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Autor Thema: Striptease - ja oder nein?  (Gelesen 673 mal)

Offline Nycra

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Striptease - ja oder nein?
« am: 25. Januar 2010, 11:40:22 »
Hallo Leute,

ich melde mich zurück an die Schreibfront und hab gleich ein Problem, bei dem Ihr mir hoffentlich helfen könnt.

Meine Story handelt ja von Menschen, die sich in Drachen verwandeln können und umgekehrt. Bei den typischen Mensch/Tier-Verwandlungen ziehen sich die Protas immer vor der Verwandlung aus, weil die Klamotten sonst futsch sind oder weg.

Da das immer wieder und wieder verwendet wird, wollte ich gerne, dass Lili und die andern Drachen die Kleidung bei der Verwandlung anbehalten und diese nicht verschwindet oder kaputt geht. (Also verschwinden nur für die Dauer der Verwandlung, bei Rückverwandlung sind sie wieder da.) Insbesondere bei zwei Szenen würde es mir nämlich äußerst schwerfallen, wenn sie sich vorher ausziehen müsste:

1. Lili wird wütend und verwandelt sich deswegen in den Drachen. Kurze Zeit später beruhigt sie sich wieder und wird wieder zum Menschen. Sie ist – als das passiert – in einer fremden Welt, umgeben von 5 Männern und einem Kind.

2. In der zweiten Szene verwandelt sie sich vor einer Zuschauermenge auf einem Mittelaltermarkt. Die Gründe hierfür sind ebenfalls emotionaler Natur.

Dazu solltet Ihr wissen, dass Lili die Verwandlung nicht beherrscht. Sie hat sich im Laufe der Story entwickelt, weil sie zur Matriarchin eines Drachenclans wurde und dadurch das "verborgene" Erbe aus ihren Genen erwacht ist.

Bei den männlichen Drachen würde es mich nicht stören, sie plötzlich nackig rumlaufen zu lassen, die sind arrogant genug, dass locker wegzustecken. Und manche von ihnen hätten sicher einen Dämpfer verdient.  ;) Aber Lili ist zwar manchmal ein bisschen von oben herab, doch im Grunde ihres Herzens ziemlich prüde. Mal abgesehen davon, dass die Verwandlungsszenen nicht komisch wirken sollen. In der oben beschriebenen 2. Szene ist sie sogar eigentlich tieftraurig, weil Lili sich im Prinzip von der einzigen Hoffnung verabschiedet hat, jemals sterblich zu werden.

Was ich wissen möchte ist:

Würdet Ihr die Klamotten nur verschwinden und später wieder auftauchen lassen? Oder muss ich sie zwingend ausziehen lassen? Die Kleidung dürfte auch auf keinen Fall einen Einfluss auf das Aussehen der Drachen haben. Also nicht: Heute trug er einen grünen Pullover, deshalb hat er jetzt auf einmal grüne Schuppen.

Ich bin für jeden Tipp dankbar. Insbesondere weil ich ggf. meine komplette Schreibe umstellen müsste…. ich frage deshalb, weil ich mehrfach von Betalesern darauf angesprochen wurde.

Vielen Dank Euch allen.


Nycra


"Wüste und Wasser, aber... sie ist eine Frau!" [Druktar aus: Cal'Amay - Wächter des Kristalls]

Offline Maja

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #1 am: 25. Januar 2010, 11:49:39 »
In der alten (Rollenspiel-) World of Darkness gab es für die Werwölfe die Möglichkeit, bestimmte Kleidungsstücke mittels eines Rituals so dem Träger zuzueignen, daß sie sich quasi mitverwandelten, eben damit die Helden nicht andauernd splitternackt in der Gegend rumrennen mußten oder die guten Sachen platzten, wenn sich der Hänfling in eine zweieinhalb-Meter-Bestie verwandelte.

Ich kann mir vorstellen, daß es in deiner Geschichte ähnliche Möglichkeiten gibt - so wie ich das verstehe, gibt es ja schon länger und mehr als eine Personen, die sich verwandeln können - da findet man früher oder später Mögilchkeiten, sich zu arrangieren.
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Offline Smaragd

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #2 am: 25. Januar 2010, 12:09:48 »
*schulterzuck* Es ist Magie, oder nicht? Was immer du sagst das funktioniert, funktioniert. (Ich erinnere mich an Terry Pratchett, da können männliche Vampire nach der Verwandlung auch ihre Kleidung rematerialisierung und weiblich nicht ohne dass je eine Erklärung gegeben würde.)

Aber wenn du eine Erklärung haben willst... könnte sie auch die Kleidung verwandeln, sodass sie ganz einfach mitgenommen werden kann? Und wenn sie sich zurückverwandelt, sich quasi in die Kleidung hineinverwandeln?
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Offline Lisande

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #3 am: 25. Januar 2010, 13:12:58 »
Ich finde es einfach nur wichtig, dass eine Erklärung dafür existiert, dass sich die Kleidung mitverwandelt - es sollte nicht einfach nur passieren, sondern wenigstens mal kurz erwähnt werden -und wenn es sowas profanes wie "das ist bei dieser Magie eben so" ist.

Ansonten schließe ich mich Smaragd an - Deine Geschichte, Deine Magie-Regeln. :)
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Offline Rika

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #4 am: 25. Januar 2010, 13:48:37 »
Yup, ich schließe mich ebenfalls an. Solange es so beschrieben wird, würde ich es als Leser auch gar nicht unbedingt hinterfragen. Für diejenigen, denen solche Details wichtiger sind sollte ein Erwähnen, daß die Wandlungsmagie das miteinbezieht (und, vielleicht wichtiger, was nicht) , ob nun über ein Ritual a'la Majas WoD Vorschlag, oder ein schlichtes "Person inklusive alles, was sie als zu sich gehörig empfindet" (Kleidung sozusagen als "Ersatz-Fell)... Letzteres könnte vielleicht dazu führen, daß bei der Rückverwandlung immer die gleichen Klamotten erscheinen, egal, was Person beim Verwandeln vorher anhatte... ;)
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Offline ChaldZ

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #5 am: 26. Januar 2010, 10:05:49 »
Ich würde es nicht unbedingt davon abhängig machen, wie prüde oder nicht prüde deine Charaktere sind oder in was für einer Situation die Verwandlungen geschehen.
Grade wenn es emotional ist, geschieht die Wandlung ja vielleicht, ohne dass an die späteren Konsequenzen gedacht wird. Dass dann ein weinender und völlig schutzloser nackter Charakter zurückbleibt muss nicht unbedingt komisch sein. Das wird davon beeinflusst, wie du es beschreibst.
Also mir persönlich würde es so besser gefallen... einfach wegen der Konsequenzen. Es ist ein Wandlungszauber... kein Kleidungsmorph. Ansonsten kannst du es so machen wie vorgeschlagen... erwähnen, dass die Kleidung irgendwie integriert ist (wobei mich eben dieses "irgendwie" stören würde ;) ).
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Offline Cythnica

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #6 am: 26. Januar 2010, 17:23:20 »
Wie die vorredner schon sagten, ist es was die Logik des gesamten angeht dir völlig selbst überlassen, was mit der Kleidung passiert.

Wichtig ist da einzig und alleine, was ggf für deine Handlung brauchbarer ist.

Ich persönlich war, als ich Hulk gesehen habe, immer sehr dankbar dafür, dass der grüne Mann nicht immer nackt herumsprang - aber seine absurd dehnbare Unterhose hat mich dennoch immer sehr gestört ( so im Bezug auf die Logik)

Das Zerfetzen der Kleidung bei der Verwandlung kann je nach Schilderung etwas sehr beeindruckendes haben - ebenso wie eine Person, die soviel innere Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, dass sie völlig unbeeindruckt ist, wenn sie sich mit einem mal komplett nackt vor einer Zuschauermenge befindet.

Davon abgesehen fände ich auch das Bild genial, wenn eine Frau Nachts in eine Gasse von mit Dolchen bewaffneten Männern bedroht wird und unter der Begründung, ihren Lieblingsgürtel nicht kaputt machen zu vollen, erstmal vor den verwirrten Kerlen die Hüllen fallen lässt - ehe sie sich verwandelt und sie kaputt haut.

Offline Sin

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #7 am: 26. Januar 2010, 19:08:25 »
Hast du schon mal darüber nachgedacht, es so ähnlich zu machen, wie in der Wahrheitsserie von Dawn Cook?
Alissa, die Protagonistin, ist eine Meisterin, kann sich also in einen Raku (drachenähnliches Wesen) verwandeln.
Bei der Verwandlung wird die Kleidung mit in den Körper aufgenommen. Wenn sie sich wieder zurück verwandelt, bildet sie einen Bann (ihre 'Magie'), der ihre Kleidung wieder herstellt.
Die Kleidung die sie trägt, hat auch keine Auswirkungen auf ihre Raku-Gestalt.

Wenn du genaueres darüber wissen möchtest, kannst du ja Bescheid geben. :)

LG
Sin
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Offline Luciel

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #8 am: 26. Januar 2010, 22:12:21 »
Ich sehe das genauso - es gibt keine festen Regeln, jeder Autor kann es so schreiben, wie es in seiner Geschichte richtig ist. Mir fällt dazu "Rabenmond" ein ... die Gestaltwandler behalten ihre Kleidung und ich kann mich nicht erinnern, dass es irgendwo erklärt wird, warum das so ist.
Man kann das Ganze natürlich auch benutzen, um die eigene Version des Gestaltwandelns interessanter zu machen.
Wie wäre es zum Beispiel mit der Illusion von Kleidung, ein Umhang vielleicht, die nach (vor) der Verwandlung erzeugt wird ....
Die Idee mit dem immer gleichen Kleidungsstück kam mir auch schon, fände ich auf jeden Fall interessant.
In einem alten Märchen konnte man die Kleidung in einem Fingerring transportieren fällt mir gerade ein (ich weiß grad nicht mehr in welchem), auch eine interessante Möglichkeit.
   In all den Schriftrollen, deren er habhaft werden konnte, fand er nie einen Widerspruch zu seiner eigenen Erkenntnis: Seine Art war unsterblich.
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Offline Rigalad

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #9 am: 27. Januar 2010, 11:02:16 »
Ich würde es vielleicht auch etwas davon abhängig machen, wie magisch veranlagt deine Protagonistin sonst ist.
Kann sie außerhalb der Verwandlung noch etwas? Ich nehme jetzt einfach mal das Beispiel von Jacob aus den Biss-Büchern, weil das am leichtesten ist: Jacob kann sich in einen Wolf verwandeln, ansonsten kommt Magie weder bei ihm noch sonst in irgendeiner Weise in den Büchern vor - wenn er sich seine Klamotten jetzt also irgendwie wieder "herzaubern" könnte, wäre das unlogisch.
Deshalb würde ich mir schon eine sinnvolle Erklärung ausdenken, weil die Leser sich, gerade jetzt, wo Romane von Gestaltwandlern relativ "hipp" sind, gewiss fragen werden, wie genau das Kleidungsproblem gelöst wird.
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Offline Cythnica

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #10 am: 27. Januar 2010, 11:52:15 »
Ansonsten würde mir noch einfallen, auch wenn das bei der gewählten Spezies vielleicht etwas komisch wäre, dass ja auch die "Kleidung" des Tieres behalten werden kann...

Ich kenne genug Darstellungen von Wolf-Wandlern die sich in Menschen verwandeln, die einen Pelz anhaben - den sie natürlich auch ablegen können -
wobei dann halt die Frage wäre, ob so ein Schuppenpanzer als Kleidung nicht etwas abstrus aussehen würde

Online Romy

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #11 am: 27. Januar 2010, 12:33:11 »
Mit Magie lässt sich wirklich Einiges erklären und wofür Du Dich entscheidest, liegt in Deinem eigenem Ermessen und den Magiefähigkeiten Deiner Prota bzw. was bei Deinen Wandlern halt "so üblich" ist. ;)
Aber egal, wofür Du Dich letztlich entscheidest, ich würde auf jeden Fall dazu raten, Dich fest für etwas zu entscheiden. Denn nichts ist schlimmer, wie so etwas, was man z.B. in der Verfilmung des dritten Harry Potter gesehen hat. Da verwandelt sich Peter Pettigrew von der Ratte zurück in einen Menschen und hat noch immer seinen alten Anzug an. Schön, hat mich als Zuschauer wirklich gar nicht gestört. Aber als er sich dann von Menschen in eine Ratte zurückverwandelt hat, blieben seine Kleider - die er vorher in Rattengestalt jahrelang dabei gehabt hat - plötzlich liegen und die Ratte schlüpfte davon. Da kam ich mir als Zuschauer schon leicht vera*** vor  ???
Also, ich will sagen, die Regeln, die Du Dir ausdenkst, sollten dann nicht nur für Lili gelten, sondern auch wirklich für alle Personen mit dieser Gabe, egal ob Männer oder Frauen und egal ob sie bei der Wandlung alleine sind, oder in einer großen Menschenmenge stehen. ;)

Ansonsten finde ich die Idee mit den Spezialanzügen/Klamotten, die sich mitverwandeln, wie Maja es schon vorgeschlagen hat, sehr gut. Ich hab auch schon mal über eine Gestaltwandlergeschichte nachgedacht und für mich war und ist das die perfekte Lösung.
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Offline Aquamarin

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #12 am: 27. Januar 2010, 19:46:23 »
Hallo!

Ich hatte gerade ein ähnliches Problem mit meinem Prota. Er kann sich in einen Raben verwandeln, so weit so gut. Ich hatte beschlossen, aus der Kleiderfrage einfach keine große Sache zu machen- sobald er sich verwandelt, ist die Kleidung weg, wenn er wieder zum Menschen wird, ist sie eben wieder da. Ist für mich kein Problem, das so zu schlucken und auch meine Betaleser hatten da nichts zu beanstanden.
Bei mir wurde es interessant, als ich ihn etwas relativ Großes und Wichtiges in die Manteltasche stecken lassen musste und er das als Rabe dann transportiert hat. Ich fand es albern, dass die Klamotten die ganze Zeit kein Problem waren, aber plötzlich soll der Rabe dann ein Schriftstück im Schnabel halten. Bin dann wieder davon ab- das Schriftstück steckt vor der Verwandlung in der Kleidung und ist nach der Verwandlung genau wie die Kleidung wieder da.
Ich glaube, solange Du in Deiner Vorgehensweise während des ganzen Romans konsequent bist, gibt es da keine Probleme.

Viele Grüße!
*Aquamarin

Offline xadhoom

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #13 am: 27. Januar 2010, 22:40:35 »
Aloha!

Ja … war ja klar, dass es bei dem Titel diverse Reaktionen geben würde! :p

Es birgt ganz sicher einen Reiz, wenn es die Kleidung bei der Verwandlung in ein wesentlich größeres Lebewesen zerfetzt. Die Frage sollte nicht sein, wie wir das sehen, sondern die betroffenen Charaktere und wie deren Umwelt dies aufnimmt.

Wenn sich vor den Augen der versammelten Besucher des Marktes jemand in einen Drachen verwandelt ... Ist das die normalste Sache der Welt und jeder akzeptiert, dass sich hier nur ein (Halb-)Drache zu sehr erregt hat oder ist das eher beunruhigend? Wenn es beunruhigend ist, dürfte die Kleiderfrage eher nebensächlich sein.

Kann sich der oder die Drache so mir nichts dir nichts n ein Lebewesen mitsamt passender Kleidung verwandeln, mag das zwar mittels Magie begründbar sein, jedoch fände ich es im höchstem Maße beunruhigend. Und dem Rest der Bevölkerung erginge es wohl nicht anders …

Ein Gestaltwandlung von der einen in die andere Rasse sollte nach meinen Vorstellungen schon etwas besonders und ganz und gar nicht beliebig sein. Kontrolliert und bewusst halte ich es in beiden Richtungen für denkbar und akzeptabel, dass Kleidung Bestandteil der Verwandlung ist. Die Kleidung wäre dann aber m.E. Bestandteil des Organismus und damit auch entsprechend angreifbar.

Eine unkontrollierte Verwandlung geschieht ... nun, unkontrolliert! Da zerfetzt es halt ma die Klamotten.

Eine andere Sache wäre es, wenn es der Drach erst mal auch möglich wäre, mittels Illusion zu kaschieren, was nicht vorhanden ist und sozusagen befreit und nackt durch die Gegend zu laufen.
**********
Vor dem Wein sind alle gleich! Und das gilt insbesondere dann, wenn sich der Wein nicht mehr vor, sondern in einem befindet ...
Avatar-Credit: NASA, ESA, and The Hubble Heritage Team (STScI/AURA)

Offline Nycra

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Re: Striptease - ja oder nein?
« Antwort #14 am: 28. Januar 2010, 09:18:50 »
Hallo Leute,

erstmal 1000 Dank für die vielen Kommentare und die doch sehr interessanten Ansichten. @xadhoom: Ich hab mir echt Gedanken gemacht zu dem Titel.. also bitte keine Unterstellungen *gg*...

Ich wollte ja eigentlich die Kleider einfach sang- und klanglos wieder auftauchen lassen, aber ich denke ihr habt Recht damit, dass es besser wäre, sie konsequent verschwinden zu lassen. Dazu muss ich dann zwar einiges wieder umschreiben, aber egal, dass dürfte es wert sein. Insbesondere, weil ich noch ein paar Extraabsätze herauskitzeln kann, was einem bestimmten Kapitel nicht schaden wird.

Mich stört zwar immer noch, dass das in fast jeder Gestaltwandlergeschichte gemacht wird und bei manchen Szenen fehlt einfach die Zeit (also gehen die Klamotten halt kaputt, pech gehabt), aber Lili verfügt lediglich über die Fähigkeit den menschlichen/tierischen Geist zu manipulieren.

Aber das passt doch, werdet ihr jetzt sagen und ich muss euch leider widersprechen. Lili ist zu den Zeitpunkten ihrer Verwandlung ziemlich hilflos. Sie kann weder reden noch sich richtig bewegen. Ja, sie hat sogar Mühe, sich aufrecht zu halten. Sie muss erst lernen, mit ihrer neuen Fähigkeit umzugehen. Bei einer Szene ist sie sogar zu schwach, um überhaupt geradeaus zu gucken. Da kann sie nicht locker-flockig mal eine ganze Menschenmenge manipulieren (was sie sonst eigentlich auch nicht könnte - bei 3 Personen ist Schluss).

Die Idee mit dem Ausziehen wg. des Gürtels hat ihren Reiz, nur leider ist Lili keine solche Heldin... Ein Schuppenkleid zum Abendball - wohl eher nicht (sähe im Frankfurt 2010 wohl auch etwas merkwürdig aus - wobei, vielleicht setze ich ja Trends?). Die einzige Idee, die ich gehabt habe, wäre, dass die Kleidung sich in einen Teil ihrer Haut verwandelt. Aber die Farbe der Drachen ist festgelegt und hat etwas mit ihrem Stamm zu tun (Feuer, Wasser, Erde, Geist und Farben allgemein), daher kann ein Wasserdrache, der normalerweise ein blaugrünes Schuppenkleid trägt, nicht plötzlich rot sein, nur weil er einen roten Pullover anhatte...

Last but not least, habt ihr mir bei der Entscheidungsfindung sehr geholfen: Die Klamotten gehen kaputt/verschwinden auf Nimmerwiedersehen bzw. die Drachen ziehen sich aus.

In diesem Sinne schließe ich dann auch den Threat. 1000 Dank nochmal an alle Helfer.

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