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Tintenzirkel / Re: Schreib-Bar, der Quasselthread für Tippjunkies
« Letzter Beitrag vonAljanaam Heute um 00:14:29 »
Ach, meine Coverkünstelerin vom Axolotlkönig hat ihre Premades zum Rabatt-Preis rausgehauen und es war eines dabei, was auf meine fernöstliche, poilitische Intrigengeschichte passt. "Die Feuertänzerin".
Mein erweiterter Pitch dazu ist das hier:
Zitat
Wei-Mu ist mit der seltensten und kostbarsten Gabe des Shen-Volkes gesegnet: Sie ist eine Feuertänzerin.
Diese Gabe erwacht in einer Generation von Shens immer nur wenige Dutzend Male, doch ist das Volk aus den nördlichen Steppen damit in den vergangenen Jahrhunderten in der Lage gewesen, feindliche Übergriffe des benachbarten Da‘Aanlan-Reiches zurückzuschlagen. Die Kanonen und Schwerter der Da‘Aanlan-Dynastie sind dem Feuer der Shens nicht gewachsen. Jetzt herrscht Frieden zwischen Shen und Da‘Aanlan, dem Flammenkaiser sei Dank. Die Traditionen werden aber weiterhin gepflegt und die Feuertänzer einer strengen Ausbildung unterzogen.
Nach ihrem sechzehnten Geburtstag darf Wei-Mu die Gabe das erste Mal auf dem großen Fest zu Ehren des Kaisers präsentieren. Ein Augenblick, der ihr und ihrer Familie zur höchsten Ehre gereicht und nach welchem sie außerdem frei sein wird, ihre eigenen Wege zu gehen. Statt aber vor den Massen zu glänzen, gerät das Feuer in ihr außer Kontrolle und sie richtet großen Schaden an. Um den Konsequenzen zu entgehen, flieht sie in die Berge über die Grenzen ins Land der Da‘Aanlan. Erst dort erfährt sie, warum ihr Volk das Reich westlich der Berge stets mit Misstrauen beäugt. Da‘Aanlan ist entgegen den Geschichten kein freies Land und seine Bewohner dienen fast sklavisch dem Willen des Weisen Einen, der alles in Da‘Aanlan überwacht und verwaltet.
Nicht wissend, was sie nun mit sich anfangen soll, heuert sie bei einem Wanderzirkusan. Zur Belustigung der Menge führt sie nun ihr kostbares Gschenk in offenherzigen Kostümen auf einer Bühne vor. So lernt Wei-Mu Kalin kennen, die ebenfalls aus ihrem Heimatland geflohen ist. Dort  ist es sogar noch schlimmer als in Da‘Aanlan. Jeder Schritt, den die Menschen von Nauatira tun, ist überwacht, jedes Wort vorgeschrieben.
Gemeinsam mit Kalin und dem ‚Stillen Wächter‘ Ti-An  beginnt Wei-Mu somit einen Aufstand ins Leben zu rufen, um die Macht des Regimes zu brechen und nicht nur die Menschen von Da‘Aanlan zu befreien, sondern auch die Nauatiren. Wei-Mu weiß, wenn sie zurück nach Hause will, muss sie die Schande wieder gut machen, die sie über sich und ihre Familie gebracht hat, und das geht nur, wenn sie sich westlich der Berge einen Namen macht, groß genug, um neben dem des Flammenkaisers in den Liedern gesungen zu werden.



... Vielleicht sollte ich die endlich mal ins Roman-Board werfen. Aber noch hat es ja ein bisschen Zeit.
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Tintenzirkel / Re: Schreib-Bar, der Quasselthread für Tippjunkies
« Letzter Beitrag vonZitkalasaam Gestern um 23:49:17 »
 :jau: :pompom: Super, das klingt doch sehr schön. Was für ein Cover ist es denn und worum gehts in der Geschichte? ;D
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Tintenzirkel / Re: Kinder bzw. Jugendliche als Testleser
« Letzter Beitrag vonAljanaam Gestern um 23:26:35 »
Ich hatte für meinen Axolotl auch Jugendliche als Testleser und die hab ich auch dringend gebraucht. Darum: Wieso sollten sie das nicht können? Ich war ja auch immer eher reifer als andere in meinem Alter, habe Bücher für Erwachsene gelesen und auch erwachsene Geschichten geschrieben. Warum sollten ausgerechnet WIR das der jüngeren Generation nun aberkennen?
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Tintenzirkel / Re: Kinder bzw. Jugendliche als Testleser
« Letzter Beitrag vonMiezekatzemausam Gestern um 22:31:24 »
Wir kennen uns noch nicht, demnach erst einmal: Hallo. Ich bin Mieze und ich bin vierzehn Jahre alt. Nein, so stelle ich mich sonst nicht vor und eine lange, lange Zeit habe ich auf jede Erwähnung meines Alters zähneknirschend "Bitte lasst mein Alter unerwähnt" geantwortet, weil ich ernstgenommen werden möchte und weil ich mich nicht in Relation zu meinem Alter bewertet (vom Können, etc. her) fühlen möchte. Ich schreibe für Ältere. Ganz, ganz selten für Jüngere. Praktisch nie. Es reizt mich nicht. Meine Charaktere waren noch nie so alt wie ich. Sie sind älter, mindestens zwei Jahre, inzwischen auch gern erwachsen. Ob ich das kann, schreiben aus einer Perspektive, die ich, anders als die jüngere, selbst nicht kenne? Ich weiß es nicht. Ich bin auch abhängig von Feedback, wobei man aufpassen muss, was man sich zu Herzen nimmt. Aber Feedback ist wichtig, damit man sich nicht verrennt. Erwachsene Leser zu finden ist verhältnismäßig einfach, es gibt den Zirkel, es gibt Eltern und Lehrer. Jüngere dagegen, hm. Hast du Lehrer der entsprechenden Altersgruppen im Bekanntenkreis? Vielleicht könnten sie einfach mal interessierte Schüler fragen, ob sie Lust zum Testlesen hätten. Ob das funktioniert, weiß ich nicht, aber die Option fiel mir gerade spontan ein.

(Eine Bitte: Es gibt nicht die Jugendlichen und die Erwachsenen, also werden auch nicht alle Jugendlichen ungeduldige/wenig konstruktive Testleser sein. Ich weiß, dass Verallgemeinerungen hier nicht böse gemeint sind, aber ich möchte trotzdem einmal darauf hingewiesen haben.)
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Fertig und abgeschickt!  :gähn:
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Das Willkommensboard / Re: Archivarin: mag den Mond
« Letzter Beitrag vonKadeiusam Gestern um 19:12:14 »
Hallo auch von mir! :)
Liest sich wirklich gut als Ausschnitt. Bin gespannt, wie es dazu gekommen ist.  ???
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Tintenzirkel / Re: Schreib-Bar, der Quasselthread für Tippjunkies
« Letzter Beitrag vonAljanaam Gestern um 18:23:23 »
So, ich muss einfach mal wieder quasseln, weil: Das habe ich so lange nicht. Es war einfach nur höllisch viel los und heute (tag drei meines Urlaubs) habe ich meine Verlagsprogramm fast fertig, ein neues Cover für einen noch nicht geschriebenen Roman gekauft (Aber es war Premade und runtergesetzt und hat soooooooooooooo gut gepasst.  :wolke:) Damit muss das Ding nun im Nano geschrieben werden.  :vibes: (Kann bitte schon Nano sein? ) Und überhaupt. Viele Projekte und manchmal hab ich ja das Gefühl, es geht nicht vorwärts. So wie mit der Übersetzung vom Stern. Ich weiß, der Übersetzer ist dran. Aber ich kriege es halt erst, wenn er mit dem ersten abschnitt durch ist. Also *hibbel*hibbel*hibbel*.

Ja, ich hab gedacht, ich finde meine Muse nie wieder. Jetzt ist sie da und es tut einfach nur gut. Ich bin dann mal Wohnung putzen und dann muss ich:  :wart: (wie wild schreiben mit einer Hand ;) ) .
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Das Willkommensboard / Re: Archivarin: mag den Mond
« Letzter Beitrag vonNebuam Gestern um 18:13:22 »
Nebu, ich habe übrigens auch Geschichten über und für meine Kuscheltiere geschrieben, und ihnen sogar mal eine eigene Homepage gebaut, als ich meine internetbegeisterte Phase hatte  ::)

Ach ehrlich? Das ist ja cool.  8) Für die Kuscheltiere schreiben - das hätte mir mal einfallen sollen! Ich hab immer nur über sie geschrieben. Oder über mich, und wie ich sie an meinem Leben teilhaben ließ :-D
*hust*  :psssst: Und die Internetpräsenz habe ich immer noch. Nein, eigentlich nur die Domain. Eine Präsenz ist das nicht. Mehr. Ich hab die Anfänge erst mal wieder gelöscht, aber wie gesagt, die Domain behalten.
Plan für irgendwann im restlichen 2017: Homepage neu bauen und hochladen. Mit zigtausend Fotos. Von Kuscheltieren.  :vibes: :pompom:
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Tintenzirkel / Re: Eure besten Schreibtipps
« Letzter Beitrag vonTrippelschrittam Gestern um 16:31:17 »
Und ein guter Ratschlag dazu.  :pompom: Selbst Elisabeth George befolgt diesen Ratschlag  ;) Wenn das keine Empfehlung ist, dann weiß ich es auch nicht.

Liebe Grüße
Trippelschritt
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Ich mache ja beides und ich trenne das für mich persönlich so:

Privat vs. Geschäftlich

Beta lese ich für gute Freund*innen, für geschätzte Kolleg*innen u.a. hier im Tintenzirkel. Dabei ist mir bewusst, dass ich unter Umständen nicht die Einzige bin, die an dem Text arbeitet und somit ahne ich, dass die Person eventuell auch widersprüchliche Empfehlungen bekommt.
Darum begründe ich meine Änderungsvorschläge immer so, dass man nach dem "Nimm dir, was du brauchst"-Prinzip gerne auch den Vorschlag von jemand anderem bevorzugen kann, es kommen ja mehrere rein. Auch schreibe ich ausführlich hin, wenn mir etwas überhaupt nicht klar ist oder etwas keinen Sinn ergibt.
Worauf ich meist verzichte, sind lange Ausführungen zum Thema Schreibhandwerk, denn meistens weiß ich, auf welchem Wissensstand sich die Person befindet. Schließlich kenne ich sie irgendwoher (z.B. von hier), kenne ihre anderen Postings etc.
Wenn es sich nicht gerade um Rechtschreibfehler und andere Kleinigkeiten handelt, korrigiere ich nicht mit "Änderungen verfolgen", sondern schreibe überwiegend Kommentare an den Rand.
Auch wenn ich oft eine Deadline habe, bis wann die Kolleg*innen den Text wieder brauchen, lese ich überwiegend in der Freizeit, ohne darauf zu achten, wie lange ich für den Text brauche.

Wenn ich lektoriere, dann tue ich das für Kund*innen - auch wenn ich zu einigen ein freundschaftliches Verhältnis habe oder sie von woanders kenne. In diesem Moment arbeite nur ich alleine am Text (keine*r hat das Geld übrig, um mehrere Lektor*innen anzustellen, nehme ich an) und ich weiß, dass außer mir höchstens noch ein*e Korrektor*in den Text sehen wird. Und natürlich die Kund*innen.
Darum mache ich zwar deutlich, dass ich als Lektorin auch nur Vorschläge mache (ich bin Dienstleisterin, das letzte Wort am Text liegt immer bei den Kund*innen), aber ich begründe auch, warum ich meine Änderungsvorschläge für dem Texte dienlich halte.
Ich versuch dabei nicht nur, allgemeine Hilfe am Text zu leisten, sondern das Beste aus dem Text herauszuholen. Dabei bedenke ich auch die Genrekonventionen, würde sie allerdings nicht als absolute Richtlinien ohne Abweichung definieren - in der Regel habe ich Kund*innen, die das Selfpublishing gewählt haben, weil sie genau davon frei sein wollen - aber ich weiß, was Leser*innen erwarten und mache auf Stellen aufmerksam, wo diese Erwartungen z.B. clever gebrochen werden und wo man diesen cleveren Effekt noch verstärken könnte. Oder wo er abgeschwächt wird.
Ich behalte im Hinterkopf, welche Arten von Fehlern bestimmte Leser*innen tendenziell eher verzeihen als andere und mache Kompromissvorschläge.
Wenn ich - gerade bei Neukund*innen - nicht weiß, wie der theoretische Wissensstand ist, gebe ich auch schon mal Einblicke ins Schreibhandwerk, wenn ich meine Änderungen begründe, denn bei mir sollen die Kund*innen nicht nur einen besseren Text erhalten, sondern auch für den nächsten Text etwas lernen.
Ich korrigiere ausschließlich mit "Änderungen verfolgen", Kommentare nutze ich hier, um auf Hintergrundinformationen hinzuweisen oder besonders krasse Änderungen oder radikale Streichungen zu begründen. Oder auch, um darauf hinzuweisen, dass Fehler x jetzt schon zum fünften Male auftritt und es da eine Regel xy gibt, die meine Korrektur begründet.
Ich habe zwar nicht immer eine Deadline, aber da ich nach Stunden abrechne, stoppe ich beim Lektorieren akribisch die Zeit, die ich für einen Text benötige.

Was die Durchgänge angeht: Ich mache so viele Durchgänge, wie ich auch bezahlt kriege. Wenn mit einer Kundin ausgemacht ist, dass ich nach jedem Kapitel zurückschicke, sie dann die Änderungen einarbeitet und ich dann noch mal über das Überarbeitete drüberschaue, bevor ich das Nächste korrigiere, dann stelle ich diese Zeit zum Drüberschauen der Änderungen auch in Rechnung.
Wenn keine solche Staffelung ausgemacht ist und ich einfach alles einmal durcharbeiten soll, dann arbeite ich alles einmal durch, biete aber an, mich bei Fragen jederzeit per Facebook und Mail löchern zu können. Da wird auch schon mal gebrainstormt, wie man einen Vorschlag von mir am Besten umgesetzt kriegt.
Das ist für mich okay, derzeit kann ich das auch noch gut nebenher stemmen, ohne das Gefühl zu haben, mich damit auszubeuten.

Ich bin insgesamt beim Lektorieren also wesentlich präziser, punktgenauer und pingeliger, erwarte aber auch, dass der Text bereits weiter ist als beim Betalesen. Betalesen ist, einen Diamanten zu nehmen und zu zeigen, wo man am Besten feilt, damit die Facetten am Ende hübsch rauskommen.
Lektorieren ist, wenn der Diamant schon ziemlich weit ist, ich aber dem Schleier noch zeigen möchte, wie man das Ding zurechtschleifen muss, damit der Stein das richtige Feuer hat.
Aber: Seit ich freie Lektorin bin, verschwimmen die Grenzen öfter mal und ich muss mich beim Betalesen zurückpfeifen, weil ich sonst nie fertig werde und viel zu tief in Teile des Textes reingehe, die noch gar nicht so weit sind, so tiefgehend zerpflückt zu werden. Das ist so ein bisschen eine Berufskrankheit.

Wie ich freie Lektorin geworden bin: Ich lese eigentlich seit 2006 regelmäßig Beta und irgendwann bin ich dabei auf einem Niveau angekommen, bei dem ich den leisen Wunsch hatte, mit diesem Hobby Geld zu verdienen. Dann habe ich ein Verlagslektorat bekommen, dabei noch viel mehr gelernt und der Entschluss war gefasst. Es vergingen dann noch sechs Monate des Planens und der persönlichen Weiterbildung durch das Lesen von Artikeln freier Lektor*innen im Netz, Schauen von Videos, Durchdenken des Businessplans etc. Dann habe ich gegründet.
Studiert habe ich, allerdings nicht Germanistik, sondern im Bachelor Englisch und Philosophie, im Master "Weltliteratur" (ein Zweig des Studiums der vergleichenden Sprach- und Literaturwissenschaften, dabei habe ich auch ein Modul "Buchwissenschaft" belegt, um mich über den Markt zu informieren).
Interesse, Verlagslektorin zu werden, hatte ich eigentlich nie. Klar, irgendwann mal selbst das Programm eines Verlags mitzugestalten hätte schon was, aber ich liebe wirklich die Textarbeit an meinem Beruf. Und ich habe mal geleakt bekommen, wie wenig pro Normseite man z.B. bei Lübbe kriegen würde. Und naja, da bin ich als Freelancerin finanziell besser gestellt.

Zitat
Wie also wird man Lektor? Durch lektorieren, und zwar möglichst viel davon. Erst unter Anleitung, dann alleine.
Oder als Autor. Wenn ich genügend Lektorate hatte, kann ich's wahrscheinlich auch.
Exakt so :). Noch ehe ich den Berufswunsch hatte, kam bei mir auf 1 Normseite Text schon mal drei Normseiten mit meinen Anmerkungen.
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