Dieser Textausschnitt gefällt mir sehr gut, nicht nur, weil ich Falken-Fan bin. Ohne den Gesamtkontext ist natürlich nicht wirklich klar, warum der Falke ein Falke ist und Ayden mit der Laute im plötzlich erschienenen Wald sitzt, aber alles lässt darauf schließen, das eine interessante Geschichte dahinter steckt.
Die Verzweiflung des Falken über sein Nicht-mehr-Mensch-sein kommt beim Lesen gut 'rüber', und das monströse Eigenleben des Waldes mit fleischfressenden Blüten ist eine unerwartete Wendung, die Spannung erzeugt.
Ein bisschen gestolpert bin ich beim Lesen über einige Stellen, an denen der Text in einen etwas „saloppen“ Stil fällt (Zitat z.B. : „Und legte erst mal eine Vollbremsung hin...“, „Aber ich bin nicht der Typ der einfach aufgibt...“), irgendwie „holpert“ es da ein klein wenig.
Ist es gewollt, dass erst im zweiten Teil des Textes Ayden zu Ay verkürzt wird?
LaMaga