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Autor Thema: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...  (Gelesen 443274 mal)

MarkOh

  • Gast
Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« am: 13. Juli 2006, 16:46:29 »
Hallo Ihr...

Sooo, das wars. Wieder einmal konnte ich ein * E N D E * unter den Text eines Manuskripts setzen. Der zweite Teil von Devian & Corvina hat ein Ende gefunden.

"Im Bann der Feuervögel" ...erstmal schauen ob was zündet.  :40°C:

Aber auch wenn die letzte Überarbeitung noch eine Weile in Anspruch nehmen wird, die Illustrationen noch eingefügt werden müssen, und kleinere organisatorische Dinge noch zu händeln sind, so freue ich mich richtig meinen zweiten Roman damit beendet zu haben. Und damit duie geschichte um devian & Corvina.
Abgesehen von meinem kleinen Sachbuch mit dem Titel "Spione wie wir", kann ich mich nun doch mal wieder einem völlig anderen Plot hingeben.

Und noch immer ärgert es mich, nicht zu wissen, ob die Geschichte eines PC Spiels nun rechtlich geschützt ist oder nicht...  :wums:

Lieben Gruß
MarkOh

Termoniaelfe

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #1 am: 13. Juli 2006, 17:29:55 »
Ich verneige mich vor Dir. :jau:

*verneig*


LG
Termi

Kalderon

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #2 am: 13. Juli 2006, 18:28:22 »
Und noch immer ärgert es mich, nicht zu wissen, ob die Geschichte eines PC Spiels nun rechtlich geschützt ist oder nicht...  :wums:

Kommt wohl auf das Spiel an und auf die Gewichtung der Geschichte. Im Grunde sind solche Geschichten meines Wissens nicht rechtlich geschützt, es sei denn, die Rechte an dem Manuskript für die Geschichte liegen bei dessen Autor - logisch, nicht wahr? Ich kenne auch ein Spiel, dessen Geschichte ich unbedingt in Buchform haben übertragen will, aber dort weiß ich, dass die Rechte beim Autor der Geschichte liegen. Und den Autor kenne ich auch namentlich. Insofern. Ich würde mal im Internet schauen, ob Sie irgendwo Hintergrundinformationen über das Spiel ergattern können. Oder eventuell eine Hotline des Publishers befragen oder so.

Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss des Manuskriptes. Tolle Sache, oder? Wenn ich bedenke, dass ich seit ca. einem Jahr an den letzten Seiten klebe und nicht weiterkomme.  :wums:

Offline Manja

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Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #3 am: 13. Juli 2006, 20:13:18 »
Glückwunsch.  :jau:
Bei mir nähert sichs auch wieder dem Ende... endlich... (stirb, Rueka, stirb... *sich umschau* ups...)
     

Aneirin

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #4 am: 14. Juli 2006, 08:48:50 »
Hey Mark,

herzlichen Glückwunsch :winke:

Das ist immer ein schönes Gefühl. Bei mir war es Sonntag so weit. Jetzt überarbeite ich es noch und dann ist Ende August Abgabetermin.

Grüße
Aneirin

Rei

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #5 am: 14. Juli 2006, 08:50:08 »
Glückwunsch!

Mensch, bin ich neidisch. Ich hab schon länger nichts Größeres mehr fertig bekommen, nur die kleinen Sekai-Geschichten. Aber jetzt bin ich wieder an Elijah und dem zweiten der "Hoffnung der Menschheit" dran, die ich diesen Monat fertig haben will, damit ich endlich den ersten Teil überarbeiten kann, damit es endlich wieder einen längeren Text auf meiner Homepage gibt...

Bringst Du das Buch wieder über bod raus?

Elena

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #6 am: 14. Juli 2006, 17:01:25 »
Hey, herzlichen Glückwunsch! :)

Bei mir ist es auch schon länger her, und im Augenblick arbeite ich an gar nichts mehr...  :-\ Nicht, weil ich keine Ideen oder keine Zeit hätte, sondern weil ich noch immer die Überarbeitung meiner alten Sachen im Hinterkopf habe. Damit tue ich mich jetzt etwas schwer, weil ich das Gefühl habe, in den letzten Monaten einiges an Können verloren zu haben.  :schuldig:

Aber ist schon ein schönes Gefühl, oder? :)

MarkOh

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #7 am: 14. Juli 2006, 22:08:37 »
Oh ja, irgendwie bin ich schon froh, die Geschichte nun auch mal zu einem Ende bringen zu können. Dennoch, man gewöhnt sich an die Charaktere, und der Stoff könnte schon durchaus noch einen dritten Teil herbringen. Aber es gibt schon genug Dinge, die die Welt nicht braucht...  :rofl:   Zwei Teile sollten wirklich reichen. Sonst geht mir womöglich noch bei der hundertsten Seite des dritten Teils die Puste aus.

Den zweiten Teil von "Devian & Corvina" bringe ich tatsächlich nochmal über BoD raus. Sollte so ab Oktober / November diesen Jahres im Handel erhältlich sein. Bin eigentlich auch ganz zufrieden gewesen mit denen, so im Großen und Ganzen. Und es hat natürlich auch den Vorteil, dass mir niemand reinredet bei der Gestaltung und Aufmachung, so dass ich den zweiten wie den ersten Teil gestalten kann. Ein super Cover von Gaby Hylla, passend zum ersten Teil. Fand ich spitze von ihr, dass sie mir noch eins zur Verfügung gestellt hat. Und die Illustrationen im Buchblock sind noch vieeeeeeeeel besser als im ersten Teil. Sind nämlich nicht von mir...  :pfanne:

Lieben Gruß
MarkOh

lapaloma

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #8 am: 15. Juli 2006, 07:57:12 »

Den zweiten Teil von "Devian & Corvina" bringe ich tatsächlich nochmal über BoD raus. Sollte so ab Oktober / November diesen Jahres im Handel erhältlich sein. Bin eigentlich auch ganz zufrieden gewesen mit denen, so im Großen und Ganzen. Und es hat natürlich auch den Vorteil, dass mir niemand reinredet bei der Gestaltung und Aufmachung, so dass ich den zweiten wie den ersten Teil gestalten kann.


Gratuliere MarkOh!
Denn dieser letzte Schritt - die Veröffentlichung - ist sehr wichtig für einen Autor. Erst damit wird die Erfahrung des Schreibens komplett.
BOD mag zwar von vielen belächelt werden, aber dieser Weg bietet einem eben auch einen maximalen Freiheitsgrad. Zudem wird das Buch nie vergriffen sein, wenn der Autor das will, und es muss auch nie verramscht werden.
Allerdings sollte man sich vor Illusionen bezüglich der Verkäufe hüten, das bewahrt einem vor Enttäuschungen.

Auch ich habe letzten Monat ein "ENDE" schreiben können und bin jetzt am Überarbeiten. Doch BOD soll dieses Mal nicht zum Zug kommen.

Grüsse, Sid

MarkOh

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #9 am: 15. Juli 2006, 09:28:06 »
Hallöle nochmal...

Danke Sid, für die Glückwünsche. Ebensolche von Herzem zurück. Deinen Ausführungen kann ich wirklich nur zustimmen. Man sollte sich von vornherein keine falschen Illusionen über die Verkaufszahlen machen. Das ist völlig richtig. Wobei ich jedoch denke, dass es dabei nicht einmal um die Veröffentlichungsform von BoD geht, als vielemehr darum, dass das Genre "Fantasy" hier noch nicht so den Interessenkreis findet. Aber solange die Einnahmen des einen Buches die Ausgaben für das Andere decken bin ich schon zufrieden...
Nach meinen Informationen machen selbst die renomiertesten Verlage bei völlig unbekannten Autoren erstmal nur eine Miniauflage, und neue Fantasyveröffentlichungen sind meines Wissens rar. Da hätte man sich wohl besser der Liebesschmonzette oder Detektivgeschichten verschreiben müssen...

Aber was soll's... Wie ich schon anmerkte, bin ich einfach nur froh, dass ich dann wieder den Kopf für neue Dinge frei haben werde. ( ... dieses verdammte Computerspiel will mich nicht loslassen und verlangt nach einer eigenen Geschichte )

Aber ehrlich will ich schon sein, mein nächstes Bucdh hoffe ich auch bei einem normalen Verlag unterbringen zu können. Auch wenn es dann vielleicht ein wenig dauern möge. Nur wenn gar nichts geht, würde ich auch dann wieder den Weg über BoD wählen.
Man möge mich für meine Meinung schelten, aber fertige Manuskripte gehören als Buch in den Handel nicht als Blättersammlung in den Schreibtisch. Zumindest dann wenn man wirklich meint fertig damit zu sein, nichts mehr ändern zu wollen oder verbessern zu können. Zuviele Schätzchen bleiben sonst vielleicht für immer verborgen...     :jau:

Lieben Gruss
MarkOh

Hyndara

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #10 am: 17. Juli 2006, 01:24:47 »
Na, dann aber meinen Allerherzlichsten!

Sowas ist doch immer ein Grund zu feiern - das Erwachen kommt dann noch früh genug. Naja, auch nicht bei jedem, aber trotzdem toll.

silsi

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #11 am: 19. Juli 2006, 14:20:20 »
Wow, ich bewundere Eure gute Laune.

Auch ich habe letzte Woche ganz theatralisch „The End“ unter meinen 400-Seiten-Roman geschrieben. Zwei Jahre lang habe ich auf dieses „The End“ hingearbeitet. Und jetzt?  :-\

Etwas verstört stehe ich vor dem Haufen Papier und dem Wortgewusel, das ich mit soviel Akribie und Liebe zu einem großen Ganzen stricken wollte, und find’s alles ziemlich mittelmäßig. Nicht wirklich schlecht, aber halt auch nicht toll. Ein Coelho bin ich leider (noch?) nicht.

Die ersten Tage war ich echt mutlos. Jetzt arbeite ich an einem Exposé für die Lektorin und finde langsam wieder zu mir. Aber während ich in den letzten Wochen eigentlich permanent in Feierlaune war, weil das Ende der Geschichte absehbar war, habe ich jetzt echte Katerstimmung. Vor mir liegt das Exposé, Überarbeitung 1-3 und dann der mühsame Weg durch die Verlage (BoD ist nicht mein Ding). Getreu dem Satz „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, habe ich das Gefühl, eigentlich noch gar nichts geschafft zu haben.

Wie geht Ihr vor, wenn Ihr die erste Version Eures Romans fertig habt?



Rei

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #12 am: 19. Juli 2006, 14:40:11 »
Wie geht Ihr vor, wenn Ihr die erste Version Eures Romans fertig habt?
Ich schreibe ja immer per Hand vor, dann laß ich das Ganze erstmal sacken und arbeite an etwas anderem. Dann diktiere ich den Text in den Laptop und bügle schonmal grobe Fehler aus, dann wird er wieder liegengelassen (und der nächste Text in Angriff genommen). Danach fange ich mit der ersten Total-Überarbeitung an, wieder liegenlassen, was anderes machen und nochmal drüberschauen. Sooft, wie es der Text eben braucht und immer mit mindestens einem Monat Abstand dazwischen, damit ich nicht mehr ganz so am Text klebe und jedes Wort liebe.

Aber das mit der Leere ging mir nach "Eve's Story" (meinem ersten Roman) und "Alana - Rache" (meinem zweiten Roman) so. Alles, was mich länger als ein Jahr schreibtechnisch beschäftigt, führt bei mir unweigerlich zu einem Loch, in das ich erstmal falle, wenn alles abgeschlossen ist, sprich: Wenn alle Überarbeitungen durch sind, und ich an dem Text nichts mehr tun kann. Dann wird mir erst bewußt, daß alles vorbei ist. Vorher kann ich mich immer noch auf die Überarbeitung freuen...

MarkOh

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #13 am: 20. Juli 2006, 07:51:39 »
Ich für meinen Teil hämmer die Sätze gleich in den PC. Man scherlte mich dafür einen Narren, dennoch tu ich das sogar in eine vorformatierte Din A5 Word Datei. Einfach nur um einen Gesamtüberblick behalten zu können.

Nachdem alles abgeschlossen ist mache in einfach mal 1 bis 2 Wochen gar nichts, und erst dann gehe ich wieder an die Überarbeitung.
Die erste Überarbeitung geht mir mehr um den Sinn, den Satzbau und sowas. Da werden teilweise schon nochmal komplette Sätze umgheschrieben, geköscht oder verschoben...
Erst die zweite Überarbeitung befasst sich dann wirklich nochmals mit der Rechtschreibung, der Groß- und Kleinschreibung, den Satzzeichen usw.
Im dritten Durchlauf wird dann eigentlich nur noch überflogen.

( ...wobei ich in meinem ersten veröffentlichten Roman dennoch einige Fehler gefunden habe... )

LG MarkOh

lapaloma

  • Gast
Re: Ein * E N D E * unter dem Manuskript...
« Antwort #14 am: 20. Juli 2006, 08:51:22 »
Ich für meinen Teil hämmer die Sätze gleich in den PC. Man scherlte mich dafür einen Narren, dennoch tu ich das sogar in eine vorformatierte Din A5 Word Datei. Einfach nur um einen Gesamtüberblick behalten zu können.

Nachdem alles abgeschlossen ist mache in einfach mal 1 bis 2 Wochen gar nichts, und erst dann gehe ich wieder an die Überarbeitung.
Die erste Überarbeitung geht mir mehr um den Sinn, den Satzbau und sowas. Da werden teilweise schon nochmal komplette Sätze umgheschrieben, geköscht oder verschoben...
Erst die zweite Überarbeitung befasst sich dann wirklich nochmals mit der Rechtschreibung, der Groß- und Kleinschreibung, den Satzzeichen usw.
Im dritten Durchlauf wird dann eigentlich nur noch überflogen.

( ...wobei ich in meinem ersten veröffentlichten Roman dennoch einige Fehler gefunden habe... )

LG MarkOh

Genauso halte ich es auch: Ich schreibe von Beginn weg auf dem Laptop. Von Hand zu schreiben wäre eine Katastrophe, den kaum habe ich den ersten Satz getippt, ändere ich ihn schon. Ausserdem kann ich von Hand gar nicht mehr vernünftig schreiben und bekomme nach drei Zeilen einen Schreibkrampf. Es reicht gerade noch für Buchwidmungen  ;)
Auf dem PC lässt sich zudem ein Manuskript schön strukturieren und auch die Datensicherung ist einfacher: Ich brenne nach jedem Kapitel eine CD, die ich im Atombunker aufbewahre (ja, sowas gibts hier) und speichere zusätzlich auf einen USB-Stick.
Ausserdem korrigiert mir der PC laufend meine Rechtschreibefehler und setzt wo nötig das deutsche β anstelle der ss (das β kommt weder auf meiner Tastatur vor, noch ist es in meiner Schulbildung jemals aufgetaucht)  ;D

Bei der Überarbeitung gehe ich genauso vor, wie von MarkOh beschrieben.

Grüsse, Sid

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