So, dies ist jetzt mein allererster Versuch einer Textkritik. Ich hoffe, ich mach das richtig und drück mich verständlich aus

Zuerst mal vorab: Mir gefällt dieser Text und ich würde gerne wissen, wie es zu dieser Situation gekommen ist

Aber jetzt: los gehts !
-Als die Türe zu ihrem Zimmer mit Vehemenz aufgerissen wurde-
An dieser Stelle finde ich, dass die Menschen, die sie retten wollten, ruhig etwas durchsetzungsfähiger sein könnten. Ich meine, wenn sie die Türe "mit Vehemenz" aufreißen, wieso können sie die Hauptperson nicht auf einfach mitnehmen? Sie machen sich doch Sorgen und werden sie nicht einfach zurücklassen?!
Auch könntest Du ruhig ein paar persönliche Blickwinkel von der Hauptperson dem Leser vorstellen. z.B. was machen ihre Hände? Zerreissen sie ein Taschentuch? Oder liegen sie still auf dem Fensterbrett?; Knarrt vielleicht eine Bodendiele?
In der zweiten Texthälfte (ist jetzt nur ein Eindruck) verschwinden die Beschreibungen des Zimmers, in dem sie steht. Es wird der Fokus auf die Zerstörung aussen gelegt, und das Grauen, das in diesem Zimmer vor sich geht (durch ihre Weigerung, mit den Helfern zu gehen), ignoriert. Doch ist es nicht gerade wichtig, dass der Leser dies erkennt? Er wird sich dadurch viel mehr mit der Situation identifizieren und die Trauer/Verzweiflung der Retter wird ihm helfen, die Trauer/Verzweiflung/Hilflosigkeit der Hauptperson besser zu verstehen.