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Online-Vermarktung als Hörbuch

Begonnen von Volker, 25. Februar 2008, 11:07:12

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Volker

Random-House: bei Downloads erhalten die Autoren 15 Prozent der Nettoeinnahmen als Honorar, bei CDs 10 Prozent.
Irgendwie halte ich den Prozentsatz für reichlich niedrig, insbesondere bei Online-Vertrieb. Wer erhält da die restlichen 85% ?!??

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/104005/from/rss09

treogen

Zitat von: Volker am 25. Februar 2008, 11:07:12
Random-House: bei Downloads erhalten die Autoren 15 Prozent der Nettoeinnahmen als Honorar, bei CDs 10 Prozent.
Irgendwie halte ich den Prozentsatz für reichlich niedrig, insbesondere bei Online-Vertrieb. Wer erhält da die restlichen 85% ?!??

????
Da geht es doch um die einfache Vermarktung eines Nebenrechtes.

Also ist das Bestandteil eines ganz normalen Verlagsvertrages (denn es wird kein Hörbuch herauskommen, ohne das gleichzeitig eine entsprechende Printausgabe exisitiert).
Mit ziemlicher Sicherheit wird dann auch der Onlineverkauf und der CD-Verkauf Teil der Gesamtkalkulation sein und daraus anteilig der Lektor, der Verlag, der Vertrieb (für die Printausgabe), u.s.w bezahlt werden.
Nicht zu vergessen, dass es noch einen Sprecher gibt, der auch bezahlt werden möchte (und das oftmals nicht auf Erfolgsbasis sondern auf Pauschalhonorarbasis).

Davon abgesehen erhält der Autor damit für jedes gedownloadete (oder downgeloadete) Hörbuch prozentual etwa 3 mal mehr, als für ein gedrucktes (etwa 5%).
Und wenn es einem wirklich zu wenig ist, kann man ja den Verkauf der Nebenrechte (und damit das Onlineverwursten) untersagen, indem er darauf besteht, dass die Nebenrechte komplett bei ihm verbleiben (ob dann der Verlag jedoch das Buch noch verlegen möchte, ist eine andere Frage).
www.verlag-torsten-low.de

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