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Eure liebsten Computer- bzw. Konsolenspiele

Begonnen von Spinnenkind, 28. November 2010, 17:35:52

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Angela

So, ich habe mir nun eine Playstation 4 zugelegt und das Spiel Horizon dazu. Mein Problem ist ja bei fast allen Spielen, dass mir ganz schnell schrecklich übel wird und ich dann aufhören muss (und mir ist dann stundenlang schlecht). Nachdem das bei Enslaved (fand ich wunderschön) nicht so war, habe ich gedacht, versuchts du es mal mit einem anderen neuen Spiel. Funktioniert. Ich bin ja die zeimlich schlechteste Spielerin aller Zeiten (dafür super im Vorbeischießen), da werde ich Jahre dran spielen können  :rofl:.

Christopher

Du meinst Horizon: Zero Dawn?
Ein guter Kauf! Ich habs bei nem Streamer im Lets Play größtenteils gesehen und es ist seeeehr gut. Leider besitze ich keine PS4 und bin auch schon völlig gespoilert, aber ich wünsch dir viel Spaß damit  :jau:
Be brave, dont tryhard.

Angela

Ja genau. Ich mag nur ganz wenig Spiele, nichts mit purem Krieg, Horror, Zombies und so, hier ist es alles nett verpackt.
Die Uncharted Spiele mag ich auch (da kommt dann wieder meine Übelkeit dazu), da habe ich mir das letzte jetzt auch für die PS 4 auch geholt und hoffe, es geht.

Christopher

Uncharted 4? Auch das hab ich beim selben Youtuber gesehen und fand's auch großartig. Aber Vorsicht: Bei den ganzen Locations und so gut wie die dargestellt sind, bekommt man voll Lust auf Reisen ;D
Is nur nix für mich, ich krieg schon Gänsehaut wenn ich große Höhen auf Bildern sehe  :gähn:
Be brave, dont tryhard.

Leann

@Angela: Das Problem mit der Übelkeit habe ich leider auch. Es ist wie Seekrankheit. Daher kann ich leider auch viele Spiele nicht oder nur eingeschränkt spielen. Danke für deine Tipps. Ich hab zwar keine Playstation, aber vielleicht gibt es Horizon ja auch mal für PC.

Angela

Zitat von: Leann am 27. November 2017, 08:13:42
@Angela: Das Problem mit der Übelkeit habe ich leider auch. Es ist wie Seekrankheit. Daher kann ich leider auch viele Spiele nicht oder nur eingeschränkt spielen. Danke für deine Tipps. Ich hab zwar keine Playstation, aber vielleicht gibt es Horizon ja auch mal für PC.
Mir wurde früher auch bei jeder noch so kleinen Autofahrt megaschlecht. Das ist zum Glück besser geworden, aber ich kann z. B. von vorne in kein Aquarium sehen. Bei 3 D Filmen habe ich das glücklicherweise nicht. Bei mir gehen die ganz alten Sachen einigermaßen, Rayman kann ich prima spielen, Prince of Persia geht auch. Alles dazwischen zu den neuen Spielen ist schwer, Star Wars The Force Unleashed habe ich in dauerschlecht etappenweise  durchgespielt ;D.

Leann

Sims geht bei mir.  ;D  Bei Dragon Age habe ich schon manchmal Schwierigkeiten. Witcher geht bedingt. Manchmal hilft es, wenn ich Salzstangen dabei esse. Mir ist früher auch dauernd beim Autofahren schlecht geworden und heute noch sehr oft beim Busfahren (lesen ist da gar nicht möglich), und natürlich auf Schiffen. Angeblich hilft es, wenn man regelmäßig den Ersten Tibeter macht. Evtl. probiere ich demnächst mal dieses Armband gegen Seekrankheit beim Spielen aus.

Immortal

Von der Übelkeit bei Spielen bleibe ich zum Glück oft verschont.

Außer beim Witcher hat es mich einmal voll erwischt. Ich weiß auch nicht, was das damals war. Es war einmal und danach nie wieder. Vielleicht hatte ich da einen schlechten Tag.
Bei League Of Legends, was ich bald seit einem Jahr 1-2 mal die Woche spiele habe ich es gar nicht. Schön ist hier vor allem, wenn man sieht wie man langsam immer besser wird. Früher konnte ich mir regelmäßig Schimpftiraden meines Teams anhören, inzwischen bin ich manchmal sogar die Beste im Team. Das ist cool, vor allem weil ich mit vier Champions inzwischen schon recht sicher spiele. Und einen fünften gibt es jetzt auch schon, an dem ich jetzt arbeiten will. Es stehen noch mehr in den Startlöchern, aber einer nach dem anderen. Und einen weiteren muss ich endlich auch mal lernen zuverlässiger zu spielen, da bin ich noch viel zu oft schlecht.
Zitat
Angeblich hilft es, wenn man regelmäßig den Ersten Tibeter macht.
Was ist denn das? Das habe ich noch nie gehört.  :o
Zahme Vögel träumen von der Freiheit, wilde fliegen.

Arcor

Mit Übelkeit in Spielen habe ich zum Glück nur sehr selten zu kämpfen, es geht eher in die Richtung Schwindel/Kopfschmerz. Den habe ich am häufigsten bei Ego-Shootern oder vergleichbaren Spielen sowie bei solchen mit komplett verkorkster Kamerasteuerung. Portal 2 kann ich zum Beispiel nur eine gewisse Zeit spielen, wobei es vom Level abhängt (je größer, desto schlimmer) und bei Papo & Yo war es so stark, dass ich es aufgehört habe zu spielen (wobei das Spiel auch nicht so der Knaller war).

Zitat von: Immortal am 27. November 2017, 10:12:26
Zitat
Angeblich hilft es, wenn man regelmäßig den Ersten Tibeter macht.
Was ist denn das? Das habe ich noch nie gehört.  :o
Das würde mich jetzt aber auch interessieren.  :)
Not every story is meant to be told.
Some are meant to be kept.


Faye - Finding Paradise

Leann

Die Fünf Tibeter sind eine Abfolge von fünf Übungen, die angeblich die Chakren harmonisieren. Beim ersten Tibeter dreht man sich im Kreis. Meine Ergotherapeutin hat mir das mal gegen Seekrankheit empfohlen, aber ich gebe zu, dass ich nicht das Durchhaltevermögen hatte, die Tibeter regelmäßig durchzuführen, ich fand die stinklangweilig.
Bei einigen Spielen kann man die Kamerasteuerung ja auch umstellen. Das hilft auch manchmal schon.

Moni

Motion Sickness hab ich bisher zum Glück nur in einem einzigen Spiel gehabt: in Amnesia gibt es zeitweise so einen komischen Wabereffekt, wenn die Sanity des Charakter abdriftet. Da ist mir schon zweimal richtig schlecht geworden, einmal war es wirklich so schlimm, daß ich danach überm Klo hing. :sick:

Aber was halt auch wichtig ist: der korrekte Abstand vom Monitor. Man sitzt mit seinen 60cm Abstand meistens ja vor dem PC, wenn man Textanwendungen oder das Internet nutzt. Das ist für manche Spiele aber tatsächlich zu nah. Ich rücke bei einigen dann etwas weiter weg, was aber auch geht, da Maus und Tastatur bei mir recht nahe am Monitor platziert sind und ich genug Abstand zur Schreibtischkante habe, um beides vorzuziehen, wenn ich weiter vom Monitor weg sein will.
Nur mal so als Tip am Rande.  8)

@Angela: Die PS4 hab ich mir damals auch wegen der Uncharted Reihe zugelegt (und Bloodborne, was ja PS exklusiv ist). Ich gönne mir auch immer PS Plus, was den Vorteil hat, daß man neben der Onlinespieloption jeden Monat eine gewisse Anzahl Spiele dazu bekommt. Da waren schon einige sehr gute Titel bei, ZB Life is Strange, Everbody's gone to the Rapture, Tales from the Borderlands (damit hab ich meine erste Platintrophäe geschafft  8) musste ja auch nur das Spiel einmal durchspielen. ), Metal Gear Solid V - The Phantom Pain, Journey etc. 
Da ich eine Zeitlang Destiny und Star Wars Battlefront gespielt habe, war für mich PS Plus eben nötig, mittlerweile lasse ich es wegen der coolen Spiele laufen.  :)

Deutsch ist die Sprache von Goethe, von Schiller...
und im weitesten Sinne auch von Dieter Bohlen[/i]
Stefan Quoos, WDR2-Moderator

»Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen,
ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.«[/i]
Johann Wol

Denamio

#2306
Also wenn es gerade um das Thema Motion Sickness geht, da melde ich mich auch mal. Leide selber daran, sogar teilweise sehr stark und bin trotzdem sehr aktiver Spieler ohne Brechkübel und die letzten ungeplanten Anfälle liegen lange zurück. Ungeplant heißt, ich habe lange experimentiert. Es gibt in Spielen im Wesentlichen drei Schuldige für Motion Sickness:


  • Gegenläufige Bewegungen
  • Performance Einbrüche
  • Falscher Sichtwinkel

Punkt 2 und 3 sind vor allem in der letzten Konsolengeneration stark aufgekommen. Playstation 3 und Xbox 360 waren solange auf dem Markt, dass die Entwickler woanders Leistung sparen mussten um steigende Bildqualität hinzukriegen. Für viele die vorher mit Motion Sickness nie zu tun hatten, war das allerdings der Startschuss zur Übelkeit beim Spielen.

Da kann man darauf achten und vor allem am PC auch besondere Einstellungen vornehmen und Mods für installieren. Bei jedem Spielekauf vorher ein Youtube Video schauen und darauf achten: Wie "nah" ist der Sichtwinkel? Je näher und klaustrophobischer es wirkt, umso niedriger ist der Blickwinkel, umso eher schlägt die Übelkeit zu. Spiele aus der dritten Person sind weniger stark betroffen als Ich-Perspektive.
Auf den Hintergrund schauen, bemerkt man sogenannte Pop-Ins? Also springen Teile der Landschaft plötzlich hervor? Je stärker der Effekt, umso eher grüßt der Brechreiz. Wie sieht es mit Drehungen aus? Verwischt die Kamera? Je stärker, desto kübeliger.
Gibt es im Design des Spiels viel gegenläufige Bewegungen? Also als Extrembeispiel: Ein Weltraumspiel, man fliegt im Hyperraum, flirrender Tunnel im Hintergrund, Schlachtschiffe dazwischen, man dreht sich ständig um die eigene Achse, während sich der Hintergrund anders dreht. Oder auch wie geschäftig wirkt es? Bewegt sich sehr viel zur gleichen Zeit? Bei beidem gilt, der Brechreiz schlägt zu (identischer Auslöser wie Waber-Effekte).

Dann Testberichte lesen die Fokus auf technische Aspekte legen. Man muss nicht alles verstehen außer einem bestimmten Ansatz: Läuft es flüssig oder bricht die Leistung ein? Jedesmal wenn die Leistung einstürzt, bringt es den Verstand durcheinander. Häufige Einstürze verstärken den Effekt. Hallo Zwangspause.
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Auf dem PC lässt sich noch mehr tun. Natürlich Abstand vom Bildschirm. Wenn man kann, dann stellt man unbedingt den Blickwinkel (FOV) hoch. Für viele reicht das bereits um normal spielen zu können. Für alle anderen, ebenfalls in den Optionen schaltet man Bewegungsunschärfe (Motion Blur), FXAA Kantenglättung (MSAA oder andere Varianten sind in Ordnung, im Zweifelsfall aber von ausgehen, dass es FXAA ist und abschalten) und Tiefenunschärfe (Depth of Field) aus.

Reicht das nicht, dann kann man immer noch:
Grafikmod benutzen, der einen sogenannten Vignette Effekt über das Bild legt. Dabei werden die Ränder abgedunkelt. Je nach Spiel geht dabei Information verloren, aber schon ein schwacher Vignette Effekt hilft recht gut.

Das Spiel in den Fenstermodus schalten. Da geht natürlich viel an Atmosphäre verloren, aber der Rand wirkt ähnlich wie der Vignette Effekt. Es geht darum im Blickfeld einen Fixpunkt zu haben, der sich nicht bewegt.

Manche Spiele erlauben es einem nicht gezielt Bewegunsunschärfe oder ähnliches abzuschalten, sondern verpacken das unter "Shader". Das ist blöd, da man dann entweder alle optischen Tricks abschaltet oder mit Übelkeit leben muss.

Zusammengefasst:
Vor dem Kauf - Sichtwinkel, Unschärfe, Pop-Ins selber in einem Video (vollbild schalten) ansehen.
Nach dem Kauf - Sichtwinkel hoch, Stabile Leistung > Optik, Motion Blur aus, FXAA aus, Tiefenunschärfe aus.
Hilft nicht -> Grafikmod für Vignette oder Fenstermodus nehmen, mehr Distanz zu Bildschirm.

Zit

#2307
 :pompom: Ich danke dir für die Erklärung. Jetzt weiß ich, woran ich schrauben kann, falls es mich doch mal erwischt. Hab zwar nicht standartmäßig damit zu kämpfen, aber so Sachen wie Ego Shooter fallen deswegen generell bei mir raus, oder andere Ego-Spiele, bei denen man schnelle Kameraschwenks hat. Außerdem habe ich auch festgestellt, dass ich mit Ego-Perspektive besser klarkomme, wenn ich selbst steuere. Ansonsten wird mir selbst bei Puzzle-Adventuren wie The Witness unwohl, wenn ich zu lange passiv zuschaue.
"I think therefore I am
getting a headache."
Unbekannt

Denamio

#2308
Zitat von: Zitkalasa am 27. November 2017, 15:41:22
Jetzt weiß ich, woran ich schrauben kann, falls es mich doch mal erwischt.

Irgendwo bin ich dankbar für die Virtual Reality Brillen im Moment, deswegen müssen sich jetzt mehr Firmen mit der Krankheit auseinandersetzen -> zusätzliche Forschung für eine Krankheit die vorher belächelt wurde. Ein Museum hier hat diese Brillen mal für eine topmoderne Ausstellung eingebunden und musste kurz später abbrechen, weil sie in Sachen Motion Sickness noch ungleich viel stärker zuschlagen.

Das nur als Randnotiz. ;D

Christopher

@Immortal
League of Legends spiel ich jetzt schon seit einigen Jahren. Wenn man keinerlei Vorerfahrung im MOBA hat (habe auch schon das Original DotA als WC3 Mod gespielt ;D ) klingt das schon gut. Einfach dranbleiben, dann wird man immer besser ;)
Be brave, dont tryhard.