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Buch- und Verlagswesen / Re: Amazon Prime Reading
« Letzter Beitrag vonFeeamPCam Heute um 00:19:16 »
Bislang habe ich nichts von Amazon gehört. Allerdings würden die auch nie direkt bei mir anfragen, das läuft über den Distributor.
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Workshop / Re: Recherche: Wie korrekt sollten Bücher sein?
« Letzter Beitrag vonZitkalasaam Heute um 00:14:33 »
Wenn man die entsprechende Sprache kann, ist das toll. Ansonsten ist man ja nur doch wieder auf die Übersetzung angewiesen und da kann dann nochmal allerlei anderes schief gehen.
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Workshop / Re: Recherche: Wie korrekt sollten Bücher sein?
« Letzter Beitrag vonChurkeam Gestern um 23:58:40 »
Bei historischen Themen arbeite ich fast ausschließlich mit Primärquellen. Warum? Ein Autor liest eine Quelle unter anderen Vorzeichen als ein Historiker. Der Autor gräbt nach dem Skandal, dem Knall-Effekt. Er braucht die subjektive, vielleicht sogar falsche, Sicht der Zeitgenossen für seine Figuren. Als Autor interessiert mich nicht, ob Nero ein Opfer von Geschichtsfälschung wurde oder ob es wirklich Orgien im Vatikan gab. Wenn ich so eine Platte finde, dann lege ich sie auf und drehe die Lautstärke nach rechts. Bis zum Anschlag.
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Tintenzirkel / Re: Tintenkleckse
« Letzter Beitrag vonAmanitaam Gestern um 22:44:21 »
Zitat
Ihre Mitschüler würden sie zwar für bescheuert halten, aber andererseits spielten die auch oft genug Star Warts oder sonst was
Ja, bestimmt ein tolles Spiel...
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Buch- und Verlagswesen / Re: Amazon Prime Reading
« Letzter Beitrag vonLeannam Gestern um 22:35:14 »
Hab noch einen interessanten Artikel dazu gefunden. Ranking ist also nicht so wichtig?

Prime Reading Panik
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Auskunft und Recherchen / Re: [Geschichte, Recht] Erbrecht im 19. Jahrhundert
« Letzter Beitrag vonFiannaam Gestern um 20:48:20 »
1878 soll das ganze spielen. Also wäre Audrey voll geschäftsfähig und würde erben, fein (macht isch auch gut für den Schluss, passt hervorragend). Soweit so gut. Bleibt mir also nur noch die Frage, wie die liebe Schwiegerverwandtschaft sie für erbunwürdig erklären lassen will oder es wird das Testament gefälscht.
Muss Audrey das denn wissen?! Sie ist doch keine Anwältin. Es reicht doch, wenn die Schwiegerverwandtschaft sie massiv bedroht und einschüchtert. Und dann stellt sich später raus: das wäre gar nicht möglich gewesen - gut gemacht Audrey, dass du nicht eingeknickt bist.

Je nach Audreys Umfeld und Wissensstand könnte dann diese Drohung gewählt werden. Falls sie sich für Frauenrechte interessiert, kann man sie mit der juristischen Seite nicht einschüchtern. Dann weiss sie vermutlich, dass das nicht stimmt. Dann wäre die Bedlam-Keule besser.
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Workshop / Re: Recherche: Wie korrekt sollten Bücher sein?
« Letzter Beitrag vonFiannaam Gestern um 20:41:43 »
Aber mir gefällt sie nicht, weil es mir zu viel Aufwand generiert. Wenn man das richtig machen will, muss man mehrere Quellen für den gleichen Fakt vorweisen, denn sonst kommt irgendwer und sagt: "Aber dort habe ich es anders gelesen."
Es doch nicht um das Anführen von Quellen, schließlich schreibt man einen Roman. Es reicht auch schon, wenn man wenig Bücher liest, dafür aber die richtigen (da kann man sich ja etwas entsprechend empfehlen lassen) und quellenkritisch. Ich habe sehr viele Bücher zu Hause, die mir von Leuten der entsprechenden Fachrichtung als umfassend, guter Einstieg oder sonstwas empfohlen wurden. So eine Kaltstart Recherche ist schwieriger und langwieriger, aber das muss man ja nicht machen.

Oder es reicht schon, wenn man einen Kontakt an einer entsprechenden Fakultät hat, der die Sachlage (oder sogar den Roman) prüft und sagt: das ist durchaus eine verbreitete Ansicht, in dem Lager xyz, die ebenfalls folgenden Umstand als wahrscheinlich ansehen. Dann gibt es noch das Lager abc, die das anders sehen weil... Und dann kann man sich raussuchen, was man für historisch zutreffend bzw. passend für den Plot hält.
Wenn man nicht will, muss man sich doch nicht so elend tief hinein arbeiten. Man sollte in dem Fall nur eine Kontaktperson haben, die einem die recherchierten (für den Plot relevanten) Fakten einordnet und bewertet.

Mir macht es so gar keinen Spass, Quellentexte aufzubereiten.
Wie gesagt, das ist nicht unbedingt erforderlich. Zudem kann man die meisten Primärquellen gar nicht richtig einordnen und bewerten, Primärquellen sind nicht der ideale Einstieg in ein Thema.

(Das nervt mich auch ein bisschen an dem Geschichtsforum, das immer jedermann auf die Primärquellen abzielt. Da denke ich mir immer: und was willst du dann damit anfangen?! Wer ist der Urheber, an wen richtet sich das, was ist der Zweck, wie glaubwürdig ist die Quelle.... steht da alles nicht bei. Aber ist bestimmt ganz unwichtig  ::)

Ich bin Romanautorin und nicht Wissenschaftlerin.
Ja, aber wenn das Ausmass der Recherche ein gewisses Maß unterschreitet, denke ich mir: Mensch. Warum schreibst du keine historisch inspirierte Fantasy?
Da ich nicht weiß, wieviel Du recherchierst, ist das jetzt nicht auf Dich gemünzt.
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Workshop / Re: Recherche: Wie korrekt sollten Bücher sein?
« Letzter Beitrag vonCharlotteam Gestern um 20:13:23 »
Wenn du dir sicher bist, dass du es richtig gemacht hast, hast du keinen Grund dich über solche Kritiken auch nur aufzuregen, finde ich.  :knuddel: Sollen sie doch glauben, sie wüssten es besser, wenn du dir sicher bist, dass es richtig ist, reicht das. Als Autor Quellen angeben halte ich für total unnötig. Quellen lesen ist unabdingbar, aber die muss man nirgendwo hinterher breittreten. Wir schreiben Romane und keine wissenschaftliche Fachliteratur und falls jemand mehr über die Epoche wissen will, ist es eigentlich nicht meine Aufgabe als Autorin, ihm da zu sagen, was er lesen soll. Ich gebe auf Anfrage gern Buchtipps, habe ich über mein Blog auch schon öfter gemacht, aber sollte ich mal was Historisches veröffentlichen, werde ich da nicht meine gesamte Literatur angeben. Nachwort ist schon eine schöne Idee, für mich aber persönlich auch nicht unbedingt nötig. Ich lese Nachworte ehrlich gesagt selten, es sei denn, im Roman ist wirklich etwas aufgetaucht, das ich erklärt haben möchte. Ich würde wahrscheinlich persönlich ein Nachwort schreiben um zu erklären, wieso ich gerade über diese Epoche und dieses Thema geschrieben habe, auch, wenn ich Nachworte selbst selten lese, aber es gibt ja durchaus viele Leute, die die Hintergründe interessieren.

Quellentexte lesen würde ich aber allen Autoren von historischen Romanen raten. Es müssen nicht zehn sein und man muss sie auch nicht von vorn bis hinten durcharbeiten, aber für mich gehören Quellen zur Recherche dazu, weil sie einen viel besseren Einblick in die Epoche geben, als reine Fachliteratur. Lesen ist aber beim Recherchieren auch nicht alles.
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Auskunft und Recherchen / Re: [Geschichte, Recht] Erbrecht im 19. Jahrhundert
« Letzter Beitrag vonAraluenam Gestern um 20:02:59 »
1878 soll das ganze spielen. Also wäre Audrey voll geschäftsfähig und würde erben, fein (macht isch auch gut für den Schluss, passt hervorragend). Soweit so gut. Bleibt mir also nur noch die Frage, wie die liebe Schwiegerverwandtschaft sie für erbunwürdig erklären lassen will oder es wird das Testament gefälscht.
Der Mann ist gestorben, beim Erbe liegen sie aber noch im Streit. Sie hat das Vermögen also noch nicht. Das ist Audreys Problem.

Vielen Dank auf jeden schon einmal an alle für euren Input  :pompom:
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Workshop / Re: Recherche: Wie korrekt sollten Bücher sein?
« Letzter Beitrag vonCailynam Gestern um 19:57:43 »
Fianna

Ja, das wäre die sicherste Lösung. Aber mir gefällt sie nicht, weil es mir zu viel Aufwand generiert. Wenn man das richtig machen will, muss man mehrere Quellen für den gleichen Fakt vorweisen, denn sonst kommt irgendwer und sagt: "Aber dort habe ich es anders gelesen." Das Aufführen von mehreren Quellen zieht dann das Ganze in die Länge. Unnötig. Ich bin Romanautorin und nicht Wissenschaftlerin. Mir macht es so gar keinen Spass, Qellentexte aufzubereiten. Ich weiss, das ist reine Faulheit  ::)
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