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Autor Thema: Maja Sickert: Ende und Anfang  (Gelesen 4148 mal)

Offline Moni

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Offline Wulli

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Re: Maja Sickert: Ende und Anfang
« Antwort #1 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Hallöchen! Ich habe mir mal eben deine Geschichte vorgenommen. Ich zähle jetzt nach und nach die Sachen auf, die mir auffallen, gebe also erst am Ende meine Meinung kund. Mir entfallen sonst die Sachen, die am Anfang des Textes waren  ;D

...Nach der Beendigung des Krieges hatte sie frei wählen können, wohin sie gehen wollte, war aber hier im Schloss geblieben...

Hier passt besser: ...und war hier im Schloss geblieben. Es ist kein richtiger Gegensatz im Vorangegangenen, passt also aber nicht richtig.

...Wortlos lehnte sie sich an das Geländer und ...
Lass das Wortlos weg, du hast schon zwei Sätze vorher geschrieben, dass er nichts sagt.

...Er war irgendwie nicht gut in solchen Dingen....
Kann wegfallen. Oder noch dazufügen, in was er nicht gut war.

...hier nur hingeraten...
Hineingeraten, stolpert man nicht so doll drüber beim Lesen.

...an eine Pfahl...
;-)

...»Lass ihn sofort los!« brüllte er, halb erstickt durch die Tränen, die er nur mühsam herunterschluckte, ...

Irgendwie passt das nicht. Schluckt man Tränen sonst so locker herunter? Schluckt man sie überhaupt oder runter?

...Zuschauer zu sein...
Beobachter

...die Hände hart gegen den Kopf gepreßt...
Lass hart weg

So, das war alles, was ich auf die Schnelle entdecken konnte und worüber ich ein bisschen als aufmerksamer Leser gestolpert bin. Das heißt nicht, dass das schlecht war, sie war echt gut :)
Es sind auch keine allzu großen Sachen, die ich da gepostet habe, aber sie sind mir aufgefallen.

Einen schönen Abend noch und liebe Grüße,
Wulli!

Weiterhin bleibt meine schwarze Rose aus Rolands Welt.

Offline Riesar

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Re: Maja Sickert: Ende und Anfang
« Antwort #2 am: 20. Juli 2006, 20:21:05 »
Hallo ^-^,

auch ich habe mir deinen Text durchgelesen und bin dabei auf ein paar Fehlerchen gestoßen.
Besonders dieser Abschnitt ist mir aufgefallen:

"...

Sharoin (*) Die Worte waren wie ein Gebet (*) es tut mir leid. Als hätte er sie gehört, hob Demian den Kopf und sah Salatar an. Und was er in den Augen des Prinzen las, konnte und wollte er einfach nicht glauben. Nicht das ,(vor dem Komma hast du ein Leerzeichen zu viel gesetzt) Salatar bitte! Ein stummes Flehen lag in seinen Augen. Er wird uns nie trennen können, Sharoin. Selbst wenn ich sterben sollte, ich warte auf dich (*) Entgegnete sein Blick. Das ganze hatte nicht einmal eine Minute gedauert und der Hüne hatte das stumme Gespräch zwischen ihm und Demian offenbar auch nicht verstanden.

..."

Du hast sehr oft vergessen, ein Komma zu setzen. Viele Wörter wurden ohne Grund einfach in den Text gepackt. Ich werde die Stellen mit einem Stern markieren, damit du Zeilen verbessern und umändern kannst.
Die Überleitung vom Gespräch zum 'emotionalen Kampf' war ziemlich erpruppt. Vielleicht solltest du noch einen Bindesatz einbauen...

Ansonsten haben mir die Emotionen deiner Figuren sehr gut gefallen. Die Gefühle des Barden kamen ohne Übertreibung und realistisch rüber. ^^b

Ich bin gespannt auf weitere Texte von dir, die ich hoffentlich bald verschlingen kann^^. Vielleicht haben meine Tipps ein wenig geholfen.

Liebe Grüße

Riesar
Riesar

Offline Holly

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Re: Maja Sickert: Ende und Anfang
« Antwort #3 am: 21. April 2009, 20:03:39 »
Hey
Mir hat diese Textstelle ziemlich gut gefallen. Hast du wunderbar gemacht. Ist wirklich spannend geworden. Ich konnte gar nicht mehr aufhören.
Was ich besonders gut fand war, dass Aliana nicht eingreifen kann ,dass sie nur Zuschauer ist. Das macht es alles irgendwie so schrecklich und unerreichbar. Deine Charaktere gefallen mir sehr gut. Besonders Salater. Aliana mag ihn ja nicht besonders, weil er irgendwas gemacht hat. Dass er offensichtlich doch ein guter Mensch ist, nur anders, finde ich toll. Solche Charakter mag ich selber sehr gerne.
Auch die Gefühle hast du sehr sehr gut rüber gebracht. Nicht zu übertrieben aber trotzdem ziemlich stark.
Was ich nicht so gut finde, ist das für mich irgendwie nicht klar ist, was da passiert als sie ihn anstarrt. Ich hab das so verstanden, dass sie sieht was mit den zwei passiert. Aber wo ist sie, als sie das sieht? Dabei ja anscheinend nicht. Und wie sind die anderen dahin gekommen. Sieht sie etwas obwohl sie immer noch am Balkon ist, oder hat sie das Bewusstsein verloren und träumt praktisch von wirklichen Sachen. Das habe ich nicht so kapiert. Wahrscheinlich liegt das aber an mir, oder es ist nur aus dem Zusammenhang zu verstehen oder einfach nur unwichtig. Aber genau das macht es auch wieder total spannend :D Da man es nicht weiß, macht man sich so seine Gedanken darüber. Und bekanntlich wenn etwas nicht weiß(praktisch ein Geheimnis) will man es unbedingt wissen.
Und genau das darf man seinen Lesern nicht immer geben, was sie wollen sonst wird es langweilig und uninteressant. Ich glaube ich rutschte vom Thema ab. Nocheinmal. Mir hat dein Text wirklich sehr gut gefallen!
Vielleicht kannst du mir das ja noch mal erklären.
LG
Lesen gefährdet die Dummheit