0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Autor Thema: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"  (Gelesen 5916 mal)

Offline Coppelia

  • Rote Officeblütenkönigin
  • Tintenzirkler
  • *****
  • Beiträge: 3.483
  • Geschlecht: Weiblich
  • Ich hab' noch viele Ideen - wir werden ja sehen!
    • Schwarzmagier-Blues
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #30 am: 20. August 2008, 22:48:54 »
Ich habe meine Schnulze mit der Schneeflocke geplottet, und jetzt habe ich einen logischen Plot, der sich bisher ziemlich stinknormal abzuspielen scheint. Er ist relativ vorhersehbar. Na ja, so sind Schnulzen. Ich glaube jedenfalls, damit lässt sich arbeiten.
Diesen Blödsinn mit den Spalten mache ich aber nicht ... ;D
"Wir haben die fähigeren Schwarzmagier. Und wir haben MEHR Schwarzmagier." (Mein Coautor) ;D

Offline Stefan

  • Tintenzirkler
  • *****
  • Beiträge: 1.860
  • Geschlecht: Männlich
  • The Author Formerly Known As Hr. Kürbis
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #31 am: 21. August 2008, 08:18:42 »
Die "Spalterei" mache ich wohl auch nicht, ich trage das gleich bei yWriter ein, da hat man im Prinzip ja alle diese Möglichkeiten, seine (benötigten) Informationen einzutragen.
Ich leide unter Prokrastination ... aber darum kümmere ich mich morgen!

Offline korvin

  • Anfänger
  • *
  • Beiträge: 13
  • Geschlecht: Männlich
    • Schreibtrainingsprojektblog
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #32 am: 28. August 2008, 14:53:10 »
Also ich habe diese Methode jetzt einmal für ein weiteres Projekt angewendet bei dem ich Ideenmäsig in einem Loch steckte und muss gestehen ich bin begeistert.

Es tun sich völlig neue Perspektiven auf.

Wenn ich mal daneben haue, dann meist nicht nur auf der Tastatur. Sags mir dann einfach.

Offline caity

  • Tintenzirkler
  • *****
  • Beiträge: 917
  • Geschlecht: Weiblich
  • ~Ich bin ich und das ist gut so!~
    • Avaril
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #33 am: 28. August 2008, 15:09:50 »
Hallo,

ich wollte mal eine Meinung von Euch hören: Bringt diese Methode etwas bei einem Kurzroman (höchstens 200 Normseiten), der *nur* aus einer Sicht geschrieben wird?
Wenn ich mir die Schritte da so anschaue, ist es doch eher für ein längeres Werk gedacht und ich bin gerade sehr am Schwanken, ob mich das nicht zu viel Zeit kostet, im Hinblick darauf, dass die Geschichte nicht sooo lang wird ...

Bye
caity
~Jeder Mensch hat Fantasie, nur, wenn man sich zu sehr auf die Tatsachen konzentriert, verlernt man oft, sie zu benutzen.~
Projekte:
Die Mindoâr Avarils - Elemente: überarbeiten
Die Mindoâr Avarils - Ritter der Königin: Rohfassung abgeschlossen
Die Mindoâr Avarils - Geisterzauber: demnächst
diverse Kurzgeschichten

Offline Julia

  • Tintenzirkler
  • *****
  • Beiträge: 437
  • Geschlecht: Weiblich
  • Die Funkensprühende
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #34 am: 28. August 2008, 16:30:42 »
Bringt diese Methode etwas bei einem Kurzroman (höchstens 200 Normseiten), der *nur* aus einer Sicht geschrieben wird?


Ich habe damit auch noch nicht gearbeit, würde aber vermuten, dass es eher von der Komplexität als von der Länge des Romans abhängt. Bei den klassischen Heftchenromanen (mir fällt gerade kein besseres Beispiel ein) gibt es ja einen relativ engen Rahmen, in dem man sich bewegen kann (die Leserschaft möchte halt gewisse Klischees erfüllt sehen); von daher ist es sicher egal, ob man den Roman "plottet", oder ob man nach dem bewährten Muster losstrickt.

Bei einer komplexeren Handlung könnte das Plotten nach der Schneeflockenmethode aber durchaus neue, interessante Aspekte mit in die Handlung bringen - somit lohnt es sich bestimmt, es einfach mal zu versuchen (so man denn kein reiner Bauchschreiber ist, so wie ich). Schaden kann es sicher nicht.

Liebe Grüße,

Julia
"Laß dir sagen, daß für alles eine Zeit ist. Eine Zeit für den Kummer, eine Zeit für die Arbeit, eine Zeit für das Glück."
(Barbara von Bellingen: "Jungfernfahrt")

Offline Coppelia

  • Rote Officeblütenkönigin
  • Tintenzirkler
  • *****
  • Beiträge: 3.483
  • Geschlecht: Weiblich
  • Ich hab' noch viele Ideen - wir werden ja sehen!
    • Schwarzmagier-Blues
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #35 am: 28. August 2008, 18:09:59 »
Ich hab einen relativ kurzen Roman mit der Schneeflockenmethode geplottet - geschrieben hab ich ihn allerdings noch nicht.
"Wir haben die fähigeren Schwarzmagier. Und wir haben MEHR Schwarzmagier." (Mein Coautor) ;D

Luisa

  • Gast
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #36 am: 03. September 2008, 15:25:24 »
Ich habe jetzt einmal angefangen eine Romanidee zu plotten und muss sagen, dass man auf jeden Fall neue Ideen bekommt ohne, dass die Sache gleich aus dem Ruder läuft und man nur noch Plotsalat übrig hat.  :gähn:

Allerdings steckt darin auch eine Menge Arbeit. Ob die sich lohnt, muss wohl jeder für sich entscheiden, aber ich persönlich werde versuchen (fast-die Spalten mag ich auch nicht) alle Schritte durchzuziehen. Für mich heißt das nämlich viel, viel, viel komplexer zu plotten als zuvor.

Offline caity

  • Tintenzirkler
  • *****
  • Beiträge: 917
  • Geschlecht: Weiblich
  • ~Ich bin ich und das ist gut so!~
    • Avaril
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #37 am: 03. September 2008, 15:37:07 »
Ich denke, ich versuche es einfach mal. Vielen Dank für die Antworten. Wenn ich unterwegs merke, es wird nichts, kann ich immer noch abbrechen. Schaden wird es (hoffentlich) schon nicht ;)
~Jeder Mensch hat Fantasie, nur, wenn man sich zu sehr auf die Tatsachen konzentriert, verlernt man oft, sie zu benutzen.~
Projekte:
Die Mindoâr Avarils - Elemente: überarbeiten
Die Mindoâr Avarils - Ritter der Königin: Rohfassung abgeschlossen
Die Mindoâr Avarils - Geisterzauber: demnächst
diverse Kurzgeschichten

Offline maggi

  • Gelegenheitsschreiber
  • **
  • Beiträge: 88
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #38 am: 10. Oktober 2008, 18:10:30 »
Also ich hab mit der Methode eigentlich gute Erfahrungen gemacht, obwohl ich sie nie genau nach Anleitung anwende. Anders als beim "linearen" Plotten besteht nicht die Gefahr, das die Story abdriftet und die Motivation der Figuren (und des Lesers!) den Bach runter geht, weil man ja die verschiedenen Stationen schon kennt und quasi nur noch die Punkte (möglich interessant) miteinander verbinden muss. Die Story in 5 Abschnitte zu unterteilen hat außerdem geholfen, die Geschichte interessant and Wendungsreich zu gestalten.

Offline wonghamma

  • Anfänger
  • *
  • Beiträge: 38
  • Geschlecht: Männlich
Re: Plotten mit der "Schneeflocken-Methode"
« Antwort #39 am: 13. Oktober 2008, 21:47:22 »
Hört sich interessant an, werd's mal ausprobiern.

LG wonghamma
Arbeitstitel: Symbarand - Informationen zusammenschreiben (Mythologie, Sprache, Geschichte, etc.)