailingliste ablief.
 
 

Nycra
 
                   
Als Nycra 2008 in den Tintenzirkel kam, suchte sie einfach Gleichgesinnte, die ihre Freude am fantastischen Schreiben teilten. Heute würde sie am liebsten in den Zirkel einziehen, weil sie sich einfach so wohl und verstanden darin fühlt.
Böse Zungen behaupten allerdings, sie sei kein Mensch, sondern ein Borstentier. Anders jedenfalls kann sie es sich auch nicht erklären, warum sie ständig mit irgendwelchen Leuten aneinandergerät. Im Grunde jedoch ist sie eine ganz Liebe, deren Herz fast genauso groß ist wie ihr Mundwerk. Wenn sie motzt, dann meist zurecht. Liegt sie dennoch einmal falsch, kann man aber jederzeit mit ihr reden. Die einzigen Dinge, in die sie nämlich beißt, sind Schokolade oder hin und wieder die Tischkannte.
Beides kommt immer dann vor, wenn in ihrem Job als Fremdsprachensekretärin und Debitorenbuchhalterin wieder alle Welt glaubt, das Büro sei ein Kindergarten und sie die Zoowärterin.
 
 

RockSheep
 
                   
Als RockSheep ungefähr zwölf Jahre alt war, ist es passiert: Die Geschichten hatten im Kopf keinen Platz mehr und mussten raus! Damals begann die Odyssee um ihren ersten Roman, die nach 15 Jahren ihr erfolgreiches Ende fand.
Doch erst einmal der Reihe nach.
Das Schaf hat seine Wurzeln in der urchigen Innerschweiz, wo sie nach einer Rundreise durch das übersichtliche Ländchen inzwischen auch wieder lebt und wirkt. Nach einer Lateinmatura warf sie das Gelernte gleich mal in den Kübel und nahm das Studium der Informatik in Angriff und arbeitet heute im Bereich der Informationssicherheit.
Seit sie schreiben kann, tippt sie längere und kürzere Texte, angefangen mit ca. 200-Wörter-Geschichten für ihre damalige Lieblingslehrerin. Mit ihren Plüschtieren erspann sie über viele Jahre ein zusammenhängendes Epos, unter anderem mit einer verrückten Wissenschaftler-Maus sowie einem missverstandenem Drachen, und im Kopf lebte lange ihre ganz eigene Version von Mittelerde.
In den meisten Runden outet sich das Schaf schnell als der Obergeek und kann bei Themen von SciFi, über Dungeons&Dragons, über Warhammer über diesen und jeden Fandom, über Hacking und Internetphänomene bis natürlich zum Schreiben überall irgendwie mitblöcken. Immer öfters wirft sich das Schaf gern den Wolfspelz um und frönt einem guten, meist fleischlastigen Essen mit Wein. Auch einer frohen Stammtischrunde ist sie nie abgeneigt.
Wenn das Schaf erstmal eine heimelige Herde gefunden hat, macht sie es richtig gemütlich und geht so schnell nicht wieder fort. So geschehen 2012, als sie die grünen Weiden des Tinzenzirkels entdeckte!

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