0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

  • Drucken

Autor Thema: Selektionsmarker gesucht [Erledigt]  (Gelesen 933 mal)

Offline cryphos

  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 628
  • Geschlecht: Männlich
  • Advocatus Diaboli in Teilzeit
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #15 am: 23. Oktober 2017, 15:07:17 »
Die dritte Brustwarze galt als eines der untrüglichen Zeichen für eine Hexe. Deshalb berühmt. Dieses Merkmal wurde in verschiedenen Büchern und Filmen schon von anderen Autoren aufgegriffen.
Oh, im Mittelalter wäre ich also schon längst tot.

Mir würde vermutlich etwas gefallen, dass erst auf den zeweiten Blick auffällt und einen dann plötzlich nicht mehr loslässt. So nach dem Motto "wie hatte ich seine ungewöhnliche Augenfarbe nicht sofort bemerken können?" oder Ähnliches.
Zu meinst so etwas wie doppeltes Augenlid? Eines normal, schließt sich horizontal,  und eines schließt sich, wie bei Echsen auch, vertikal?
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt. - Die Ärzte
Im Spiel des Lebens gibt es nur einen einzigen Gewinner. Das ist Gevatter Tot. Also habe Spass am Verlieren. - ~c~
Es kommt darauf an. ™

Offline Mithras

  • Forengott
  • *****
  • Beiträge: 738
  • Geschlecht: Männlich
  • The Pounce That Was Promised
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #16 am: 23. Oktober 2017, 17:06:54 »
Danke für die Anregungen! Viele sind mir etwas zu allgemein, denn ich suche, die man mit geübtem Auge sofort erkennen kann, ohne aufwendige Tests durchzuführen. Und da es tatsächlich um Optimierung geht, sind nachteilhafte Selektionsmarker ebenfalls nicht sinnvoll.
Spitze Ohren haben tatsächlich ihren Reiz, weil ich so in meinen Geschichten Legenden über Alben bzw. Elfen einbauen und erklären kann, wie sie zustande gekommen sind. Und die dritte Brustwarze im Zusammenhang mit Hexenmythen ergibt auch Sinn. Nachtsicht, Farbenblindheit oder Zugenrollen sind für Außenstehende auf nicht direkt erkennbar, aber genau diese Erkennbarkeit ist der Sinn dieser Marker.

Mir würde vermutlich etwas gefallen, dass erst auf den zeweiten Blick auffällt und einen dann plötzlich nicht mehr loslässt. So nach dem Motto "wie hatte ich seine ungewöhnliche Augenfarbe nicht sofort bemerken können?" oder Ähnliches.
Genau das meine ich. Ich suche primär nach subtilen, aber eindeutigen Unterschieden in der Morphologie oder der Pigmentierung, die in der Bevölkerung sonst nicht vorkommen.

Hast du von Crossing Over gehört?
Wäre schlimm, wenn nicht, ich hab den Kram schließlich studiert! :D

Tatsächlich basiert das gesamte Konzept auf genetischen "Werkzeugen", die für Drosophila (Fruchtfliegen) etabliert wurden. Dort gibt es sogenannte Balancer-Chromosomen, die mit bestimmten Selektionsmarkern versehen sind (die z. B. für verschmolzene Facetten der Augen oder gekräuselte Flügel sorgen) und über so viele Inversionen (Bereiche mit umgekehrter Reihenfolge) verfügen, dass Crossing Over-Ereignisse unweigerlich zum Verlust oder zur Duplikation chromosomaler Regionen und letztlich zu nicht lebensfähigem Nachwuchs führen. Auf diese Weise können genetische Modifikationen in einer Population gehalten werden, ohne durch Crossing Over verloren zu gehen. Und da jedes Balancer-Chromosom mit einem homozygot letalen Marker versehen ist, lässt sich auch immer genau sagen, ob eine Fliege für die jeweilige genetische Modifikation homo- oder heterozygot ist.

Die artifiziellen Chromosomen meiner Zivilisation sind zwar nicht ganz so ausgefeilt, aber die entsprechenden Regionen, in denen sich die modifizierten Gene befinden, sind so gestaltet, dass Crossing Over-Ereignisse zumindest sehr unwahrscheinlich sind.

So tief wollte ich eigentlich gar nicht in die Materie einsteigen, aber du hast mir keine andere Wahl gelassen! ;D

Offline Tejoka

  • Vollprofi
  • ****
  • Beiträge: 254
  • Geschlecht: Weiblich
  • Schreibanhängerin
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #17 am: 24. Oktober 2017, 01:28:03 »
Wäre schlimm, wenn nicht, ich hab den Kram schließlich studiert! :D
Tut mir leid, das wusste ich nicht. Und danke für die Erklärung.




Offline Thea

  • Drachentöter
  • Forengott
  • *****
  • Beiträge: 1.197
  • Geschlecht: Weiblich
    • Weltenbonsai, Sternenzelt
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #18 am: 24. Oktober 2017, 19:14:22 »
Wie wäre es mit Pigmentflecken auf der Haut zwischen Daumen und Zeigefinger, je dunkler, desto mehr Merkmale sind vertreten? Das ließe sich recht einfach über die Hautfarb-Chromosomen regeln. +1 für jedes passende Allel.

Oder eine bestimmte Variation der Augenfarbe - Bernstein statt braun, und um so heller, je mehr Merkmale auftreten?

Eine Strähne in den Haaren, die dunkler/heller als die Standardhaarfarbe ist, Ausprägung abhängig von der Anzahl der betreffenden Allele? Oder die "Schläfenlocke" über dem Ohr, die bei vielen Menschen sowieso eine leicht andere Struktur als die restlichen Haare aufweist - je mehr Merkmale ausgeprägt sind, desto  stärker weicht sie von den normalen Haaren ab? Also Haarstruktur 3cC (stark gekräuselte dicke Haare) geht mit einer Strähne 1aF (aalglatte dünne Haare) einher, oder umgekehrt die dünnen 1aF - Haare mit einer Schillerlocke 3bF? Das kann auch symmetrisch oder asymmetrisch auftreten.
Diese Strukturunterschiede sieht man auch innerhalb von Frisuren, statke Unterschiede auch bei aufwendigen Flechtfrisuren, die eigentlich alles vertuschen sollten.

Das gleiche Farbspiel ginge auch mit Nagelbetten oder Fingernägeln.
Licht verringert sich nicht, wenn es durch zwei Fenster fällt.
Liebe wird nicht weniger, wenn man sie mehreren Menschen entgegenbringt.

Offline Roca Teithmore

  • Gelegenheitsschreiber
  • **
  • Beiträge: 88
  • Geschlecht: Weiblich
  • A big hug for you!
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #19 am: 29. Oktober 2017, 18:58:47 »
Da wir heute schon Nachrichten in DNA schreiben und wieder entschlüsseln können - Ergo man kann sie zum Datenspeicher Benutzen. Das ist im Moment noch nicht perfektioniert. Aber deine Kultur scheint ja weit fortgeschritten zu sein.  (kein Scherz //http://www.sciencemag.org/news/2017/03/dna-could-store-all-worlds-data-one-room)
Muss es rein theoretisch gar nichts auffälliges sein.

Wenn es eine art Statussymbol sein soll, dann je ausfälliger, desto besser.
Die Navigatoren im Warhammer 40K Universum z.B. haben ein drittes Auge, dass sie durch den Warp navigieren lässt, ohne das es unmöglich wäre, was ihnen automatisch eine höhere soziale Position einräumt. Besonders da die Kultur irgendwann die Fähigkeit verloren hat, Navigatoren "herzustellen" d.h. Navigatoren haben das gemacht, was früher viele Königshäuser gemacht haben und es gibt seit Jahrhunderten Inzucht. Also verunstaltete Leute mit drittem Auge - jep das ist ein Navigator.

Deswegen würde ich fast auch empfehlen, wenn dir etwas im Kopf rumgeht, das dieses Merkmal die Leute in der Gesellschaft auch Puschen soll, welche Merkmale diese Position positiv beeinflussen könnten. Da kannst du gleich zwei Elemente mit einer Klappe schlagen. Zu den Sechs Fingern - Es gibt übrigens Studien/ Theorien bei Biologen, dass wir vermutlich unsere Kleinen Zehen irgendwann verlieren könnten, da wir sie nicht mehr wirklich brauchen.

Mit den Augen wie wäre es, wenn du in die Andere Richtung gehst? Eine Reflektierende Retina? d.H. Wie bei Katzen oder so, bessere Nachtsicht und ist schnell erkennbar. Alternativ würde ich ggf. Etwas mit der Stimme machen. Das die Leute automatisch einen Gewissen Ton treffen, der Leute aufhorchen lässt und Autorität Vermittelt. Wie gesagt ich würde das abhängig machen nach etwas was in deiner Kultur sehr nützlich ist.

   Verworren in den Gedanken der Gedanken- Verlorenheit

Offline Atra

  • Fortgeschrittener
  • ***
  • Beiträge: 244
  • Geschlecht: Weiblich
  • Teilzeitoptimist :D
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #20 am: 11. November 2017, 10:43:31 »
Ich weiß nicht, ob die Idee schon genannt worden ist ... aber wie wäre es mit einem bewusst steuerbaren selektiven Gehör? Ich bin auf die Idee gekommen, weil eine Freundin von mir ein recht modernes Hörgerät besitzt, dass so eingestellt ist, dass Gespräche laut an ihr Ohr gelangen und Hintergrundgeräusche leiser z. B. in einer Disco, sagt sie, hört sie eigentlich bloß die Gespräche der Menschen, mit denen sie sich unterhält 8) Auch wird z. B. Straßenlärm gedämpft, usw. Sie kann das natürlich nicht bewusst steuern, aber vielleicht ist das etwas für dich  ;D
"Man muss erst zum Leben aufstehen, bevor man sich niedersetzt zum Schreiben."
(Henry David Thoreau)

Offline flowrite

  • Gelegenheitsschreiber
  • **
  • Beiträge: 70
  • Geschlecht: Männlich
  • Fensterputzer am Elfenbeinturm
    • Freie Kurzgeschichten
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #21 am: 28. Dezember 2017, 18:17:58 »
Atavismen sind das Stichwort. Also Merkmale der Physiognomie, die längst evolutionär überholt sind, aber doch hin und wieder bei einzelnen Individuen vorkommen. Beispiele wären etwa ein verlängertes Steißbein (Schwänzchen) oder Schwimmhäute zwischen Fingern, die sich nur in unterdurchschnittlichen Maße in der Embryonalphase zurückgebildet haben.

Vorteil: Da Atavismen eh in unserem Genom angelegt ist, sollten sie relativ einfach gentechnisch provoziert werden können. Ich habe keine Ahnung von nichts, könnte mir aber vorstellen, dass einfach nur Deaktivierungen zurückzunehmen sind.

Nachteil: Atavismen treten gerne auch in der Riege der Normalsterblichen auf.

Atra: Selektives Gehör hätte ich auch gern (biologisches Noice Cancelling, das wärs), das ist leider schwer nachweisbar. Womöglich könnten die äußeren Gehörgänge durch Ringmuskeln geschützt sein, die sich zusammenziehen könnten. Das ist aber nicht selektiv. Eher möglich wäre, dass statt der Knorpelmasse zwischen Schädel und Ohrläppchen, die bei manchen Kindern operativ reduziert wird, um Segelohren zu korrigieren, eine Gelenkmontur zusätzliche Bewegungsfreiheit im einstelligen Winkelgradbereich erlaubt.

Offline Inea

  • Forengott
  • *****
  • Beiträge: 591
  • Geschlecht: Weiblich
  • Erddrache
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #22 am: 02. Januar 2018, 16:37:18 »
Ich muss gestehen, ich habe nur die Hälfte (wenn überhaupt) von dem verstanden, was hier geschrieben wurde, aber ich möchte trotzdem versuchen zu helfen. :)

Bei der beschriebenen Frage fallen mir auch Haar-, Iris- oder Fingernagelveränderungen ein. Vielleicht eine bestimmte Farbe (Augen haben lilafarbenen Stich, Nagelbetten sind grünlich umrandet) oder eine andere Form (Nagelbett geht fast bis zum ersten Fingergelenk, Iris ist länglich).
Vielleicht könnte auch der Oberarm in Proportion zum Unterarm anders ausfallen, was sofort auffällt. Oder die Füße sind größer als normal. Oder die betroffenen Personen haben Knie, die in die andere Richtung knicken. Nur weil es "optimiert" ist, muss es ja nicht zwangsläufig für den normalen Menschen ästhetisch sein. Es könnte ja auch auf die Kraft oder die Leistungsfähigkeit optimiert worden sein.

Naja, ich hoffe ihr haltet mich jetzt nicht für absurd, sind bloß spontane Ideen.

Offline Sternsaphir

  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 1.303
  • Geschlecht: Weiblich
  • Realitätsflüchtling
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #23 am: 24. Januar 2018, 14:29:59 »
Ich hätte noch eine Frage:
Welche Position haben denn die "verbesserten" Menschen gegenüber den Normalen? Werden sie bevorzugt oder eher gemieden? Oder sind sie gleichgestellt? Also gäbe es einen Grund die Marker zu fälschen?
Was ist wenn ein verbesserter Mensch und ein normaler sich verlieben, aber nicht heiraten/Kinderkriegen dürfen? Würde sich dann der Normalsterbliche eventuell die Genmarker zufügen wie z.B. Haare/Haut färben etc. Wäre das möglich oder kann er entlarvt werden?
Ich denke auch, dass sich die Genmarker von Geburtsfehlern (z.B. sechster Finger, Muttermal) unterscheiden sollten, oder?

Ansonsten fiele mir noch ein:
- spezielle Form der Fingernägel (stark gerillt etc)
- ein zusätzliches Rippenpaar
- gespaltene Zunge
- erhöhtes Sichtpotential (z.B. auch im IR-Bereich)
- sein Blut reagiert mit einer bestimmten chemischen Substanz (verfärbt sich, schäumt etc.)
- Unempfindlichkeit auf bestimmte giftige Substanzen
- leuchtet bei UV-Licht
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus kriegt den Käse.

Offline FeeamPC

  • Blaustern
  • *****
  • Beiträge: 6.393
  • Geschlecht: Weiblich
    • Machandel-Verlag
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #24 am: 24. Januar 2018, 14:42:11 »
Ein total auffälliges Merkmal wäre vielleicht kontraproduktiv. Ich würde mehr in Form eines sichtbaren Merkmals suche, das zwar leicht zu finden ist, aber eben nur auffällt, wenn man gezielt darauf achtet. Und da Menschen überwiegend Augentiere sind, würde ich auch einen eben sichtbaren Unterschied gehen. Vielleicht eine sehr spezifische Form des Haaransatzes. Das wäre auch etwas, was von normalen Menschen relativ gut gefälscht und so nachgeahmt werden könnte. Oder in Form eines ungewöhnlich gelenkigen Daumens, d.h., der Daumen bekäme ein Gelenk mehr, wie die Finger. Das wäre dann fälschungssicher.
   Biete für werdende Hexen folgende Kurse:
Giftmischen für Anfänger
Dämonenwelten für Fortgeschrittene
Total schräge Fantasie-Plots für Experten

Offline Mithras

  • Forengott
  • *****
  • Beiträge: 738
  • Geschlecht: Männlich
  • The Pounce That Was Promised
Re: Selektionsmarker gesucht
« Antwort #25 am: 08. Februar 2018, 19:57:23 »
Oh, das Thema ist ja noch offen... Sorry, ich hatte das gar nicht mehr auf dem Schirm! :versteck: Ich danke euch für eure Anregungen, aber ich habe mittlerweile einen eindeutigen Selektionsmarker gefunden: Kiemenlöcher am Ohr, sog. Ohrfisteln (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/09/Preauricular_sinus.jpg), die überwiegend autosomal-dominant verebt werden und dann beide Ohren betreffen, während spontane Mutationen meistens nur ein Ohr betreffen. AUf die Idee gebracht hat mich ein Laborkollege, der ebenfalls ein Kiemmenloch am Ohr hat.

Schwimmhäute sind prinzipiell auch ganz nett (zumal das besagte Volk der eigenen Mythologie nach von Nymphen abstammt), aber zu auffällig. Es soll sich um optisch eindeutig identifizierbare Merkmale handeln, die jedoch nicht auf den ersten Blick ins Auge fallen. Ich stelle mir das vor wie bei der Arbeit mit Fruchtfliegen im Labor: Manche haben als Selektionsmarker z. B. verschmolzene Augenfacetten, gekräuselte Flügel oder kürzere Borsten am Rückenschild, und mit geübtem Blick kann man daraus unmittelbar den Genotyp ableiten. Auf ähnliche Weise sollen die Vorfahren meines Volkes auch ihre Kinder selektiert haben - einfach anschauen und wissen, ob die Neugeborenen zur "Weiterzucht" oder zur Ausbildung in bestimmten Disziplinen in Frage kommen oder nicht. Besonderheiten bei der Sinneswahrnehmung wie z. B. ein selektives Gehör lassen sich nur durch kompliziertere Experimente ermitteln. Eine besondere Form des Haaransatzes oder veränderte Proportionen der Gliedmaßen sind hingegen nur dann eindeutig, wenn sie wirklich auffällig sind, und das sollen sie ja eben gerade nicht sein. Ähnliches gilt für zusätzliche oder in eine andere Richtung weisende Gelenke: Zu auffällig. Es soll ja darum gehen, anhand der Marker Menschen ausfindig machen, die z. B. besonders Magie-affin sind, über ein verbessertes Immunsystem und höhere Selbstheilkräfte und langsamer altern; die Marker an sich sind ja kein Selbstzweck.

Ich hätte noch eine Frage:
Welche Position haben denn die "verbesserten" Menschen gegenüber den Normalen? Werden sie bevorzugt oder eher gemieden? Oder sind sie gleichgestellt? Also gäbe es einen Grund die Marker zu fälschen?
Was ist wenn ein verbesserter Mensch und ein normaler sich verlieben, aber nicht heiraten/Kinderkriegen dürfen? Würde sich dann der Normalsterbliche eventuell die Genmarker zufügen wie z.B. Haare/Haut färben etc. Wäre das möglich oder kann er entlarvt werden?
Heute weiß niemand mehr, was es mit den Selektionsmarkern auf sich hat. Die Zivilisation, die ihre eigenen Nachkommen genetisch modifiziert hat, ist ausgestorben, doch ihr genetisches Erbe hat sich in einigen Gegenden der Welt gehalten und zur Bildung von Mythen beigetragen. Vor allem auf einer entlegenen Inselgruppe kommen die entsprechenden Genvarianten noch sehr häufig vor und werden als Zeichen einer mythischen Abstammung von Nymphen begriffen, weshalb diese Marker vor allem unter den Adeligen kursieren, und gerade die Adeligen sind darauf bedacht, nur diejenigen Sprösslinge zu verheiraten, die die entsprechenden Merkmale zeigen, weshalb potentielle Erben, die keine Marker tragen, bisweilen auch kastriert oder ins Kloster abgeschoben werden. Über "gefakte" Marker habe ich noch nicht nachgedacht.
In anderen Weltgegenden wird alldem natürlich keine Bedeutung beigemessen.

Bei der beschriebenen Frage fallen mir auch Haar-, Iris- oder Fingernagelveränderungen ein. Vielleicht eine bestimmte Farbe (Augen haben lilafarbenen Stich, Nagelbetten sind grünlich umrandet) oder eine andere Form (Nagelbett geht fast bis zum ersten Fingergelenk, Iris ist länglich).
Lilafarbene Augen wären mir zu sehr Targaryen! :P Allerdings habe ich tatsächlich an eine besondere Umrandung der Iris gedacht, die aber nur auffällt, wenn die Iris selbst eine andere farbe hat. Da die Umrandung dunkel ist, fällt sie also nur auf, wenn die betroffenen Personen helle Augen haben, doch die meisten Träger in der heutigen zeit der entsprechenden Chromosomen haben dunkle Augen, da sie sich mit anderen Völkern vermischht haben, und so fällt dieses Merkmal heute nur noch selten auf.

  • Drucken