0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

  • Drucken

Autor Thema: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?  (Gelesen 914 mal)

Offline Nadine

  • Dann eben nicht!
  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 10.825
  • ... vielleicht ein Gespür für Schnee
Re: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?
« Antwort #45 am: 10. Oktober 2017, 13:32:29 »
Man dichtet Figuren Rollenbilder und Eigenschaften an, die völlig unrealistisch sind, aber den Erwartungen der Leser entsprechen. Der vorbestrafte tätowierte Macho auf der Harley als supertoller Vater, Hausmann und glücklicher Prinzgemahl. :wolke:
Das ist ja wieder ein anderes Thema, ob man als Autor einen Roman nur schreiben oder ihn auch verkaufen möchte! Egal ob SF oder Romance.  ;D
:haj: Hai-Fantasy ist immer Trend!
Wenn der Wind das Leben durcheinanderwirbelt, ist man vielleicht auf der silbernen Blattunterseite der Pappel.

Offline chaosqueen

  • Tauchsieder
  • Obermotz
  • ******
  • Beiträge: 7.372
  • Geschlecht: Weiblich
  • das Seifen-Chaos
    • Susannes Schreibwelt
Re: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?
« Antwort #46 am: 10. Oktober 2017, 17:18:15 »
Und deshalb finde ich es so wahnsinnig schwer, da glaubhaft zu sein beim Schreiben.

Jetzt soll deine Romance auch noch glaubhaft sein???   ;D
Ich würde knallhart mit Klischeefiguren arbeiten. Man dichtet Figuren Rollenbilder und Eigenschaften an, die völlig unrealistisch sind, aber den Erwartungen der Leser entsprechen. Der vorbestrafte tätowierte Macho auf der Harley als supertoller Vater, Hausmann und glücklicher Prinzgemahl. :wolke:

Waaaah! :rofl:

Okay, ich fürchte, damit hätte ich sogar eine Chance am Markt, aber: Nein. Klar, um ein paar Klischees kommt man vermutlich eh nicht herum, aber vielleicht ist das, was ich schreiben will, dann doch nicht so arg Romance im herkömmlichen Sinne. Mal schauen. ;)

@Nadine: Den Link schaue ich mir mal an, danke! Und der Ansatz ist auch eine Idee - passt ja auch dazu, dass meine Protagonistin a) sich noch nicht so sicher ist, wer sie ist und wohin sie will und b) ganz viel Entwicklungspotential hat. Hoffe ich jedenfalls. ;)

Offline Tanja

  • Gelegenheitsschreiber
  • **
  • Beiträge: 98
  • Geschlecht: Weiblich
  • Mehr Ideen als Schreibzeit ;-)
Re: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?
« Antwort #47 am: 10. Oktober 2017, 18:22:31 »
Tolles Thema!

Ich lese zwischendurch auch gerne Romantasy und habe mich auch schon daran versucht. Dabei hatte ich genau das Problem: Genretypisch ist die Frau zwar irgendwie tough, aber dann doch naiv.

ER ist immer derjenige, der der Coole, der Gestaltwandler, der mysteriöse oder gefährliche Typ ist.
Oder sie gehören verfeindeten Seiten an, a`la Romeo und Julia.

Deswegen finde ich das Thema klasse: Wie kann man es anders aufziehen?

Ich hatte schon daran gedacht, dass SIE die Gefährliche Werwölfin (oder so  ;) ) ist, und er derjenige, der bei Vollmond vor ihr flieht und sich unsterblich verliebt.
Aber das Klischee einfach umzudrehen ist (wie einige hier auch schon geschrieben haben) vielleicht auch etwas zu einfach.

Was mich auch oft nervt: Dieses ewige Hin- und Her. Jeder weiß doch, dass sie sich am Ende kriegen und dann trennen die sich aufgrund eine unglaublich blöden Missverständnisses, wo ich dann manchmal die Seiten anschreien möchte: Jetzt REDET doch mal miteinander, statt euch mit wilden Vermutungen beleidigt zurückzuziehen.

Für mich wäre eine coole Heldin diejenige, die der Sache auf den Grund geht: Hat er wirklich eine andere? Warum verhält er sich seltsam?

Ich finde es aber auch sehr schwierig, eine solche Heldin zu erschaffen. Gerade bei Frauen gibt es so viele Rollenbilder und Klischees, dass ich es sehr schwierig finde, nicht in eins davon abzurutschen.

Viele Grüße
Tanja

Offline Nadine

  • Dann eben nicht!
  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 10.825
  • ... vielleicht ein Gespür für Schnee
Re: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?
« Antwort #48 am: 10. Oktober 2017, 18:50:35 »
Was mich auch oft nervt: Dieses ewige Hin- und Her. Jeder weiß doch, dass sie sich am Ende kriegen und dann trennen die sich aufgrund eine unglaublich blöden Missverständnisses, wo ich dann manchmal die Seiten anschreien möchte: Jetzt REDET doch mal miteinander, statt euch mit wilden Vermutungen beleidigt zurückzuziehen.
Wobei: Lassen wir mal die Geschichten weg, in denen das Spiel wirklich künstlich verlängert wird, wer hatte nicht in seinem Freundeskreis schon den Fall, dass alle das Knistern sehen konnten, nur das zukünftige Paar hat sich geziert?

Gerade bei Protagonisten, die nicht mehr 20 sind, stellt das Leben ja schon genügend Fragen: Muss man sich vielleicht noch aus einer Ehe lösen? Gibt es Kinder? Vergangenheit? Alternde Eltern, Haustiere, Familiengeheimnisse?

passt ja auch dazu, dass meine Protagonistin a) sich noch nicht so sicher ist, wer sie ist und wohin sie will und b) ganz viel Entwicklungspotential hat. Hoffe ich jedenfalls. ;)
Konzentrier dich erstmal noch auf etwas anderes: Was für eine Geschichte willst du erzählen? Die Suche nach sich selbst ist eine Hintergrundspannung, eine Triebkraft. Aber welche Geschichte nimmt den Leser so mit, dass er sie bis zum Ende verfolgen möchte?
  • Hat sie ihren Traum-VW-Bus gefunden, aber der steht am Ende der Repubik, ein Sturm hat den Bahnverkehr lahmgelegt und sie muss nun improvisieren, weil der Verkäufer morgen auswandert und das Ding dann verschrottet?
  • Ist sie schwer krank/denkt sie, sie sei krank und lässt sich deshalb nicht auf eine neuen Beziehung ein?
  • Sucht sie den einen Schuster, der ihr den perfekten Schuh anfertigen soll, reist spontan durch Deutschland und schreibt dann ein Buch über aussterbendes handwerk?

Die Rockergang-Plots sind schon zu Tode geritten und ich fürchte, ich fürchte, wenn du mit einer Romance dieser Art erfolgreich sein möchtest, musst du das Genre zumindest ein klein wenig lieben und lesen. ;)
:haj: Hai-Fantasy ist immer Trend!
Wenn der Wind das Leben durcheinanderwirbelt, ist man vielleicht auf der silbernen Blattunterseite der Pappel.

Offline Trippelschritt

  • Forengott
  • *****
  • Beiträge: 1.064
  • Geschlecht: Männlich
  • Logbuchschreiber
    • Wolf Awert
Re: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?
« Antwort #49 am: 10. Oktober 2017, 20:01:15 »
Ich findes es grundsätzlich gar nicht schwierig, so etwas zu schreiben, wenn man Frauen kennt, die es geschafft haben, Ehe, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Es ist zugegebenermaßen immer schwierig, über etwas zu schreiben, das man nicht kennt. Deshalb habe ich als Mann eine viel größere Figurenauswahl für männliche Protagonisten - ich kann sie praktisch beliebig aus dem Hut zaubern - halte mich bei weiblichen Protagonisten aber viel näher an reale Vorbilder, die ich kenne. Und wenn ich selber keine Frau mit Ehe, Kindern und Beruf bin und auch meine Freundinnen und gute Bekannten nicht zu dieser Gruppe gehören, ja dann wird es schwierig.

Da ich mit einer solchen Frau verheiratet bin und selber meine eigene Karriere aufbauen musste, kann ich mich noch gut an unsere vielen Improvisationen erinnern. Und vielleicht überrascht es, aber ich habe während der Zeit nicht bei der Hausarbeit mitgeholfen, wohl aber bei der Kindererziehung, weil Hausarbeit nicht der Engpass war. Aber sehr vierles hängt vom Beruf der Frau ab. Ist sie Unternehmerin oder angestellt und wie fexibel ist der workload verteilt. Und wieviel Geld hat man, um dienstleistungen auch mal einkaufen zu können. Das sind wichtige Fragen.
Ach ja, und noch eines. Romance ist das nur am Anfang. Später hat man dafür keine Zeit mehr. Aber es kann auch ungemein schön sein, wenn man gemeinsam etwas aufbaut oder erschafft.

Liebe Grüße
Trippelschritt
Schreiben ist nichts anderes als seine Ideen zu Tisch zu bitten

Offline Snöblumma

  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 4.003
  • Geschlecht: Weiblich
  • Rosarote Zuckerwattewolken
Re: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?
« Antwort #50 am: 11. Oktober 2017, 22:15:53 »
Auch wenn der Thread jetzt schon etwas älter ist, aber ich wollte jetzt schon ein paar Tage lang etwas dazu schreiben, kam nur noch nicht dazu...

Folgendes: Ich lese ganz gerne Romance, bin aber extrem genervt vom 08/15-Schema, bei dem am Ende Mann und Frau sich kriegen und meistens er der tolle Hecht und sie zwar vielleicht ein bisschen frech und selbstbewusst, aber letztlich doch irgendwie unterwürfig angelegt ist. Jetzt kaue ich schon eine ganze Weile (teils unbewusst) auf diesem Problem herum, durchaus mit dem Gedanken, dass ich zwar gerne Romance schreiben würde (keine Erotik, damit bin ich bisher grandios gescheitert), aber eben gerne mit einer Frau, die stark und selbstbewusst ist und das auch bleiben darf.

Nur:
Geht das überhaupt?
Das war meine ursprüngliche Triebfeder, es doch mal mit Romance (im weitesten Sinne) zu versuchen. Ich wollte einfach mal sehen, ob ich auch Geschichten schreiben kann, in denen sie nicht finanziell und/oder emotional von dem Kerl abhängig ist, weil es mich gelinde gesagt angenervt hat, in wahnsinnig vielen Büchern auf mehr oder weniger subtile Formen der Abhängigkeit zu treffen.

Für mich persönlich hat es ganz gut funktioniert: Sowohl die Umkehr des klassischen Schemas (sie reich, berufstätig, emotional gefestigt, er "ganz normal" verdienend und mit dem ein oder anderen Problem in Sachen Selbstbewusstsein ausgestattet) als auch in einer Art Mittelweg. Was für mich dabei "starke" Frauenfiguren ausmacht, ist dabei weniger die Frage nach der Berufstätigkeit, auch wenn ich fest der Überzeugung bin, dass man für Unabhängigkeit immer auch wirtschaftliche Unabhängigkeit braucht - ohne zumindest einen normalen Halbtagsjob, der sie notfalls ernährt, kommt bei mir also keine Frauenfigur aus -, sondern im Kern die Frage, dass/ob sie weiß, was sie mitträgt und was nicht. Ich will sehen, dass sie bei Dingen, die ihr nicht passen (wieso auch immer), Nein sagt und das auch mit den nötigen Konsequenzen durchzieht, und sich dann auch nicht von irgendwelchen Argumenten herumkriegen lässt, egal wie gut die klingen mögen. Das ist für mich Ausdruck eines starken Charakters, der sich eben nicht mehr oder weniger subtil herumschubsen lässt, sondern bestimmte Dinge klar nicht mitträgt und das auch kommuniziert. Das können Kleinigkeiten sein oder Lebensentwürfe - aber ich will Frauen (und Männer, ganz ehrlich, ich finde, das trifft im Charakterbuilding auf jede Figur zu) sehen, die jedenfalls im Laufe der Geschichte erkennen, was sie wollen.

Was für mich in einer Beziehungsgeschichte neben dem Charakter der Frau einer der Kernpunkte ist: Ich möchte, dass beide etwas voneinander lernen - also lege ich meine Figuren immer so an, dass sie zu Beginn ein Defizit in irgendeiner Form haben, manchmal auch eines, das ihnen selbst gar nicht so bewusst ist. Das kann zum Beispiel sein, dass die strebsame Perfektionistin auch mal lernen muss, loszulassen, während der reiche Schnösel, der nur in den Tag hineinlebt, endlich mal Verantwortung übernehmen muss. Solche Dinge eben, denn das ist für mich ein ganz wesentlicher Bestandteil einer gelungenen Beziehung. Sich gegenseitig ergänzen, die kleinen Fehler und Defizite, die wir ja alle haben, annehmen und versuchen, ein wenig auszugleichen (ohne den anderen gleich "umzuerziehen", das geht nämlich gar nicht) und den anderen dabei zu unterstützen, aus den guten Zügen, die einem solchen Fehler ja immer auch anhaften, das Beste herauszuholen. Dieses Geben und Nehmen muss für mich ausgeglichen sein, damit die Beziehung gleichberechtigt ist. Wenn das tatsächlich gegeben ist, kann ich auch mal hinnehmen, dass sein Geld ihr irgendetwas finanziert, man muss ja nicht immer dogmatisch alle Klischees des Romance-Genres vermeiden ;).


Und da liegt eines der Probleme mit der Sache begraben, denke ich. Der Markt ist so zugemüllt von diesem "Mäuschen und Hengst"-Scheiss, dass wir das Gefühl haben, dass ausschliesslich das dem Genre Romance entspricht. Wie du ja selbst sagst, es ist, als wäre es sonst keine Romance.

Und das ist dann die andere Seite: Romance, die nicht ins "Mäuschen trifft Superhecht (natürlich mit ganz viel Kohle)"-Schema passt, ist nahezu nicht sichtbar und wirklich schwer zu finden, zumindest meiner Erfahrung nach. Ich lese leidenschaftlich gern Romance, aber Contemporary habe ich nahezu aufgegeben, nachdem die letzten Versuche immer mit Frauenfiguren endeten, die in irgendeiner Form dem Mann unterlegen werden - wenn es gut lief, war sie die freche, aber dummerweise unterhalb der Armutsgrenze lebende Studentin, die sich (oh, Wunder!) in den reichen Schnösel verliebt hat, der natürlich im Grunde seines Herzens so gar nicht schnöselig ist und freche Mädchen toll findet, aber bisher, gelangweilt wie er eben war, auf die reichen Tussen reingefallen ist.  ::) Diese Konstellation hat für mich, egal wie frech und scheinbar emanzipiert sie ist, so gar nichts mit Gleichberechtigung/Beziehung auf Augenhöhe zu tun, einfach weil die Frau in dieser Konstellation immer abhängig von diesem Kerl bleiben wird.

Ich frage mich ja immer noch, wieso diese Art von Roman augenscheinlich gekauft wird wie warme Semmeln - aber so ist es leider, und darunter geht die - sicher vorhandene - Romance mit ausgewogenen Frauenfiguren meiner Erfahrung nach leider ziemlich unter (auch und gerade bei den Verlagen). Aber so isses eben.
Wer nicht auf seine Autorin hört, muss eben leiden.

Offline Araluen

  • Elite
  • ******
  • Beiträge: 1.877
  • Geschlecht: Weiblich
  • KEKSE!
Re: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?
« Antwort #51 am: 11. Oktober 2017, 22:23:13 »
Ich glaube, dass gerade diese Mäuschen-trifft-Superhecht Romance gelesen wird, liegt an dem Prinzessinnenschema dahinter. Da wird die Frau erober tund auf Händen getragen, darf isch fallen lassen und muss sich um nichts kümmern und ganz nebenher fließt der Champagner in Strömen und der tolle Hecht sieht auch noch rattenscharf aus, hat meist ein dunkles Geheimnis und dieses will gelüftet und er von seinem Eigenbrötlertum geheilt werden. Grundzutaten, die vielen Frauen gefallen, wenn sie einfach abschalten wollen. Sie können sich beim Lesen wie eine Prinzessin fühlen, mit ihrer Prota shoppen gehen oder sündhaft teure Kleider geschenkt bekommen und endlich einmal klappt es mit der Erziehung des Traumprinzen.
Nichts, was eine emanzipierte Frau in der Realität vertritt, aber in warmen Kuschelsocken in einer Decke eingewickelt abends auf dem Sofa wohl genau das, Was Frau braucht  :omn:
Ich für meinen Teil würde auch eher gleichberechtigte Paare bevorzugen. Dieses Geschmachte ging mir schon zu Teeniezeiten auf die Nerven ;)

Offline Snöblumma

  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 4.003
  • Geschlecht: Weiblich
  • Rosarote Zuckerwattewolken
Re: Romance mit einer starken, unabhängigen Frau?
« Antwort #52 am: 11. Oktober 2017, 22:33:46 »
Nichts, was eine emanzipierte Frau in der Realität vertritt, aber in warmen Kuschelsocken in einer Decke eingewickelt abends auf dem Sofa wohl genau das, Was Frau braucht  :omn:

Ja, vermutlich - aber man kann doch auch auf Händen getragen werden, wenn man in einer gleichberechtigten Beziehung unterwegs ist, oder? Und Traumtypen vom Dunklen GeheimnisTM retten, ist ja eigentlich wahnsinnig anstrengend... Ich finde es nur echt bedenklich, wie sehr dieses Schema überall im Romance-Genre verankert ist. Zum Abschalten, wenn man selbst reflektiert genug ist, das zu durchschauen, das ist ja schön und gut, aber ich vermute, dass das durchaus auch andersherum als Vorbild fungiert und (in meinen Augen) falsche Beziehungsbilder in die Köpfe hämmert, gerade auch bei Frauen, die noch nicht so sehr mit beiden Beinen im Leben stehen ("Ich muss seine Eifersucht akzeptieren, das zeigt ja nur, dass er mich liebt" und dieser Quatsch, der am Ende schlimmstenfalls in Gewalt endet). Von daher sehe ich da auch ein bisschen meine Verantwortung als jemand, der solche Geschichten schreibt, mein Weltbild dagegenzusetzen... und in meiner Welt muss keine Frau Gewalt egal welcher Form dulden, und sei es nur in Form der subtilen Drohung ("Wenn du nicht endlich dies und das machst, verlasse ich dich", was ja oft genug mitschwingt, selbst wenn vordergründig er dafür sorgt, dass sie ihr Studium schafft oder ähnliches). Da kenne ich echt keinen Spaß ;).

Aber das ist vermutlich nochmal ein ganz anderes Thema...
Wer nicht auf seine Autorin hört, muss eben leiden.

  • Drucken