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Autor Thema: Aufnahmetechnik Amateuer-Hörbuch  (Gelesen 3253 mal)

Offline Dino

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Re: Aufnahmetechnik Amateuer-Hörbuch
« Antwort #15 am: 05. Februar 2018, 07:14:47 »
@Pinnie oder @Mailor könnt ihr dazu nicht noch etwas sagen? :)
Der Dino wurde von der Realität gefressen. Die Antwort kann daher etwas später erfolgen.

Offline Minna

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Re: Aufnahmetechnik Amateuer-Hörbuch
« Antwort #16 am: 05. Februar 2018, 09:17:19 »
Ich benutze schon seit Jahren Audacity und habe noch keinen Grund zum Wechseln oder Klagen gefunden.
Ob du einen Popschutz brauchst wird am ehesten davon abhängen, ob du Schwierigkeiten mit Plosiv- und Zischlauten in der Aufnahme hast. Falls ja, mit etwas Draht und einer Nylonstrumpfhose kannst du dir selber einen basteln. Einfach Google fragen.
Weitere Tipps gibt es später. Ich muss erstmal zur Arbeit.

Liebe Grüße Minna

Offline Volker

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Re: Aufnahmetechnik Amateuer-Hörbuch
« Antwort #17 am: 05. Februar 2018, 10:21:01 »
Für den ersten Anfang ist Audacity nicht die schlechteste Adresse - aber schnell klein. Vor allem, wenn man dann mal mehr als eine Spur nutzen will, und weitere Stimmen oder Geräusche eingebaut werden sollen. Für ein vorgelesenes Buch kommt man damit aber schon ziemlich weit.

Je nach Plattform empfehlen sich für die nächsten Schritte dann Reaper (unter 100,-€ und besonders empfehlenswert mit dem Installationspaket/Podcast-Skin Ultraschall) für Windows oder Mac OS-X, oder Ardour für Linux oder Mac.

Einen Poppschutz braucht man nur dann, wenn das Mikro nicht anders (v.a. leicht seitlich) positioniert werden kann. Je lauter/halliger die Umgebung, desto näher will man mit dem Mikro in Richtung Mund, und desto eher gibt's auch Popps, härter klingende Zischer  oder Atemgeräusche, oder die Stimme klingt dann irgendwann auch voluminöser.

Einfach mal ausprobieren, was klingt und nicht poppt. 

Ein "Profi"-Poppschutz kostet mit 15,- bis 25,- aber auch nicht die Welt.

Offline Jen

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Re: Aufnahmetechnik Amateuer-Hörbuch
« Antwort #18 am: 05. Februar 2018, 11:02:25 »
Am Dienstag, 13. Februar, ist Weltradiotag. Letztes Jahr gab es da die Software »Hindenburg« für einen Euro, und die würde ich euch allen dringend ans Herz legen. Neben Logic (was es nur für Mac gibt) ist Hindenburg die Software, die wir für Audioschnitt in meinem Studium (Medienproduktion) benutzen, weil Hindenburg alles automatisch mastert. Heißt: Ihr müsst nur eure Dateien reinziehen, bisschen schnippeln und exportieren. Die Lautstärken sind soweit sinnvoll angepasst.

Herstellerseite
Wenn es die Aktion wieder gibt, teile ich mit euch den Link
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Offline AngelFilia

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Re: Aufnahmetechnik Amateuer-Hörbuch
« Antwort #19 am: 05. Februar 2018, 12:00:28 »
Im Grunde genommen würde ich dir Vorschlagen, das ganze einmal auszuprobieren. Ein vermeintlich gutes Mikrophon kann doch noch recht starkes Rauschen mit sich führen - und zum Ausprobieren reicht Audacity vollkommen aus (das Programm beherrscht auch mehrere Audiospuren, falls jemand zusammenmixxen will).

Zur Aufnahmepraxis empfehle ich am Anfang etwa fünf Sekunden Stille aufzunehmen und dann erst zu lesen / zu sprechen. Danach dann die Stille am Anfang markieren und mit Effekt -> Rauschverminderung... das Rauschprofil ermitteln, und dann auf die Gesamte Spur die Rauschverminderung anwenden. Mit einem halbwegs guten Mikrophon kann man damit schon recht gute Ergebnisse erzielen.
Change is something natural, but we are too used to not changing anything, that some of us refuse to change themselves, even if they need to

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