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Autor Thema: Der berühmte erste Satz  (Gelesen 4463 mal)

Offline Sunflower

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #15 am: 05. Oktober 2015, 12:08:50 »
Ich habe mal, als mir langweilig war, meine liebsten ersten Sätze gesammelt - zufälligerweise ;) stammen sie meist sogar aus meinen liebsten Büchern. Also hier mal ein bisschen Verstärkung für die Fantasy-Ersten-Sätze!

Zitat
Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen. Noch viele Jahre später musste Meggie bloß die Augen schließen und schon hörte sie ihn, wie winzige Finger, die gegen die Scheibe klopften.
Tintenherz von Cornelia Funke

Dieser Satz (bzw. ich finde, man braucht die ersten zwei Sätze für die ganze Wirkung) belegte in dem Wettbewerb "Der schönste erste Satz" den zweiten Platz in der Jugendliteratur. Ich mag ihn - oder die ersten beiden Sätze - so gern, weil man sofort neugierig wird. Was ist in jener Nacht geschehen? Es muss ja sehr einschneidend gewesen, wenn Meggie sich noch Jahre später an den Regen erinnert. Außerdem ist "wispernd" ein tolles Wort :vibes:

Zitat
Und dann das Schloss.
Die Alchimistin von Kai Meyer

Das finde ich großartig, weil es wirkt, als sei der Erzähler schon länger dabei, die Gegend zu beschreiben und hält nun inne, um das (anscheinend beeindruckende) Schloss zu beschreiben. Für den Leser ist es aber der erste Satz. Was auch toll ist - dieser Satz wird von einer Figur "gedacht"/erzählt, die später nicht der Protagonist ist. Die eigentliche Protagonistin, Aura, lernt man erst später kennen - durch die Augen dieses ersten Erzählers.

Zitat
Shadow had done three years in prison. He was big enough, and looked don’t-fuck-with-me enough that his biggest problem was killing time. So he kept himself in shape, and taught himself coin tricks, and thought a lot about how much he loved his wife.
American Gods von Neil Gaiman

Diese drei Sätze fangen meiner Meinung nach schon genau ein, wie Shadow, der Protagonist, tickt. Von außen scheint er dieser Schlägertyp zu sein, groß, eher rau - eigentlich ist er aber ziemlich sensibel, auf seine Art klug und verletzlich. (Und wenn man überlegt, wie es mit Shadows Frau weitergeht -
Spoiler (click to show/hide)
-, dann werden die ersten drei Sätze nochmal genialer.)
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Offline Aljana

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #16 am: 05. Oktober 2015, 12:30:13 »
Der Hobbit ist ein ganz großartiger Anfang! Und von Wegen nicht weltberühmt. Er steht sogar in den Torbogen des Tourizentrums von Matamata eingraviert. Und das schon seit dem Herr der Ringe-Dreh.

Was ich beizusteuern habe, ist ein Klassiker. aber ich liebe ihn. Ich liebe das Buch, ich liebe die Filme (jeden einzelnen, der je gedreht wurde) und oute mich hier mal als Fan.

Zitat
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Offline Lothen

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #17 am: 05. Oktober 2015, 12:40:19 »
@Aljana : Magst du trotzdem verraten, woher der Satz stammt? ;)

Ich schmeiße noch einen Klassiker in den Raum (Aus Kafkas "Verwandlung"):

Zitat
Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.

Der Satz wirft den Leser unmittelbar mitten in die Geschichte und hinterlässt genau das richtige Gefühl von Absurdität.

Auch sehr genial, weil total paradox (und weil er die nachfolgende Geschichte perfekt charakterisiert):
Zitat
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Aus "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Moers

Offline funkelsinlas

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #18 am: 05. Oktober 2015, 12:42:31 »
@ Lothen: Der Satz ist aus Stolz und Vorurteil.

Wirklich ein cooler Satz.
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Offline cryphos

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #19 am: 05. Oktober 2015, 13:06:20 »
Zitat
"Der Hegemoniekonsul saß auf dem Balkon seines Ebenholzraumschiffs und spielte Rachmanioffs Prelude in cis-Moll auf einem uralten, aber gut erhaltenen Steinway, während sich große grüne Saurierwesen unten in den Sümpfen drängten und heulten."
- Dan Simmons, Die Hyperion-Gesänge
Allein dieser Satz erschafft bei mir ein Kopfkino von unglaublichen Ausmaß. Ich kenne sonst kein Buch, welches mir allein mit dem ersten Satz so ein fulminantes Bild der Welt erschafft, in welche ich in den nächsten Stunden eintauchen werde.
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt. - Die Ärzte
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Offline Aljana

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #20 am: 05. Oktober 2015, 13:12:58 »
Ich hasse die Verwandlung ... der Anfang versprach Spannung und alles, aber das Buch war einfach nur tödlich langweilig.

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Offline KaPunkt

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #21 am: 05. Oktober 2015, 13:26:32 »
Zitat
"Der Hegemoniekonsul saß auf dem Balkon seines Ebenholzraumschiffs und spielte Rachmanioffs Prelude in cis-Moll auf einem uralten, aber gut erhaltenen Steinway, während sich große grüne Saurierwesen unten in den Sümpfen drängten und heulten."
- Dan Simmons, Die Hyperion-Gesänge
Allein dieser Satz erschafft bei mir ein Kopfkino von unglaublichen Ausmaß. Ich kenne sonst kein Buch, welches mir allein mit dem ersten Satz so ein fulminantes Bild der Welt erschafft, in welche ich in den nächsten Stunden eintauchen werde.
OT:
Cryphos, aus!
Hör auf, die gleichen Bücher aus den gleichen Gründen zu mögen wie ich!

Liebe Grüße,
KaPunkt
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Offline Belle_Carys

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #22 am: 05. Oktober 2015, 13:26:46 »
Der Thread ist großartig, aus so vielen Gründen.

Ich persönlich kann gar keinen ersten Satz nennen der mich sofort gebannt hat, obwohl es bestimmt viele gab. Aber ich habe ein grauenhaft schlechtes Textgedächtnis und vergesse die trotz Bemühungen dann immer sofort wieder  :brüll:

Faszinierend finde ich aber vor allem wie unterschiedlich sowas auf die Leser wirken kann.

@cryphos , dein Beispiel wäre nämlich sofort ein Grund für mich gewesen das Buch wieder wegzulegen. In dem Satz ist mir viel zu viel los und das Bild dass das in meinem Kopf ergibt sieht für mich komplett albern aus. Wenn ich das betalesen würde, hätte ich "zu bemüht" an den Rand geschrieben  :rofl:

@Lothen  Du erinnerst mich dran, dass ich Käpt'n Blaubär immer mal noch lesen wollte. Die Stadt der träumenden Bücher war ja gar nicht meins, aber dem Bärchen wollte ich immer mal noch ne Chance geben und der Einstieg ist und bleibt einfach genial.
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Offline funkelsinlas

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #23 am: 05. Oktober 2015, 13:54:53 »
Welche ich toll fand sind:

Der Engel brannte. (Krieg der Engel)

und

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Offline cryphos

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #24 am: 05. Oktober 2015, 14:24:34 »

OT:
Cryphos, aus!

Ok dann habe ich noch folgende ersten Sätze und wehe das Buch gehört auch zu deinen Lieblingsbüchern:
Zitat
Ein sonniger Tag.
Inzwischen waren mehr als nur sieben Tage vergangen, und ständig herrschte prächtiges Wetter - den Regen hatte man noch nicht erfunden. Aber jenseits von Eden ballten sich dunkle Wolken zusammen und kündigten ein Unwetter an, das erste in der Klimageschichte des Paradieses.
- Ein gutes Omen, Terry Pratchett und Neil Gaiman
Es war das erste Mal, dass ich mit Gaimann und Pratchett in Berührung kam. Rückblickend hat dieses Buch sehr vieles für mich geändert und ist deshalb schon was Besonderes für mich.
Was mich aber damals wie heute daran so fasziniert ist wie man von einer Platitude ins Skurrile und zum Humoresken wechseln kann ohne die Fassung zu verlieren und dabei nimmt man gleich die Genesis auf die Schippe und damit die drei großen monotheistischen Weltreligionen. Diese drei Sätze versprechen viel und das Buch dahinter kann auch vieles davon halten.
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Tika

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #25 am: 05. Oktober 2015, 15:35:46 »
Einen schönen ersten Satz findet man nach dem Prolog in Minnesota Winter von Elli H. Radinger

Zitat
Kapitel 1
Wie zieht man sich sexy an bei minus dreißig Grad?

Das Buch verspricht spritzig zu sein und gleichzeitig fragt man sich selbst, wie das gehen soll. Obendrein wird man neugierig darauf, wie die Protagonistin darauf kommt, sich diese Frage zu stellen.

Im Übrigen ein gutes Buch - man riecht förmlich den Schnee. Kann ich empfehlen.

Ein weiterer guter erster Satz findet sich in Meteor von Dan Brown

Zitat
An diesem gottverlassenen Ort gab es viele Möglichkeiten, zu Tode zu kommen. Der Geologe Charles Brophy hatte den Gefahren dieser grandiosen Gegend jahrelang getrotzt, doch das barbarische, widernatürliche Schicksal, das ihm nun bevor stand, traf ihn völlig unvorbereitet.

Der erste Satz sagt schon, dass das was kommt und schon beginnt man sich zu fragen, welche Todesarten es denn so gibt. Als dann die Andeutung kommt, dass dem Geologen was übles zugestoßen ist, ist man neugierig darauf, was es denn war.
Übrigens ein sehr rasantes Buch, dass man ungern aus der Hand legt und, nebenbei bemerkt, viel besser als alles was er nach Sakrileg geschrieben hat.

Offline Siara

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #26 am: 05. Oktober 2015, 20:17:17 »
Oh, an diesen schönen Anfang von Tintenherz erinnere ich mich gar nicht mehr. Das Buch mochte ich nicht sonderlich, aber der ist wirklich gelungen!

Und @Tika: Romanzen sind meistens nicht so meins, aber der erste Satz ist schlichtweg cool. ;D

@Malinche: Wow, der von Goldmann ist wirklich genial! Allein damit hat es der Roman gerade auf meine to-read Liste geschafft.

Mein erster Favorit ist - natürlich - The Name of the Wind:
Zitat
The Waystone Inn lay in silence, and it was a silence of three parts.
Die Sprachmelodie, der zu diesem Zeitpunkt und ohne Erklärung verwirrende Beginn, die stille Frage darin ... :wolke:

Ebenfalls genial finde ich den Beginn zu "Die dunklen Gassen des Himmels" von Tad Williams:
Zitat
Ich trat gerade aus dem Lift in die dreiundvierzigste Etage des Hochhauses Page Mill Square Nr. 5, da ging plötzlich der Alarm los, dieses albtraumhafte Sofort-Gebäude-Räumen-Gejaule, das sich wie die Schreie gefolterter Roboter anhört, und mir war klar, mit dem unauffälligen Vorgehen hatte es sich erledigt.
Die Sprache im gesamten Roman ist herrlich bunt und rotzig zugleich, und auch der Actionfilm-Charakter wird schon am Anfang perfekt eingebunden. Außerdem habe ich selten einen Beginn gelesen, der einen so gekonnt nicht nur an das Geschehen, sondern mitten hinein wirft. Das Gefühl wie die Spannung kurz vor dem Finale, und das schon beim ersten Satz - das hat was!
In the midst of death, as it were, life just keeps on happening.
Neil Gaiman

Demm Helder

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #27 am: 05. Oktober 2015, 21:56:11 »
Zitat
Eher reißen die Katzen eines Tages die Weltherrschaft an sich, als dass ein Mensch ohne Arme und Beine den perfekten Mord begeht.

Akif Pirincis erster Satz in seinem Buch der Rumpf hat mich nicht nur neugierig gemacht, sondern schon viel über den Prota und die eigentliche Frage der Handlung verraten. Ein Buch voller Überraschungen, eine Lebensgeschichte voller Absurditäten...

Offline Moni

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #28 am: 15. Oktober 2015, 09:43:37 »
Erste Sätze sind für mich viele wichtig, denn wenn ein Buch mich nicht mit den ersten Sätzen packt, habe ich oft nicht die Lust, mich weiter damit zu beschäftigen.

Hier ein paar meiner liebsten ersten Sätze mit Begründung:

Zitat
Gestern Nacht träumte ich, ich sei wieder in Manderley.

Rebecca, Daphne du Maurier

Sowieso eines meiner Lieblingsbücher (dann auch noch kongenial mit Laurence Olivier und Joan Fontaine verfilmt), was kann es besseres geben, als diesen Herrenhausmysteryklassiker, dessen erster Satz mich sofort hatte, weil ich wissen wollte, was Manderley war und wer da träumte und was der Grund für den Traum war.

Zitat
In a hole in the ground there lived a hobbit. Not a nasty, dirty, wet hole, filled with the ends of worms and an oozy smell, nor yet a dry, bare, sandy hole with nothing in it to sit down on or to eat: it was a hobbit-hole, and that means comfort.
The Hobbit, J.R.R. Tolkien
Ich habe den Satz bewußt in der englischen Fassung gewählt, auch wenn ich mit der deutschen Ausgabe in Mittelerde einstieg, als ich 9 Jahre alt war. Es gibt keine Übersetzung, die den Ton so trifft, wie das Original. Man weiß gleich, hier beginnt eine ungewöhnliche Geschichte und vor allem wollte ich wissen, was um alles in der Welt ein Hobbit ist.  8)

Zitat
Als Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend ankündigte, dass er demnächst zur Feier seines einundelfzigsten Geburtstages ein besonders prächtiges Fest geben wolle, war des Geredes und der Aufregung in Hobbingen kein Ende.
Der Herr der Ringe, Bd.1 Die Gefährten, J.R.R.Tolkien
Und auch der erste Satz des HdR (wenn man die Einleitung über Hobbits außen vor lässt und mit der eigentlichen Handlung einsteigt) ist für mich ein Satz, der neugierig macht. Was für eine merkwürdige Altersangabe ist einundelfzig und vor allem, wie ist es Bilbo in den Jahren nach dem Abenteuer vom Einsamen Berg ergangen?

Ich habe noch zig weitere erste Sätze, aber ich will es nicht gleich übertreiben...  8)
Deutsch ist die Sprache von Goethe, von Schiller...
und im weitesten Sinne auch von Dieter Bohlen

Stefan Quoos, WDR2-Moderator
   »Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen,
ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.«

Johann Wolfgang von Goethe

Offline pink_paulchen

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Re: Der berühmte erste Satz
« Antwort #29 am: 16. November 2015, 11:04:50 »
Ich möchte auch noch ein zweites Posting nutzen, um jenseits meines bereits erwähnten Eschbach-Aha-Erlebnisses was frisches zu posten. Ich lese gerade "Mieses Karma hoch zwei"und da begrüßt mich folgender Einstieg:

Zitat
Der Tag, an dem wir beide starben, hat nicht wirklich Spaß gemacht. Und das lag nicht nur an unserem Tod. Um genau zu sein: Der schaffte es nur auf Platz 6 der miesesten Momente des Tages.

Ich muss sagen, das ist genau der Anfang, den ich mir für ein Unterhaltungsbuch wünsche. Er trifft genau die Stimmung und Sprache, die ich mir für mein Nanobuch wünsche (frecher Frauenroman) und ich habe sofort Lust weiterzulesen.
„There have been five great kisses since 1642 B.C...(before then couples hooked thumbs.) And the precise rating of kisses is a terribly difficult thing, often leading to great controversy.... Well, this one left them all behind.“ ― William Goldman, The Princess Bride

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