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Autor Thema: Unsichtbare Barriere?  (Gelesen 266 mal)

Offline Protoxin

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Unsichtbare Barriere?
« am: 03. Februar 2018, 15:56:33 »
Hallo allerseits,

bräuchte eure Hilfe zu folgendem Thema:

Zwei meiner Protagonisten kommen gerade an eine alte Burgruine.
Dort müssen sie einen magischen Stein bergen.

Nun habe ich folgende Probleme:

Dieser Stein muss in irgendeiner Form abgesichert sein, sonst hätte ihn schon jemand davongetragen. Ich dachte an eine Art magische Barriere und mein Prota wäre der Auserwählte der durch die Barriere kommt.
Allerdings ist das schon sehr ausgelutscht...

Man könnte ihn freilich auch hinter einer Tür verstecken die nur durch ein knackiges Rätsel zu öffnen ist, dann bekomme ich allerdings das Problem wie sie überhaupt erst von dem Stein erfahren haben. Der wurde nämlich von einem Späher entdeckt. Diesen Teil kann ich auch nicht ändern, da der Späher und seine Entdeckung für die Geschichte sehr relevant ist.

Wichtig ist auch dass eine einzelne Person diesen Stein bergen kann da diese gleich im Anschluss mit diesem flüchtet und somit allein und im Schutz der Dunkelheit dran kommen muss.

Ich hoffe ihr versteht meine Misere.

Danke für die Hilfe   :winke:
>>Und nun?<< Rosenrot stand auf einer Düne und blickte in die Richtung in der sich Brickstaade befinden musste.
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Offline Dämmerungshexe

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #1 am: 03. Februar 2018, 16:12:02 »
Findest du die magische Barriere an sich ausgelutscht oder das mit dem/der Auserwählten? Es könnte sich ja auch die magische Barriere durch ein Rätsel aufheben lassen. Außerdem - wenn es einen/e Auserwählte/n braucht um den Stein fortzutragen, dann muss diese Sonderqualifikation auch andersweitig plotrelevant zu tragen kommen.
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Offline Denamio

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #2 am: 03. Februar 2018, 16:28:22 »
Wie wäre es mit etwas Täuschung? Sie kommen in den Raum, auf einem Podest liegt der prunkvollste Stein überhaupt. Der schreit quasi magisches Artefakt. Aber er lässt sich selbst mit Gewalt nicht lösen. Nichts hilft, keine Chance.

Vor Wut krallt sich eine der Figuren einen Stein vom Boden und wirft ihn vor die Wand. Doch der Stein kommt da nie an, sondern gleitet zu Boden, wo er sich plötzlich in einen Fetzen fleckigen Teppich verwandelt - so wie der darunter. Der tolle Stein passt sich zur Tarnung der Umgebung an. Das Ding auf dem Podest ist nur Ablenkung.
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Offline Carla

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #3 am: 03. Februar 2018, 16:58:17 »
Die Barriere könnte auch nur mit einem bestimmten Gegenstand durchquert werden können. Vielleicht ein Erbstück oder so, dass dein Prota besitzt? Er muss es ja selbst noch nicht wissen und könnte denken, dass er ein Auserwählter wäre
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Offline Anja

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #4 am: 03. Februar 2018, 16:59:58 »
Kann die Barriere nicht auch so gestaltet sein, dass sie nur eine bestimmte Person durch lässt?

Offline Sanjani

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #5 am: 03. Februar 2018, 19:35:32 »
Hallo Protoxin,

ich glaube, ich habe das Problem noch nicht richtig verstanden. Geht es darum, wie die Barriere beschaffen sein soll oder darum, wie man sie durchqueren soll oder beides oder findest du das mit der Barriere eigentlich doof und willst eine ähnliche Alternative dazu haben? Ich blick's grad nicht ...

LG Sanjani
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Offline Protoxin

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #6 am: 04. Februar 2018, 13:51:16 »
Kann die Barriere nicht auch so gestaltet sein, dass sie nur eine bestimmte Person durch lässt?
Klar, aber dann wären wir wieder beim Auserwählten, den ich persönlich schon sehr ausgelutscht finde.

Die Barriere könnte auch nur mit einem bestimmten Gegenstand durchquert werden können. Vielleicht ein Erbstück oder so, dass dein Prota besitzt? Er muss es ja selbst noch nicht wissen und könnte denken, dass er ein Auserwählter wäre

Eine sehr gute Idee, darüber muss ich nachdenken, Danke. ;)

Wie wäre es mit etwas Täuschung? Sie kommen in den Raum, auf einem Podest liegt der prunkvollste Stein überhaupt. Der schreit quasi magisches Artefakt. Aber er lässt sich selbst mit Gewalt nicht lösen. Nichts hilft, keine Chance.

Vor Wut krallt sich eine der Figuren einen Stein vom Boden und wirft ihn vor die Wand. Doch der Stein kommt da nie an, sondern gleitet zu Boden, wo er sich plötzlich in einen Fetzen fleckigen Teppich verwandelt - so wie der darunter. Der tolle Stein passt sich zur Tarnung der Umgebung an. Das Ding auf dem Podest ist nur Ablenkung.

Ich bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstehe. Durch die Wand führt eine magische Tür zum richtigen Stein, die man aber nicht sieht bzw auch nicht sucht weil alle auf den prunkvollen Stein achten der nur zur Ablenkung da ist?

Findest du die magische Barriere an sich ausgelutscht oder das mit dem/der Auserwählten? Es könnte sich ja auch die magische Barriere durch ein Rätsel aufheben lassen. Außerdem - wenn es einen/e Auserwählte/n braucht um den Stein fortzutragen, dann muss diese Sonderqualifikation auch andersweitig plotrelevant zu tragen kommen.

Ich finde eher den Auserwählten sehr ausgelutscht. Und es geht eher um das durchschreiten der Barriere als um das tragen des Steins.

Hallo Protoxin,

ich glaube, ich habe das Problem noch nicht richtig verstanden. Geht es darum, wie die Barriere beschaffen sein soll oder darum, wie man sie durchqueren soll oder beides oder findest du das mit der Barriere eigentlich doof und willst eine ähnliche Alternative dazu haben? Ich blick's grad nicht ...

LG Sanjani

Hallo @Sanjani

es geht um beides, soll es überhaupt eine Barriere sein, oder doch lieber ein Raum den man nur nach dem lösen eines Rätsels betreten kann? Und wenn es eine Barriere ist, wie wäre es möglich sie zu durchqueren?
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Offline Atra

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #7 am: 04. Februar 2018, 18:39:31 »
Es könnte auch ein Mechanismus sein, für den man das Gewicht von zwei Leuten benötigt, die sich an bestimmten Positionen im Raum aufstellen müssen. Als Hinweis gibt es ein Rätsel, oder so. Und die Person, die den Stein heimlich und allein holen soll, kann das Rätsel lösen und dann einfach ein Gegengewicht mitbringen.
Wenn es eine Barriere sein soll ... mir schwebt da gerade so etwas im Kopf herum, bei dem zwischen dem Podest mit dem Stein mehrere Platten sind, die ausschließlich sehr leichte Personen (Kinder) betreten können, da sie sonst wegbrechen und derjenige in die Tiefe stürzt. Deswegen ist dort eine mehrere Meter breite Lücke zwischen Stein und Boden entstanden, was im Laufe der Zeit zu einer vermeintlichen magischen Barriere wurde, aber eigentlich keine dort ist. Das finden die Protagonisten heraus und alles ist machbar ;D Falls es etwas weniger Magisches sein soll.
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Offline Sternsaphir

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #8 am: 04. Februar 2018, 19:49:23 »
Wie wäre es mit einer Art Spiegelkabinett?
Man sieht zwar den Stein, aber immer nur das Spiegelbild. Der Stein befindet sich irgendwo in diesem Labyrinth.

Muss denn der Späher den Stein wirklich sehen oder kann er einfach einen Wächter ausgehorcht oder ein Gespräch belauscht haben?
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Offline Sanjani

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #9 am: 04. Februar 2018, 20:04:27 »
Oder die Barriere öffnet sich zu bestimmten Zeiten an ganz bestimmten unterschiedlichen Stellen und man muss mit einem Rätsel herausfinden, wann sich wo eine Lücke auftut.

Wie ist die Barriere eigentlich beschaffen? Sieht man sie oder nicht? Ist es eine unsichtbare Wand, wo man plötzlich von weggeschleudert wird? Oder ist es gar eine Falle, wo man verbrennt, wenn man aus Versehen reintritt? :)

Es wäre ja auch denkbar, dass man einen Gegenstand braucht, z. B. einen Magneten, der die Barriere umpolt und man kommt hindurch - allerdings stellt sich mir dann die Frage, ob man den Gegenstand zufällig dabei hat oder ob sich der irgendwo in dem Gebäude, in welchem auch die Barriere ist, befindet?

Oder mal quer gedacht: Warum muss der Mensch eigentlich zum Stein kommen? Wäre es nicht auch denkbar, dass der Stein derjenige ist, der die Barriere passiert, wenn man z. B. etwas dabei hat ,das den Stein hierzu animiert?

EDIT: Mir ist gerade noch etwas anderes eingefallen: Wenn du das mit dem Auserwählten zu ausgelutscht findest, ist es denn grundsätzlich vielleicht relevant, dass derjenige, der den Stein an sich nimmt, eine bestimmte Art von Charakter ist? Dies ließe sich beispielsweise feststellen, indem man demjenigen verschiedene Prüfungen stellt - so nach dem Motto: Du sitzt im Auto und kommst in eine Unfallsituation. Wenn du ausscherst, tötest du eine Mutter mit Kind, wenn du bremst, stirbst du selbst - was würdest du tun? Ok, das ist jetzt nicht besonders originell und passt sicher auch nicht ins Setting, aber ist ja nur als Anschauungsmaterial gedacht.
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Offline Frau S.

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #10 am: 05. Februar 2018, 13:20:59 »
Wenn der Charakter zum Beispiel eine Art Rätsel lösen müsste, dann hättest du den Aspekt des Auserwählten weg, denn ein Rätsel lösen können die, die genug Hirnschmalz (Wissen, Erfahrung, Einfallsreichtum ...) dafür haben. Dann wäre es mehr als einer auserwählten Person möglich, an den Stein zu kommen.
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Offline Volker

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #11 am: 05. Februar 2018, 13:49:50 »
Es muss ja nicht unbedingt eine Barriere sein, sondern vielleicht einfach nur gemeingefährlich?

Wenn der Stein mit Metallklammern festgemacht wurde und unter Spannung steht, dann wird ein jeder gebraten, der barfuß, mit Ledersohlen oder gar beschlagenen Stiefeln daherkommt und ihn anfasst - nicht aber der Bauer in seinen Holzklotschen.

Oder er er ist mit Kontaktgift gegen Diebe gesichert. Und erst nach 'zig Diebstahlversuchen ist es genügend verdünnt, dass ihn einer anfassen kann, ohne gleich tot umzufallen.

Oder vielleicht hat der magische Stein aber auch schlicht seinen eigenen Willen und lässt sich nicht von jedem mitnehmen.

Offline Tanja

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #12 am: 05. Februar 2018, 17:35:32 »
Wäre es vielleicht möglich, dass die Konstellation der Sterne oder die Position des Mondes eine Rolle spielt?

Also zum Beispiel nur an einem Tag des Jahres, an einer Mondfinsternis?

Oder der Protagonist wurde unter einem bestimmten Sternzeichen geboren und nur so jemand kann es finden?

Offline Peftrako

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #13 am: 08. Februar 2018, 09:05:12 »
Keine Ahnung, warum mir das gerade eingefallen ist.

Eine magische Barriere, die den sehr offensichtlich liegenden Stein weitläufig umgibt. Die Charaktere gelangen zur Barriere aber nicht hindurch (keiner von ihnen). Dann entdecken sie Tiere, die ungehindert hindurch können. Sie rätseln und überlegen, wie sie die Tiere (Ratten? Vögel?) zu ihrem Vorteil einsetzen können, scheitern aber. In einem nahegelegenen Dorf erfahren sie dann, dass es einmal einen geistig Behinderten gegeben hatte, der beim Spielen durch die Barriere hindurch kam. Die Charaktere kommen dann darauf, dass Intelligenz die Barriere undurchdringlich macht. Sie müssen sich also lediglich dumm genug zaubern, um hindurch zugelangen. Erinnern sie sich dann aber noch, dass sie den Stein holen wollten...?

     Phantasie ist eine gläserne Blume. Sanft zu berühren, zerbrechlich und filigran. Durchsichtig kaum wahrnehmbar für die einen. Strahlend schön in schillernden Farben für die anderen. Je nach Licht, in welchem sie betrachtet wird.

Offline Zauberfrau

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Re: Unsichtbare Barriere?
« Antwort #14 am: 08. Februar 2018, 09:34:45 »

Wie wäre es, wenn man sich dem Stein auf eine besondere Art und Weise nähern müsste. Vielleicht gibt es dafür eine versteckte Beschreibung in irgend einem alten Lied, was schon seit Generationen in der Familie deines Protas überliefert wird. Vielleicht liegt der Stein in einer Kammer, deren Ecken man vorher alle passiert haben muss (in einer bestimmten Reihenfolge, das Lied gibt darüber in Form von Versen mit Nord/Süd/West/Ost Auskunft) oder der Prota darf sich nur rückwärts nähern und den Stein im Liegen bergen. Ach, die Möglichkeiten sind da sehr variabel.

Bei Missachtung des Bergungs-Rituals könnte es ja drastische Bestrafungen geben. Entweder man zerfällt augenblicklich zu Staub (dann ist es in der Kammer besonders staubig) oder man wird vom Blitz getroffen oder von magischen Riesenameisen in wenigen Sekunden bis auf die Knochen abgenagt (dann gibt es in der Kammer sehr schöne Ausstellungsstücke von ganzen Skeletten) oder oder oder.
"Das ist unmöglich" - sagt die Angst.
"Zu viel Risiko" - sagt die Erfahrung.
"Macht keinen Sinn" - sagt der Zweifel.

"Versuch es mal" - flüstert das Herz.

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