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Autor Thema: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern  (Gelesen 878 mal)

Offline TheMadZocker

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Heyah.

Hier ein recht schwieriges Problem, was mich schon recht lange quält.
Und zwar geht es darum, dass ich wohl meine Fantasie zu größten Teilen verloren habe. An einem Tag am vergangenen Januar diesen Jahres hatte ich das Gefühl, mein Kopf würde jeden Moment explodieren. Ich ruhte mich aus, meine Gedanken verschwanden komplett und sah nur totale Schwärze, sobald ich die Augen schloss. Es war ein "kritisches" gefühl, als ob irgendwas in meinem Kopf überlastet gewesen wäre.
Dies ging für etwa eine Woche so weiter, und als ich mich endlich etwas besser fühlte, wollte nichts meinen Fingern entweichen. Ich saß also vor dem leeren Forenbeitrag, sowie später vor einem genauso leeren Word-Dokument und konnte einfach nichts füllen. Was mir vorher noch so leicht von der Hand ging, wo ich mir zu jeder Situation etwas vorstellte, meine Fantasie zu jeder gegebenen Sekunde freien Lauf ließ, waren die Bilder in meinem Kopf komplett verschwunden. Es war, als wäre ein Spiegel zu einer anderen, bunteren Welt zerbrochen, dessen Teile ich bis heute verdammt bin zu suchen. Als ich dies endlich realisierte, war es wie ein Todesstoß von 1000 Klingen. Ich wurde nicht mehr glücklich, meine Fantasie war dahin und somit auch der Traum auf eine fertige Romanvorlage, an der ich seither 1,5 Jahre lang gearbeitet habe.
Der März kam. Ich dachte, das Erscheinen des neuen Zelda-Ablegers, meiner liebsten Reihe seit der Kindheit, würde mir wieder etwas Glück verschaffen. Pustekuchen. Ich freute mich nicht, als ich vor dem Laden stand. Ich freute mich nicht, als ich Spiel und Konsole in meinen Händen hielt und spielte meinem Freund, der mich derzeit begleitete, etwas vor. Ich hatte wirklich das Gefühl, als hätte ein schwarzes Loch den Platz meiner roten Blutpumpe übernommen. Ich stürzte in leichte Depression. Eine normale Schreibblockade, wie ich sie zuvor hatte, war es keineswegs mehr, so viel stand fest. Wann immer ich auch versuchte, meine Fantasie einzusetzen, spüre ich im Kopf eine Art Blockade, als ob mein Hirn nicht zulassen wollte, dass ich mir was gutes ausdenke, und schaltet anschließend auf Standby. Ohne diese Fantasie, wie ich sie vor 'nem Jahr noch hatte, bleibt mir die Farbe in meinem Leben verwehrt. Alles fühlt sich eher grau und trostlos an. Edgy, ja, aber so sind leider meine Eindrücke. :'(

Und daran leide ich bis heute. Ich versuchte mehrere neue Anläufe, fand aber nicht die Motivation und Fantasie, mir eine lebendige Welt auszudenken. Alles war oberflächlich geschrieben, die Dialoge trocken und uncharakteristisch. Ich glaube aber fest daran, dass diese Geschichte richtig gut werden könnte! Nein, WIRD! Ich habe es geschafft, Charaktervorlagen zu erstellen, mit denen ich zufrieden sein kann, aber Freude gefühlt habe ich immer noch nicht. Und ich habe die Befürchtung... Nein, ich weiß ganz sicher, dass diese Geschichte weder was wert sein wird, noch ein Werk wird, auf das ich stolz sein kann, sollte ich weiterhin auf diesem Kurs bleiben.

Ich brauche dringend Hilfe!

Offline KaPunkt

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #1 am: 04. Oktober 2017, 18:46:59 »
 :knuddel:

Versteh mich bitte nicht falsch, und ich bin ganz sicher kein Profi, da gibt es ganz andere in diesem Forum, die sich deutlich besser auskennen, aber für mich klingt das nicht ein bisschen depressiv, sondern depressiv. Punkt.
Zumindest kann ich mich an viele Dinge, die du schilderst, aus meiner eigenen Vergangenheit sehr genau erinnern.
Mein Rat wäre daher: Denk darüber nach, dir einen Therapeuten zu suchen. Wenn der dann sagt: Nö, ist was ganz anderes, nämlich XY. Dann hast du immer noch gewonnen. Wenn du nicht weißt, wie du jemanden finden sollst, kannst du dich gern bei mir melden, dann helfe ich dir weiter.

Liebe Grüße,
KaPunkt
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Offline July

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #2 am: 04. Oktober 2017, 20:52:35 »
Ich kenne mich ebenfalls nicht mit Depressionen und dergleichen aus, aber wenn du schon so deutlich schreibst, dass du dringend Hilfe benötigst, dann nimm sie auch an. @KaPunkts Angebot ist gut und wichtig. Nutze es! :knuddel:

Um aber auch mal die fachliche Seite anzusprechen:

Ich versuchte mehrere neue Anläufe, fand aber nicht die Motivation und Fantasie, mir eine lebendige Welt auszudenken. Alles war oberflächlich geschrieben, die Dialoge trocken und uncharakteristisch. Ich glaube aber fest daran, dass diese Geschichte richtig gut werden könnte! Nein, WIRD! Ich habe es geschafft, Charaktervorlagen zu erstellen, mit denen ich zufrieden sein kann, aber Freude gefühlt habe ich immer noch nicht. Und ich habe die Befürchtung... Nein, ich weiß ganz sicher, dass diese Geschichte weder was wert sein wird, noch ein Werk wird, auf das ich stolz sein kann, sollte ich weiterhin auf diesem Kurs bleiben.

Ich denke, wir Schreiber, die sich mit Kollegen austauschen und selbst viel Lesen (sowohl Tipps als auch Romane), zweifeln zwangsweise an unseren Geschichten. Wir vergleichen uns ja permanent mit anderen, selbst wenn es nur unterbewusst passiert. Zum einen wollen wir neu und originell sein und auf der anderen Seite auch sprachlich gewitzt. Dadurch passiert es sehr schnell, dass die erste Plotidee, der erste Rohentwurf diesen Ansprüchen nicht genügt.

Seit ich mich mit dem Handwerk und der Theorie hinter dem Schreiben beschäftige und den Wunsch gefasst habe, irgendwann veröffentlicht zu werden, erlebe ich solche Blockaden ständig. Andauernd prüfe ich, ob meine Idee überhaupt originell ist. Beim Schreiben drehe ich jeden Satz mehrfach um, bis ich mich irgendwann dazu zwinge, einfach weiterzuschreiben und den inneren Lektor zu ignorieren. Dabei hilft es mir, wenn ich mir immer wieder sage, dass ich später überarbeiten kann. Ich habe alle Zeit der Welt, aus einer miesen Rohfassung einen genialen Roman zu basteln. Aber dazu muss die Rohfassung erstmal existieren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich denke, du bist auf einem guten Weg. Auch, wenn dir die Charaktere oberflächlich und die Dialoge trocken vorkommen, ist es besser, du schreibst weiter und kommst vorwärts, als dass du dich tagelang an einzelnen Formulierungen aufhängst oder die Geschichte sogar ganz aufgibst. Und führ dir immer vor Augen, dass du jeden noch so krummen Satz, jede noch so alberne Formulierung jederzeit verbessern kannst. Das muss nicht während deinem Schreibfluss geschehen, sondern kann ganz entspannt später erfolgen.

Offline der Rabe

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #3 am: 04. Oktober 2017, 21:10:11 »
Hej, MadZocker,

mir ging es eben wie KaPunkt, als ich deinen Beitrag gelesen hab. Mein erster Gedanke war Depression. Warum auch immer. Keine Ahnung, ob man immer einen Auslöser ausmachen kann. Ich würd auch sagen, versuch es mal in Worte zu fassen und bei einem Psychologen vorstellig zu werden.

Falls du dir unsicher bist, kannst du auch mal bei den Menschengeschichten reinschauen. Da haben einige etwas über ihre (Art der) Depression geschrieben. Vielleicht erkennst du etwas davon wieder.

Falls nicht ... versuche es nicht, übers Knie zu brechen. Versuch dich zu entspannen und schau, ob du einen anderen Zugang zu der anderen Seite des Spiegels findest. Vielleicht brauchst du auch eine Auszeit, weil gerade etwas anderes mehr Aufmerksamkeit verlangt.

Sei nett zu dir. Und vielleicht ist ein Psychologe wirklich gerade das Richtige, was du brauchst. :) :knuddel:


Nachtrag: Deine Beschreibungen sind noch sehr bildreich. Also "von außen" bemerkt man nicht, dass dir da was fehlen könnte. Vermutlich hilft dir das nicht weiter, aber vielleicht tröstet es dich ein wenig.
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Offline Solmorn

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #4 am: 04. Oktober 2017, 21:31:18 »
Tja, ich bin nun auch wahrlich kein Experte für Depressionen, aber ich tendiere von deiner Erzählung her fast zu der Einschätzung, dass es eventuell übertrieben wäre, gleich zu einem Therapeuten zu gehen... zumindest ich an deiner Stelle würde das nicht tun. Im schlimmsten Fall sagt der dann Ja, da haben Sie eine Depression und es wird noch schlimmer, weil du ja dann quasi "weißt", dass es dir schlecht geht.

Mein Tipp aus ähnlichen Erfahrungen heraus: Wenn es nicht geht, dann mach es halt nicht.
Dein doch recht metaphorisch-poetischer Eingangspost beweist dir, dass deine Fantasie durchaus noch vorhanden ist und nur nicht so recht das will, was du gerade willst. Kommt mir so nach deiner Beschreibung bekannt vor.
Also zwing sie zu nichts, was sie nicht will. Fantasie ist vielfältig, aber das bedeutet auch, dass Fantasie sprunghaft sein kann. Manchmal kommt man an einer Idee einfach nicht weiter, obwohl man sie gut findet, und weiter daran herumbasteln möchte. Es gibt diese Situationen, wenn man in so eine eigentlich geniale Idee einfach nicht rein kommt, sich nicht ordentlich eindenken kann und nicht das richtige Feeling aufkommt. Sich dann zu zwingen, macht es schlimmer; dann fängst du an, darauf zu horchen, steigerst dich in das Gefühl hinein und schwupps, schon hältst du dich für depressiv. So ähnlich war es wohl mit Zelda - du hast es gespielt, weil du genau wusstest, dass es dir Spaß macht. Du hast fest damit gerechnet, dass es dir Spaß macht. Aber so funktioniert das Belohnungszentrum nicht, das weiß ich aus mehr als einem Praktikum zu dem Thema. Wenn du mit dem Erfolgserlebnis/Spaß rechnest, wird weniger Dopamin ausgeschüttet. Konsequenz: Du stellst fest, dass auch dein Lieblingsspiel nicht hilft und hältst dich erst recht für depressiv.

Denk einfach nicht so viel darüber nach. Musik hilft üblicherweise ziemlich gut, überhaupt in irgendein Feeling reinzukommen. Ich empfehle Filmmusik (Inception - Time; SHERLOCK - The Game is on; X-Men: First Class - Rage and Serenity; Pirates of the Caribbean: At World's End - What Shall We Die For; X-Men: Days of Future Past - Hope; The Hobbit: An Unexpected Journey - Misty Mountains / Over Hill). Das ist ein ganz guter Weg, sich das anzuhören und einfach die Gedanken schweifen zu lassen.
Eine andere Möglichkeit ist Achtsamkeit und Meditation. Einfach mal mit offenen Augen durch die Straßen gehen, Menschen beobachten, überlegen, was hinter denen wohl für Geschichten stehen könnten. Auf das Hintergrundrauschen achten und die Gedanken schweifen lassen, ohne dich auf etwas Bestimmtes zu konzentrieren.
Finger weg von Zelda; spiel Open-World-Spiele wie Skyrim oder The Witcher, da denkt man von ganz alleine weiter. Geh in die Buchhandlung, lies dir Klappentexte durch und überleg dir, was für Szenen da vorkommen könnten und wie sie aussehen würden.

Das sind so meine Strategien, wenn ich so etwas erlebe. Aber ich würde (noch!) dringend davon abraten, zu einem Therapeuten (bzw. müsstest du ja erstmal sowieso zum Psychiater, bevor du eine Therapie bekommst) zu gehen. Probier es erstmal alleine mit Ablenkungsmethoden.
Irgendwo ist deine Fantasie gerade. Aber du solltest sie nicht auf die Charaktere und Story zwingen, die du gerade willst, sondern sie suchen gehen und dich darauf einlassen. Scherben brechen das Licht nochmal ganz anders als eine ganze Scheibe. ;)
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Offline Denamio

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #5 am: 04. Oktober 2017, 21:59:27 »
Versteh mich bitte nicht falsch, und ich bin ganz sicher kein Profi, da gibt es ganz in diesem Forum, die sich deutlich besser auskennen, aber für mich klingt das nicht ein bisschen depressiv, sondern depressiv. Punkt.
Zumindest kann ich mich an viele Dinge, die du schilderst, aus meiner eigenen Vergangenheit sehr genau erinnern.

Aye. Das geschilderte klingt wie ein Spiegelbild von mir. Die Symptome wie die Unfähigkeit Freude zu empfinden bei Dingen von denen man rational weiß, das man Freude dran haben sollte zum Beispiel. Bei mir hieß der Punkt einfach Dark Souls 3 statt Zelda. Eine Reihe die mir Jahre zuvor die Faszination an Spielen zurückgab, auf die ich mich Monate freute und dann null. Schwarzes Loch. Totale Gleichgültigkeit.
Der Zustand vorher war eine wiederkehrende Depression. Aber der Nullzustand und vernichtende Zweifel, das war fünf vor zwölf und die Uhr ging vier Minuten nach. Rede mit einem Therapeuten, Alleingang bringt es nicht (Quelle: eigene Erfahrung).

Im schlimmsten Fall sagt der dann Ja, da haben Sie eine Depression und es wird noch schlimmer, weil du ja dann quasi "weißt", dass es dir schlecht geht.

Solmorn, mit aller Diplomatie, was du da schreibst ist gefährlich. Der Weg wenn der ausgebildete Medizinmann eine Depression diagnostiziert ist die Behandlung! Das hört doch nicht mit einer Diagnose auf? Jemand schrammt sich den Arm an einem rostigen Nagel, Fieber und Schmerzen brechen aus, ein Faden wächst den Arm hinauf.
Arzt: Ja ist eine Blutvergiftung.
Patient nach deinem Vorschlag: oh nein, jetzt weiß ich, dass ich in Gefahr bin, da geh ich mal lieber Heim.

Mentale Erkankungen haben Symptome und scheinbar unmotivierte Verhaltensänderungen stehen da ganz oben auf der Liste. Man verliert nichts wenn man bei erkannten Symptomen sich prüfen lässt, sondern gewinnt einen Weg aus der Krise. Idealerweise bevor es sich zu festgesetzt hat.

Offline der Rabe

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #6 am: 04. Oktober 2017, 22:04:26 »
Danke, Denamio, ich hatte gerade überlegt, wie ich das verpacken soll.
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Offline Solmorn

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #7 am: 04. Oktober 2017, 23:03:11 »
Oh, fühlt ihr euch auf den Schlips getreten? Tut mir leid... :versteck: Das wollte ich nicht.
Ich wollte nur meine Einstellung einbringen, weil ich das Gefühl hatte wiederzuerkennen, was TheMadZocker beschreibt.
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Offline canis lupus niger

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #8 am: 05. Oktober 2017, 09:23:57 »
Nachtrag: Deine Beschreibungen sind noch sehr bildreich.

Ist mir auch aufgefallen. Mir scheint, zumindest mit einer fantastischen Sprache hast Du weiterhin keine Schwierigkeiten.

Hast Du schon mal überlegt, Dein Problem als Profi anzugehen? Nämlich als Schreibprofi?
Mach eine Pause in Deinem Fantasy-Projekt. Anscheinend fehlt Dir dazu im Moment die Inspiration. Schreibe etwas, bei dem Du Deine Situation thematisieren und aufarbeiten kannst! Versuche es zunächst mit einer Kurzgeschichte. Lass es raus, thematisiere, strukturiere, lebe aus! Werde es los! Vielleicht findest Du auf die Weise heraus, was Dir fehlt. Vielleicht kannst Du das sogar auf diesem Weg selber wieder hinbiegen. Du wärst nicht der erste Künstler, der eine Depression erfolgreich in eine psychedelische Kreativität umwandelt.

Ja, und die Unterstützung eines Facharztes oder Therapeuten zu suchen, wäre ebenfalls mein Rat.  ;)

Offline Fledermaus

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #9 am: 05. Oktober 2017, 20:55:58 »
Hey, @TheMadZocker,

Zuallererst: Fühle dich mal virtuell gedrückt :knuddel: Ich hoffe, dass ich dir vielleicht ein paar Tipps/Anregungen/wasauchimmer geben kann, denn solche dunklen Zeiten kenne ich selbst nur zu gut ... Aber zuerst muss ich mich da den anderen anschließen, wenn dein Leidensdruck so groß ist (und es hört sich so an) solltest du wirklich darüber nachdenken, professionelle Hilfe anzunehmen. Das ist jedenfalls keine Schande und auch wenn man vielleicht zuerst denkt, psychologische Hilfe könnte einem da nicht raushelfen, ist es immer besser, es zumindest damit zu probieren! Es gibt nichts zu verlieren. Ich persönlich kann es dir wirklich nur stark ans Herz legen und ich habe schon einige Therapien durch, bin da also sozusagen "Profi" ;) Also soviel dazu.

Hm, ich hab gleich mal ein paar Fragen: Ist es so, dass dir auch sonst wirklich gar nichts mehr Freude macht? Oder gibt es doch noch kleine Lichtblicke in deinem Leben? Wenn ja, welche? Sind deine negativen Gedanken eher rein mit dem Schreiben verbunden oder hast du auch sonst (ich meine so im Arbeits/Ausbildungsumfeld oder was soziale Kontakte angeht) so ein allgemeines "Sinnlosigkeits-Gefühl"?
Und: Entschuldige bitte, falls ich da etwas nicht ganz kapiert habe (ich bin gerade etwas müde), aber: Der Roman von dem du schreibst, war das dein erstes Romanprojekt?
Vielleicht habe ich da nämlich ein paar Ideen, aber die schreibe ich dir lieber, wenn ich etwas mehr über deine Situation weiß ...

Jedenfalls, die versprochenen allgemeinen Tipps - natürlich kann es sein, dass für dich nicht das Richtige dabei ist und wenn wirklich alles ganz schlimm ist, ersetzt das keine psychologische Hilfe, aber vielleicht sind ja trotzdem ein paar Anregungen für dich dabei.

1) Wenn das Schreiben gerade nicht läuft, dann läuft es eben nicht. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass du dich selbst auch etwas unter Druck setzt (falls ich falsch liege, sorry, ist wie gesagt ein Eindruck) und das ist Gift. Es führt zu nichts, wenn man etwas krampfhaft erzwingen will! Nimm erstmal Abstand davon und kümmere dich um dich selbst. Das bedeutet noch lange nicht Scheitern und es bedeutet auf gar keinen Fall (!), dass du nie wieder zum Schreiben finden wirst.

2) Vergleich dich nicht mit anderen. Das ist auch Gift. Du gehst deinen eigenen Weg, in deinem eigenen Tempo und das ist gut und richtig so.

3) Auch wenn du gerade nicht so recht Freude finden kannst, könnte es vielleicht klappen, dich zumindest mit etwas zu "trösten". Bei mir hilft   Pizza und ein Harry-Potter-Marathon, bei dir würde es vermutlich etwas anderes sein. Das ist natürlich nicht die Antwort auf alles. Aber ich meine nur, sich mal für eine Weile richtig Zeit für sich selbst zu nehmen kann schon ein bisschen helfen, aus der negativen Gedankenspirale rauszukommen. Und habe kein schlechtes Gewissen oder so! Es ist schon richtig, sich selbst zu umsorgen, wenn es einem nicht gut geht.

4) Falls du magst und die Energie hast, probiere doch etwas ganz Neues. Du könntest z.B etwas Zeichnen wenn du magst oder etwas Basteln ... Oder, ganz komische Idee: Ein Traumtagebuch führen. Aber warum eigentlich nicht? Jedenfalls, nicht traurig sein, wenn es nicht klappt. Das sind nur Versuche, vielleicht führen sie zu was, vielleicht auch nicht. Probieren schadet nie!

5) Das klingt wie ein typischer Ratschlag von jemandem, der noch nie im Leben Depressionen hatte, aber ich hatte welche und mir hilft es tatsächlich oft, wenn ich gerade Energie dazu habe: Geh raus in die Natur, wenn du das magst und wenn du kannst. Vielleicht mit deiner Lieblingsmusik im Ohr und zu Orten, wo du noch nie warst. Im Herbst kann das besonders spannend sein. Man macht sich dann oft zwangsläufig Gedanken über alles mögliche, finde ich. Einen Versuch ist es wert, denke ich.

6) Zu guter Letzt: Das klingt wie Eso-Kram, aber du kannst ja mal drüber nachdenken. Wer weiß, wohin dich das alles führen wird? Vielleicht wirst du dir in 5 oder 10 Jahren denken: "Ach ja, ohne diese schwere Zeit damals hätte ich niemals XY getan und dann wäre dieses und jenes nicht passiert, es war zwar alles sehr schwer damals, aber im Endeffekt war es gut, dass es so gekommen ist."
Das klingt vielleicht jetzt gerade sehr unglaubwürdig (und ich merke gerade, vor fünf Jahren hätte ich das auch nicht geglaubt) aber wer weiß?

So, ich hoffe, das war jetzt kein totales Geschwurbel! Falls du mit jemandem reden willst, kannst du dich auch sehr gerne per PN bei mir melden! Wünsch dir jedenfalls alles Gute :knuddel:

Offline Spinnenkind

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #10 am: 08. Oktober 2017, 11:42:17 »
Hey TheMadZocker,

vielleicht tröstet es dich ja ein wenig, wenn hier jemand schreibt, der deshalb so wenig in diesem Forum unterwegs war in der letzten Zeit, weil es ihm ähnlich geht in Sachen Ideenfindung. Ich bin von meinem Germanistikstudium ziemlich abgelenkt vom kreativen Schreiben im Moment, das Studium macht sehr kritisch und Masterarbeit schreiben verlangt eben alle meine Aufmerksamkeit :) Gibt es etwas, das deinen Fokus vom Schreiben wegzieht momentan? Und wenn es so ist, dann ist das auch nicht schlimm. Du weißt, dass schreiben ein wichtiger Teil deines Lebens ist, und es wird dich wieder beseelen, weil es ein Teil von dir ist. Das hast du oft genug gespürt, und nur weil du eine etwas schwierige Phase durchmachst im Moment, oder abgelenkt bist, heißt das nicht dass die Verbindung weg ist zu deiner Kreativität - du kannst sie einfach nicht so gut spüren.
Wenn man sich dann noch Druck macht, macht es das noch schlimmer.

Auch wenn du dich vielleicht durch eine kleine depressive Phase winden musst, was ist das Schlimmste, das passieren kann? Es vergeht ein wenig Zeit, bevor du wieder ins Schreiben kommst. Ich würde auch die hier gegebenen Ratschläge annehmen und den Bedürfnissen deiner Seele folgen. Probier Dinge aus, mach, was dir gut tut. Wenn du ans Schreiben denkst und es dir wehtut, denk an etwas anderes. 

Das Schönste am Schreiben ist ja: Alles, was du in dieser Zeit lernst, über dich selbst, über andere, kannst du darin verwerten. Du wirst nur besser, und wirst deine Plots und Figuren mit anderen Augen sehen.

Mein "fachlicher" Ratschlag: Beiß dich nicht so an einem Projekt fest. Lass alles fließen, was dir zukommt, auch wenn es keine Struktur hat, auch wenn es nur Sätze und Schnipsel sind. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Wenn du diese Drucklosigkeit zulässt, kommen interessante Dinge dabei heraus, und die Verbindung zum Schreiben wird wieder stärker spürbar. 
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Offline Lukas

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #11 am: 10. Oktober 2017, 13:47:49 »
Ich würde mich gerne mal meinen Vorpostern anchließen und sagen, dass du dir dringend HIlfe suchen solltest. Es ist nichts Verwerfliches dabei einen Psychotherapeuten/Psychologen/Psychiater aufzusuchen. In den USA macht das jeder. In Indien machen es die, die es sich leisten können. Im UK ist es ebenfalls im Kommen. Da gehört das zum Alltag. Nur hier hat es eine leicht negative Konnotation. Das was du beschreibst ähnelt den Kardinalsymptomen einer Depression, also lieber einmal zu oft vom Fachmann abgecheckt als einmal zu wenig.
"Ich habe morgen einen Zahnarzttermin. Zähnegeputzt wird nicht. Oder geduscht. Ich werde nicht der Einzige sein, der morgen leidet." - Isaac

Offline Solmorn

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #12 am: 10. Oktober 2017, 15:56:05 »
Aloha, MadZocker!

Ich melde mich noch einmal (auch auf die Gefahr hin, Schläge zu kassieren, wenn ich wieder einen eher ambivalenten Ansatz vertrete).

Es gibt für eine klinische, medizinisch diagnositizierbare Depression (Major Depression) neun allgemeine Symptome, die insgesamt auf eine solche schließen lassen.
Zitat
1. Traurigkeit, innere Leere (im Volksmund als Depression bezeichnet)
2. innere Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Motivationsverlust zu sämtlichen Tätigkeiten
3. Gewichtszunahme um mindestens 5% des ursprünglichen Gewichts / verstärkter Appetit bzw. deutlicher Gewichtsverlust ohne Diät / verringerter Appetit innerhalb von wenigen Tagen
4. Schlaflosigkeit oder deutlich steigendes Schlafpensum
5. Psychomotorische Unruhe (Rastlosigkeit) oder Verlangsamung als objektiv von anderen beobachtbare Veränderung (nicht subjektives Empfinden)
6. Müdigkeit oder Energieverlust
7. Gefühle von Wertlosigkeit oder übermäßige oder unangemessene Schuldgefühle (die sich nicht nur explizit auf die Krankheit selbst beziehen, sondern allumfassend, teilweise wahnhaft sind)
8. Konzentrationsverlust und/oder verringerte Entscheidungsfähigkeit
9. Wiederkehrende Gedanken an Tod (nicht nur Angst vor dem Sterben), wiederkehrende Suizidvorstellungen ohne genauen Plan, tatsächlicher Suizidversuch oder genaue Planung eines Suizids.

Die Faustregel unter Psychologen ist die, dass von einer tatsächlichen Erkrankung an Major Depression ausgegangen wird, wenn mindestens fünf dieser neun Symptome über einen langen Zeitraum hinweg (= >1 Woche) an fast allen Tagen auftreten bzw beobachtet werden.
In diesem Fall wäre ich auch dafür, einen Psychiater/Therapeuten aufzusuchen, um dir fachliche Hilfe geben zu lassen.

Treten aber nur ein oder zwei dieser Symptome auf (du hattest ja schon 1. und 2. beschrieben), dann wäre mein Rat aus eigener Erfahrung heraus immer noch, die hier im Thread aufgelisteten Möglichkeiten zu benutzen, um aus eigener Kraft wieder an deine Fantasie heranzukommen.
Es sei denn, du bemerkst, dass Symptom 9 signifikant auftritt, dann MUSST du unbedingt medizinische Hilfe holen!
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Offline Chizuru

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Re: Spiegel der Fantasie zerbrochen - Auf der Suche nach den Splittern
« Antwort #13 am: 05. November 2017, 23:43:11 »
Ich weiß, die Erstellung des Threads ist schon eine Weile her, aber ich denke, ich sollte trotzdem auch etwas dazu schreiben, da mir das Ganze relativ bekannt vorkommt. Ohne jetzt die anderen Beiträge neben dem Startpost gelesen zu haben, kann ich sagen, dass ich etwas Ähnliches auch schon seit Jahren habe. Bei mir ist dies allerdings - zumindest denke ich das - mehr aufgrund von zu viel Druck, den ich mir selbst mache, etwas perfektes beim ersten Anlauf schaffen zu wollen. Damit nehme ich mir praktisch immer direkt die Luft, sobald ich auch nur eine kreative Sache machen will. Zumindest Zeichnen geht aber wieder gut ohne den inneren Kritiker, obwohl auch das so seine Jährchen gedauert hat.

Aber mal zum Hauptpunkt, den ich nennen wollte.
Ich hab damals auch ganz viel und hemmungslos kreative Einfälle aufs Papier, in Schreibhefte, in Word etc. schreiben und hämmern können, doch an einem Tag hat das abrupt geendet.
Also wäre ich plötzlich aus einem Traum aufgewacht und hätte realisiert, dass ich ja gar nichts zustande bringe und alles nur Mist ist - wobei ich selbst doch weiß, dass alle möglichen Einfälle einzigartig sind und man aus vielen Dingen etwas zaubern kann. Jedenfalls ging das Ganze so weit, dass ich bald gar nichts mehr kreativ fabrizierte und ein paar Tage vor diesem NaNo wurde mir nochmal bewusst, dass ich das letzte Mal vor vier Jahren (oder so) an einem teilgenommen hatte und die "Blockade" schon ungefähr ganze sieben Jahre besteht. Das zu realisieren hat mich natürlich schockiert, aber glücklicherweise habe ich zumindest wieder Lust, einen Teil einer Idee im NaNo-Monat zu schreiben, zu dem mich eine Serie letztendlich spontan inspiriert hat (was lange nicht mehr geschehen ist).

Kurz gesagt; ich habe ein ähnliches "Problem".
Ich stehe mir anscheinend selbst im Weg und unterbewusst scheint sich auch eine Art "Blockade" manifestiert zu haben, über die ich keine richtige Kontrolle mehr besitze.
Sobald ich nach guten Ideen richtig mit etwas anfangen will, habe ich kaum etwas, dass mich an ihnen dran hält. Alleine auch, weil ich zuhause beispielsweise niemanden habe, mit dem ich mich über Kreatives austauschen kann und es meinem Umfeld meistens recht egal ist, weil man meint, mir "eh nicht helfen zu können". Und ich bin leider die Sorte Autor/in, die gerne auch mal Feedback aus ihrem Umfeld erhalten oder Meinungen von Freunden hören würde, ohne sich gleich für Geschichten schämen zu müssen.

Abgesehen davon; ich denke, du bist mit dem Problem nicht alleine.
Ich leide schon seit sieben Jahren darunter, mal mehr und mal weniger.
Ein entscheidendes Ereignis, was zu diesem Szenario geführt hat, wüsste ich nun aber nicht, abgesehen davon, keine Möglichkeit zu besitzen, mich mit anderen in meinem Umfeld auszutauschen oder niemanden zu haben, der es anerkennt oder einen eventuell lobt oder einem mit Ideen hilft.

Ich lese mir nun auch mal die anderen Antworten im Thread durch, aber mehr kann ich erst mal nicht zur "Diskussion" beitragen.

---

Nachdem ich mir alle Beträge nun ebenfalls durchgelesen habe, kann ich die Methoden zur Motivation und "Kreativitätsweckung", die die anderen genannt haben, nur so unterschreiben. Ebenfalls die Anmerkung, dass man, wenn man vielleicht momentan beim Schreiben nicht weiterkommt, bei etwas anderem Fortschritte macht. Ich bin zwar immer noch unzufrieden damit, wie niedrig mein Kreativitätspensum derzeit angesetzt ist, aber ich kann nicht leugnen, dass es nicht nur schlechte Seiten hatte. Meistens komme ich dafür bei anderen Dingen und in anderen Bereichen von Interesse weiter :)

Und was die Depressionssache betrifft;
ich habe beispielsweise auch mal daran gedacht, ob ich eventuell depressiv bin, aber wenn ich nach den Punkten gehe, die Solmorn genannt hat, müsste ich das Ganze für mich ausschließen, da keiner auf mich zutrifft; zumindest nicht über lange Zeiträume hinweg.

Vielleicht würde es auch helfen, nochmal ein neues Buch im Lieblingsgenre zu lesen, sich auf Bookrix umzusehen oder hier bei Tintenzirkel, was andere für Ideen haben und ausarbeiten oder eventuell einen Film anschauen, Lieblingsmusik hören (am besten etwas Instrumentales, wenn dich so etwas berührt).

Von mir jedenfalls die besten Wünsche, dass du etwas für dich findest. Du bist mit solchen Problemen nicht alleine und selbst mich, die sieben Jahre zu fast nichts Kreativem in der Lage war, juckt es nach dem Kennenlernen einer neuen Serie, die mich inspiriert, wieder in den Fingern. Besonders, weil mir mit dieser der Gedanke kam, es eventuell mal mit episodischen Kapiteln zu versuchen, bevor ein großer Plot durchscheint. Das kann einem eventuell auch helfen, seine eigenen Charakter noch besser kennenzulernen und ich nehme mir Druck, da ich es kapitelweise schreiben und überarbeiten kann und auch Sachen ändern kann, ohne groß die Gesamthandlung zu verändern. Oder man schreibt etwas über einen bereits vorhandenen, bekannten Charakter und schmeißt ihn in ein neues, fremdes Szenario, dass einem ganz selbst überlassen oder vorgefertigt ist.

Irgendetwas findest du ganz sicher  :jau:
Kreativität ist wie eine Welle.
So kann sie zwar für längere Zeit ebben,
dich aber im nächsten Moment auch schon wieder überfluten.
  

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