Ich hasse es, genreschreiben zu müssen, weil mir dieses Schubladendenken nicht behagt. Selbst Fantasy ist für mich weniger Genre als mehr Kulisse ...
Das ist eine gute Art, es auszudrücken, denn sowohl "Fantasy" als auch "SF" oder "steampunk" sagen ja als Genre mehr über das Setting, die Athmospähre, der Geschichte aus, als darüber, was in der Geschichte passiert. Ok, "Krimi" ist ein Gegenbeispiel, das sagt nur aus, daß in der Geschichte ein Verbrechen passiert und ermittelt wird.
Nichtsdestotrotz kann es auch in Fantasyromanen darum gehen, ein Verbrechen aufzuklären (z.B.Randall Garrett's "Lord Darcy" serie), es kann um eine Familie oder Dynastie gehen, es kann um einen Völkerkrieg gehen, um eine Schatzsuche, um eine Liebesgeschichte, und und und...
Kurz, mensch sollte sich nicht vom Genre total fesseln lassen. Und "paßt total ins Genre" war für mich noch nie Indikator eines guten Buches. Noch hat es mich je gestört, wenn ein gutes Buch nicht ganz in ein Genre passen wollte, oder in mehrere passt. Genre ist für mich allenfalls ein (Regal-)Label, daß ich mir zunutze machen kann/muß, um in der Buchhandlung Bücher zu finden, die ich kaufen möchte. Hält mich aber nicht davon ab auch einfach Dinge so mal aufzuheben und anzugucken.

Thriller/Spannung - Ich glaube, dazu hat Linda schon alles gesagt.
