Früher habe ich am Anfang eines Absatzes einen automatischen Einzug gemacht, also eine Einrückung. Und wenn dann bei einem Dialog jemand Neues gesprochen hat, war das halt eingerückt und es sah so aus, wie die erste Version von Mark.
Inzwischen nehme ich keine Einzüge mehr, also ist einfach alles rechtsbündig an den Rand "geklatscht", also um Marks Beispiel umzumodeln, sähe das dann so aus:
Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext.
"Was hast Du gemacht?", fragte er.
"Na gar nichts!", antwortete der andere.
"Wirklich nicht?", wiederholte der erste seine Frage.
"Nöö! Warum sollte ich?, entgegnete der andere.
Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext. Das ist ein Beispieltext.
Wie genau man das macht, ist m.E. Geschmackssache, ich weiß auch gerade nicht mehr genau, warum ich das mit den Einzügen aufgegeben habe, obwohl ich eigentlich finde, dass es hübscher aussieht ...

Aber egal ob man nun einen Einzug macht oder nicht, ich würde im Dialog wirklich IMMER für einen neuen Sprecher eine neue Zeile/einen neuen Absatz beginnen. Das sieht einfach übersichtlicher aus und ich glaube, ich habe auch noch nie ein gedrucktes Buch in der Hand gehabt, wo es nicht so gewesen wäre
