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Autor Thema: Per Pedes odes Teleport? [erledigt]  (Gelesen 389 mal)

Offline Maja

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Re: Per Pedes odes Teleport?
« Antwort #15 am: 26. Februar 2018, 00:40:47 »
Der Grund, warum Enidin mit ihren Portalen sehr sparsam ist, liegt darin, dass diese Portale niemals spurlos verschwinden - sie schwächen das Geflecht der Wirklichkeit und machen es anfällig. Wenn an einer Stelle zu oft Portale geöffnet werden, bilden sich Löcher in der Wirklichkeit, durch die dämonischer Einfluss hineinsickern kann. Dafür braucht es zwar wirklich viele Portale, bis das passiert, aber man will nichts riskieren - das Land war früher von Dämonen besetzt, und die haben zu viele Stellen mit löchriger Wirklichkeit zurückgelassen. Magie ist also immer ein riskantes Unterfangen.

Um meine Handlung voranzutreiben und vor allem mit meinem Kapitel hinzukommen, ohne dass es zu lang wird, habe ich mich jetzt für ein Portal entschieden, aber ich habe Enidin einen Grund dafür gegeben, jenseits von "es ist bequemer so": Der freundliche Prinz hat ihr offenbart, dass sein Vater unter einem Fluch leidet und sie so schnell wie möglich Ailadredan erreichen müssen, um sein Leben zu retten. Das stimmt zwar nicht, der Bursche lügt wie gedruckt, aber Enidin glaubt ihm und hat hinreichend Mitleid, um ein Portal zu öffnen (der Prinz ist bequem und hat keine Lust auf zwei Wochen Bohneneintopf).

Sie rüsten im Dorf sich mit Bergsteigebedarf aus (das an das Portieren anschließende Outdoorabenteuer ist inzwischen auch im Kasten), nehmen aber keine Tiere mit (selbst wenn es in der Gegend wahrscheinlich wirlkich Lamas gibt), weil die nicht durch Enidins Portal passen und spätestens beim Erreichen des Tores nach Ailadredan zurückgelassen werden müssten. Aber ich bin jetzt ganz zufrieden mit dem Kapitel, meiner Agentin hat es gefallen, und ich stehe vor dem Wrack, das das Folgekapitel ist …

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