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Autor Thema: Monica Höfkes: Traum vom Tod  (Gelesen 2905 mal)

Offline Maja

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Monica Höfkes: Traum vom Tod
« am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
http://www.tintenzirkel.de/traum/dorwen1.php

Entstehungszeit:

- Traum vom Tod (Rha'herell, Kapitel 6) (November 2003, Überarbeitung August 2004), Werk in Arbeit
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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #1 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Also beim letzten Satz ist es mir ganz ganz eisig den Rücken runtergelaufen. Großartig!

Lastalda
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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #2 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Oh, danke *zart errötend*. Mir gefällt der Text selber, aber ich höre natürlich gerne, ob er auch andere anspricht. *g*


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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #3 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Am Anfang war ich mir noch nciht sicher, aber wie gesagt, der letzte Satz ist einfach genial und gibt dem ganzen erst die richtige Wirkung.

Lastalda
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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #4 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Hm, wenn du mir sagst, wo du nicht ganz sicher warst, bzw. ob dir irgendwas an dem Text aufgefallen ist, daß vielleicht nicht ganz paßt etc., dann immer heraus damit. Ich arbeite ja noch an der Geschichte (zwangsläufig, da ich immer noch im ersten Kapitel hänge... )

Lg

Moni
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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #5 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Schwer zu sagen. Ich habe nur am Anfang gemerkt, dass ich kaum eine Satz zu Ende lesen und mir den Inhalt merken konnte. Ob das an meiner katastrophalen Konzentration oder komplizierten Formulierungen lag, oder an beidem, weiß ich nicht mehr so recht...

Aber nachdem ich den Text jetzt nochmal gelesen habe, denke ich, dass einige Sätze vielleicht zerlegt werden sollten, also die, wo mehrere Nebensätze vorkommen bzw. mehr als zwei Teilsätze aneinander gefügt sind. Die Szene hat von der Stimmung her etwas hektisches (ist bei apokliptischen Sequenzen ja passend), sehr viele Eindrücke stürmen auf die Figur ein. Das lässt sich gerade mit vielen kurzen Sätzen oft besser darstellen, weil es das abrupte und die Vielfalt der Sinneseindrücke und Wahrnehgmungen besser spiegelt. lange, verschachtelte Sätze eignen sich besser, uma usführliche Gedanken und Gefühle darzustellen, und für die bleibt in so einem Moment ja gar nicht die zeit. Weißt Du, was ich meine oder drücke ich mich unverständlich aus?
Das ist natürlich nur ein Vorschlag...

Lastalda
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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #6 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Hm, ich werde mir dir Szene noch mal vornehmen. Das mit den komplizierten Sätzen ist so eine Krankheit von mir.... vielleicht habe ich zuviel Thomas Mann gelesen  ;D

LG
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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #7 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Oh ja, bei dem ist das schlimm. Ganz so heftig ist es in dem Auszug auch nicht, in einer "normalen" Handlungssequenz wäre das auch völlig in Ordnung, aber es widerspricht der apokalyptischen Grundstimmung ein wenig.
Bin jedenfalls gespannt auf dsas Resultat.

Lastalda
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.Alice

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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #8 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
So, dies ist jetzt mein allererster Versuch einer Textkritik. Ich hoffe, ich mach das richtig und drück mich verständlich aus  ;)

Zuerst mal vorab: Mir gefällt dieser Text und ich würde gerne wissen, wie es zu dieser Situation gekommen ist  ;D

Aber jetzt: los gehts !

-Als die Türe zu ihrem Zimmer mit Vehemenz aufgerissen wurde-
An dieser Stelle finde ich, dass die Menschen, die sie retten wollten, ruhig etwas durchsetzungsfähiger sein könnten. Ich meine, wenn sie die Türe "mit Vehemenz" aufreißen, wieso können sie die Hauptperson nicht auf einfach mitnehmen? Sie machen sich doch Sorgen und werden sie nicht einfach zurücklassen?!

Auch könntest Du ruhig ein paar persönliche Blickwinkel von der Hauptperson dem Leser vorstellen. z.B. was machen ihre Hände? Zerreissen sie ein Taschentuch? Oder liegen sie still auf dem Fensterbrett?; Knarrt vielleicht eine Bodendiele?

In der zweiten Texthälfte (ist jetzt nur ein Eindruck) verschwinden die Beschreibungen des Zimmers, in dem sie steht. Es wird der Fokus auf die Zerstörung aussen gelegt, und das Grauen, das in diesem Zimmer vor sich geht (durch ihre Weigerung, mit den Helfern zu gehen), ignoriert. Doch ist es nicht gerade wichtig, dass der Leser dies erkennt? Er wird sich dadurch viel mehr mit der Situation identifizieren und die Trauer/Verzweiflung der Retter wird ihm helfen, die Trauer/Verzweiflung/Hilflosigkeit der Hauptperson besser zu verstehen.

Offline Lastalda

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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #9 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Hm, ich fand gerade das gut, weil es die Irrealität des Ganzen darstellt (immerhin ist es ein Traum)...

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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #10 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
@Lastalda: Exaktemente!!

@Alice: das ganze ist eine Traumsequenz, die aus einem größeren Textzusammenhang entnommen ist, da jetzt den Zusammenhang zu erklären, würde quasi den Rahmen dieses Forums sprengen...  ;D

Da es sich um einen Traum handelt, habe ich bewußt auf genauere Beschreibungen (wie knarrende Bodendielen, zerfetzte Taschentücher o.ä.) verzichtet.

Zu deiner Frage, weshalb ihre "Retter" nicht durchsetzungsfähig sind, kann ich leider nur soviel sagen: sie wären nicht in der Lage, die Person aus deren Perspektive der Traum erfahren wird, zu irgendetwas zubewegen, das sie nicht will... Klingt etwas kompliziert, aber anders kann ich es nicht formulieren.

Es ist so, die Person im Traum ist diejenige, die das ganze erlebt (aber nicht überlebt) hat, aber der Traum wird von einer ganz anderen Person geträumt.... Noch verwirrender, ich weiß....  ::)

LG
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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #11 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
Also die, die das träumt, träumt quasi das, was jemand anderes erlebt hat, ja?

Lastalda
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Re: Monica Höfkes: Traum vom Tod
« Antwort #12 am: 01. Januar 1970, 01:00:00 »
@Lastalda: hm, ja, so könnte man das kurz und knapp formuliert sagen.... ich sag doch, ich neige zu komplizierten Umschreibungen  ;D

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