Eigentlich müßte man eine Kritik zu beiden Dolua'd'llán Ortsbegehungen in einer Antwort zusammenfassen können, aber das würde wohl irritieren. Fest steht für mich, die beiden Beschreibungen ergänzen einander absolut. Die eine wäre ohne die andere undenkbar.
Mowsals völlig sprachloses Staunen ist eine Fortführung der in der Flöte begonnenen Schilderung, wie die Festung auf die Betrachter wirkt. Interessant ist naürlich, wie sehr sich die Beschreibungen dieser Gefühle und Gedanken trotz der gleichen Ergriffenheit, unterscheiden.
In dieser Szene ist der ziemlich abgeklärte und zynische Mowsal mit der absoluten Schönheit konfrontiert. Er hat mehr mit einem Jugendlichen unserer Welt und unserer Zeit gemein, als die Helden der Flöte, die in einer Zeit voller Magie und Wunder leben. Daher ist sein Erkennen, was wahre Schönheit bedeutet, weitaus ergreifender, da man sich sehr gut in ihn hineinversetzen kann.