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Autor Thema: Lohnt sich ein Alphasmart?  (Gelesen 386 mal)

Offline Feuertraum

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Lohnt sich ein Alphasmart?
« am: 19. Januar 2018, 19:15:07 »
Hallo an Alle,
wenn ich an einer Geschichte arbeite, dann erfährt diese mindestens 4 Schreibphasen:
1. Mit der Hand vorschreiben. Nach dem ersten Überarbeiten
2. mit der mechanischen Schreibmaschine abtippen. Überarbeiten.
3. Korrigierte Fassung mit der elektrischen Schreibmaschine abtippen. Überarbeiten.
4. Diese Version in den Computer tippen.

Vor Kurzem fiel mir wieder ein, dass ich mal wieder nach einem FontWriter von Sharp schauen könnte, und beim Recherchieren stieß ich unter anderem auch auf den Alphasmart Dana bzw. Alphasmart Neo. Mittlerweile werden einem die Teile ja hinterhergeschmissen (zumindest wenn man Richtung England bzw. Übersee schaut)

Dieser Textcomputer hat den Vorteil, dass man die Texte vom Gerät danach in den Computer überspielen kann, ich also unter Umständen einen Arbeitsschritt weniger habe
Des Weiteren erhoffe ich mir den Vorteil, dass die Tastatur leiser ist als die der elektrischen Schreibmaschine (das Teil ist schon recht laut; sogar meine mechanische ist um einiges leiser).
Allerdings habe ich einen Beitrag gefunden, in dem es hieß, dass auch da die Tastatur recht laut ist.

Dennoch überlege ich, ob ich mir ein solches Gerät anstelle der elektrischen Schreibmaschine zulegen sollte. Hat jemand von Ihnen Erfahrungen, eventuell auch Vergleiche mit dem PC bzw. einer elektrischen Schreibmaschine? Ist das Überspielen der Texte in jede Textverarbeitung möglich? Wie ist der Anschlag auf der Tastatur?

Für die Antworten bedanke ich mich im Voraus
LG
Feuertraum

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Offline Tanrien

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Re: Lohnt sich ein Alphasmart?
« Antwort #1 am: 19. Januar 2018, 19:25:17 »
Zitat
Dieser Textcomputer hat den Vorteil, dass man die Texte vom Gerät danach in den Computer überspielen kann, ich also unter Umständen einen Arbeitsschritt weniger habe
Willst du denn einen Arbeitsschritt weniger haben? Die Schritte sind ja alle mehr Ritual als Notwendigkeit (Du könntest ja auch das Handgeschriebene am PC abtippen, zum Beispiel) und helfen dir vermutlich beim Korrigieren. Wenn du jetzt einmal weniger Abtippst fällt dann ja auch die Korrektur weg?

Zu den Geräten kann ich leider nichts sagen, das höchste der Gefühle ist für mich eine externe Tastatur plus Smartphone. Wer auch rätselt was ein Alphasmart ist: https://en.m.wikipedia.org/wiki/AlphaSmart

So wie ich das verstehe gibt es die Reihe aber nicht mehr? Da würde ich dann wegen Service/Reparatur/Software aufpassen.
  

Online Maubel

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Re: Lohnt sich ein Alphasmart?
« Antwort #2 am: 19. Januar 2018, 19:30:36 »
Ich habe damit in meinem Job als Mitschreiber für behinderte Studenten mal gearbeitet. Es tippt sich schon ganz gut und auch nicht übermäßig laut. Das Übertragen geht in jedes Textverarbeitungsprogramm. Allerdings würde mir nie einfallen längere Texte zu schreiben oder zu überarbeiten, denn man sieht immer nur zwei Zeilen. Beim schnell mitschreiben kann das förderlich sein, weil man nicht abgelenkt ist, aber für die Textverarbeitung ist es hinderlich. Also, wenn es nur um's abtippen geht, nur zu, aber wenn du darin überarbeiten willst, würde ich es nicht empfehlen.
   

Offline Feuertraum

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Re: Lohnt sich ein Alphasmart?
« Antwort #3 am: 19. Januar 2018, 19:47:08 »
Willst du denn einen Arbeitsschritt weniger haben? Die Schritte sind ja alle mehr Ritual als Notwendigkeit (Du könntest ja auch das Handgeschriebene am PC abtippen, zum Beispiel) und helfen dir vermutlich beim Korrigieren. Wenn du jetzt einmal weniger Abtippst fällt dann ja auch die Korrektur weg?

Das stimmt. Tatsächlich ist es das Ritual des Überarbeitens, wenngleich ich da sowieso eine andere Methode nutze: ich habe meine Schreibmaschine auf zweizeilig eingestellt und beim Ende der Zeile dann zweimal den Hebel betätigt, so dass immer 4 Leerzeilen zwischen dem Geschriebenen stehen und so 15 Zeilen pro Blatt getippt stehen. Dadurch kann ich tatsächlich besser überarbeiten.

Zitat
So wie ich das verstehe gibt es die Reihe aber nicht mehr? Da würde ich dann wegen Service/Reparatur/Software aufpassen.

Stimmt! Das ist ein Punkt, den ich nicht in meine Überlegungen habe einfließen lassen  :versteck:

Zitat von: Maubel
Allerdings würde mir nie einfallen längere Texte zu schreiben oder zu überarbeiten, denn man sieht immer nur zwei Zeilen.

Nur zwei? Jetzt bin ich etwas irritiert. Laut meiner Recherche sind es (bis zu?) 6 Zeilen

Zitat von: Maubel
Beim schnell mitschreiben kann das förderlich sein, weil man nicht abgelenkt ist, aber für die Textverarbeitung ist es hinderlich. Also, wenn es nur um's abtippen geht, nur zu, aber wenn du darin überarbeiten willst, würde ich es nicht empfehlen.

Für mich ist es komischerweise schwierig, am Bildschirm zu korrigieren; ich kann Überarbeiten tatsächlich am Besten auf Papier. Da aber mein Drucker und mein PC nicht zusammenarbeiten (u.U. liegt es daran, dass ich Win7 Pro 64 Bit auf dem Rechner habe, während der Druckertreiber wohl nur maximal 32 Bit verarbeiten kann.) Darum muss ich einen Text als PDF exportieren, auf USB-Stick speichern und in den Drucker stecken. Das kann er lesen und drucken. Ein weiteres Manko ist, dass das Teil in seinem Schubfach meistens nur 5 einzelne Blätter ziehen kann, ohne, dass mehrere Zettel gleichzeitig eingezogen werden. Ich muss also relativ häufig die Lade aufziehen, neues Papier einlegen, schließen, weiterdrucken lassen usw. Deswegen will ich so wenig wie möglich den Drucker nutzen.

 
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Online Maubel

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Re: Lohnt sich ein Alphasmart?
« Antwort #4 am: 19. Januar 2018, 20:22:26 »
Kann sein, dass dieses Exemplar 6 kann. Meines konnte nur 2.
   

Offline Volker

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Re: Lohnt sich ein Alphasmart?
« Antwort #5 am: 19. Januar 2018, 23:44:40 »
Bei eBay bekommt man AlphaSmarts ab ~30EUR - aber alle nur mit US-Keyboard, also auch wenn sie laufen mit einem eher mäßigen Nutzwert hier in Deutschland.

Grundsätzlich: wenn für einen das Display nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt, dann kann man doch auch einfach eine USB-Tastatur für sien Smartphone holen, und da in einen Texteditor tippen?
Das Smartphone hat man eh' immer dabei, das hat auch eine passable Laufzeit (gerade wenn mit Akkupack unterstützt), und da passen auch mehr als 2-8 x 24kB an Text 'rein.
Und wenn man über eine eigene Nextcloud, Cloud-Krams wie Dropbox, OneDrive, oder ähnliches synct, doer sich die Texte einfach per Mail zuschickt, dann hat man auch keine Probleme, die auszutauschen oder zwischendurch zu sichern.

Offline Eluin

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Re: Lohnt sich ein Alphasmart?
« Antwort #6 am: 20. Januar 2018, 11:24:40 »
Ich kenne Alphasmart nicht, aber vielleicht solltest du eher in einen neuen Drucker Geld stecken? ;D
Ich arbeite da auch eher wie Volker. Bluetooth-Tastatur am Smartphone oder Diktierfunktion. Alternativ vom Papier abdiktieren oder direkt in den PC abtippen und dann ausdrucken.

Eine andere Idee wären vielleicht noch Stifte, die das Geschriebene direkt digitalisieren.
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Offline Feuertraum

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Re: Lohnt sich ein Alphasmart?
« Antwort #7 am: 20. Januar 2018, 21:41:11 »
Hallo erneut,

danke für die neuen Antwort. Das mit der anderen Tastatur hatte ich auch gelesen, aber auch den Vorschlag, dass es keine Probleme gebe, wenn man die Tastatur unter Windows auf die jeweilige Sprache einstellt.



Ich kenne Alphasmart nicht, aber vielleicht solltest du eher in einen neuen Drucker Geld stecken? ;D

Ehrlich gesagt finde ich diese Idee nicht so prall. Das Teil druckt ja 1a. Nur der Einzug ist etwas ... eigenwillig. Ich bin ja nun niemand, der mehrere hundert Seiten hintereinander druckt. Manchmal sind es 3, manchmal sind es 30. Von daher kann ich so lange damit leben, bis er schließlich in Rente gehen will.

Dann bleibe ich wohl doch bei meiner elektrischen Schreibmaschine, auch wenn sie leider laut(er) ist.
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